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Starmer plant Reise nach Peking Ende Januar – doch festgefahrene Botschaftsverhandlungen könnten ersten Besuch eines britischen Premierministers seit 2018 verhindern

Dez. 4, 2025
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Starmer plant Reise nach Peking Ende Januar – doch festgefahrene Botschaftsverhandlungen könnten ersten Besuch eines britischen Premierministers seit 2018 verhindern
Regierungsinsider berichten, dass Premierminister Keir Starmer eine offizielle Reise nach Peking und Shanghai vom 29. bis 31. Januar 2026 geplant hat. Ziel ist es, die sino-britischen Beziehungen neu zu justieren und Marktzugangsvereinbarungen für britische Unternehmen in den Bereichen Finanzen, Life Sciences und Hochschulbildung abzuschließen. Die Reise wäre die erste eines britischen Premierministers seit Theresa May im Jahr 2018 und hängt von „zufriedenstellenden Fortschritten“ bei Chinas festgefahrenem Antrag auf eine Botschaft in London ab.

Außenpolitische Berater halten einen hochrangigen Besuch für unerlässlich, um den Dialog über gegenseitige Erleichterungen bei Geschäftsreisen wieder aufzunehmen – darunter ein mögliches Pilotprojekt für fünfjährige Mehrfacheinreisevisa für Führungskräfte und Forscher – sowie um Zusicherungen für im Ausland tätige britische Staatsangehörige in Hongkong zu erhalten. Die diplomatische Planung ist jedoch heikel: Sollte die Sicherheitsbehörde oder die Planer empfehlen, den Entwurf für den Royal Mint Court abzulehnen, könnte die Reise verschoben werden, was britische Unternehmen nur wenige Wochen vor Ende des Steuerjahres um eine wichtige Handelsmission bringen würde.

Starmer plant Reise nach Peking Ende Januar – doch festgefahrene Botschaftsverhandlungen könnten ersten Besuch eines britischen Premierministers seit 2018 verhindern


Mobilitätsmanager in Unternehmen werden daher geraten, Notfallbudgets für alternative Reisen im Asien-Pazifik-Raum bereitzuhalten und die endgültigen Botschaftsentscheidungen, die bis zum 20. Januar erwartet werden, genau zu verfolgen. Sollte die Mission stattfinden, wird erwartet, dass das Department for Business & Trade eine 40-köpfige Delegation aus den Bereichen Fintech, grüne Technologien und Kreativwirtschaft zusammenstellt, mit möglichen Begleitveranstaltungen zur Vereinfachung der Talentmobilität.

Die Situation erinnert zudem daran, dass diplomatische Realpolitik direkte Auswirkungen auf Visavolumenprognosen und Personalplanung hat. Eine Entspannung der Beziehungen könnte die Vorlaufzeiten für die Sponsoren von chinesischen Ingenieuren an britischen F&E-Standorten verkürzen, während eine erneute Verschärfung Pekings Ausreisebeschränkungen verschärfen oder die Ausstellung von Arbeitserlaubnissen verzögern könnte.

Beide Szenarien unterstreichen die Notwendigkeit flexibler globaler Mobilitätsstrategien, die geopolitische Risiken und die verstärkte Kontrolle strategischer Technologietransfers an britischen und chinesischen Grenzen berücksichtigen.
Quelle: Reuters

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