
Am Morgen des 4. Dezember brach im Fedasil-Aufnahmezentrum an der Kemmelseweg in Ypern, Westflandern, ein schweres Feuer aus. Die Einsatzkräfte wurden kurz vor 9:00 Uhr alarmiert, nachdem starker Rauch und sichtbare Flammen in einem der Wohnflügel gemeldet wurden. Die Feuerwehr evakuierte die 80 Asylsuchenden und das Personal vor Ort und bekämpfte die Flammen mehr als drei Stunden lang, bevor das Feuer um 12:20 Uhr unter Kontrolle gemeldet wurde. Vier Bewohner und sieben Mitarbeiter wurden vorsorglich wegen Rauchgasinhalation ins Krankenhaus gebracht, lebensbedrohliche Verletzungen wurden jedoch nicht gemeldet.
Die örtlichen Behörden aktivierten das BE-Alert-Warnsystem und riefen Anwohner und Unternehmen in der Nähe dazu auf, Fenster zu schließen und Lüftungen auszuschalten, um eine Rauchbelastung zu vermeiden. Sobald die Luftqualität wieder unbedenklich war, durften die Bewohner ihre normalen Aktivitäten wieder aufnehmen. Die Staatsanwaltschaft Westflandern hat einen Brandexperten mit der Untersuchung der Brandursache beauftragt; erste Hinweise deuten darauf hin, dass das Feuer in einem Schlafzimmer ausgebrochen ist, ein Fremdverschulden wird jedoch nicht ausgeschlossen.
Fedasil und das Rote Kreuz haben die Bewohner des Zentrums auf dem gleichen Gelände in alternative Unterkünfte verlegt, während der Schaden begutachtet wird. Erste Inspektionen zeigen, dass das betroffene Gebäude nicht mehr zu retten ist. Fedasil kündigte an, bei der Unterbringung Priorität auf Familien, Frauen und unbegleitete Minderjährige zu legen, während alleinstehende Männer möglicherweise in andere Einrichtungen des nationalen Netzwerks verlegt werden, das bereits an seiner Kapazitätsgrenze operiert.
Für Arbeitgeber und Umzugsmanager ist der Vorfall eine weitere Erinnerung an die anhaltenden Kapazitäts- und Sicherheitsprobleme im belgischen Asylaufnahme-System. Vorübergehende Schließungen verringern die verfügbaren Betten und können die Wartelisten für Unterkunftsgenehmigungen verlängern – Verzögerungen, die sich auf die Bearbeitung von Arbeitserlaubnissen und die Einarbeitungspläne internationaler Neueinstellungen auswirken können. Unternehmen mit Mitarbeitenden, die auf Entscheidungen zur Familienzusammenführung warten, sollten mögliche administrative Verzögerungen in ihre Projektzeitpläne einrechnen und finanzielle Rücklagen für Notunterkünfte vorsehen.
Praktisch sollten globale Mobilitätsteams betroffene Mitarbeitende und deren Angehörige dazu anhalten, bei Besuchen in Aufnahmezentren stets Ausweisdokumente griffbereit zu haben, sich bei den lokalen Behörden für Updates zu registrieren und die Mitteilungen von Fedasil bezüglich Umzugsanweisungen aufmerksam zu verfolgen. Arbeitgeber könnten zudem eine Zusammenarbeit mit NGOs in Erwägung ziehen, um Notfallhilfen zu unterstützen oder Gemeinschaftswohnprojekte zu fördern, die den Druck auf das Aufnahme-Netzwerk mindern.
Die örtlichen Behörden aktivierten das BE-Alert-Warnsystem und riefen Anwohner und Unternehmen in der Nähe dazu auf, Fenster zu schließen und Lüftungen auszuschalten, um eine Rauchbelastung zu vermeiden. Sobald die Luftqualität wieder unbedenklich war, durften die Bewohner ihre normalen Aktivitäten wieder aufnehmen. Die Staatsanwaltschaft Westflandern hat einen Brandexperten mit der Untersuchung der Brandursache beauftragt; erste Hinweise deuten darauf hin, dass das Feuer in einem Schlafzimmer ausgebrochen ist, ein Fremdverschulden wird jedoch nicht ausgeschlossen.
Fedasil und das Rote Kreuz haben die Bewohner des Zentrums auf dem gleichen Gelände in alternative Unterkünfte verlegt, während der Schaden begutachtet wird. Erste Inspektionen zeigen, dass das betroffene Gebäude nicht mehr zu retten ist. Fedasil kündigte an, bei der Unterbringung Priorität auf Familien, Frauen und unbegleitete Minderjährige zu legen, während alleinstehende Männer möglicherweise in andere Einrichtungen des nationalen Netzwerks verlegt werden, das bereits an seiner Kapazitätsgrenze operiert.
Für Arbeitgeber und Umzugsmanager ist der Vorfall eine weitere Erinnerung an die anhaltenden Kapazitäts- und Sicherheitsprobleme im belgischen Asylaufnahme-System. Vorübergehende Schließungen verringern die verfügbaren Betten und können die Wartelisten für Unterkunftsgenehmigungen verlängern – Verzögerungen, die sich auf die Bearbeitung von Arbeitserlaubnissen und die Einarbeitungspläne internationaler Neueinstellungen auswirken können. Unternehmen mit Mitarbeitenden, die auf Entscheidungen zur Familienzusammenführung warten, sollten mögliche administrative Verzögerungen in ihre Projektzeitpläne einrechnen und finanzielle Rücklagen für Notunterkünfte vorsehen.
Praktisch sollten globale Mobilitätsteams betroffene Mitarbeitende und deren Angehörige dazu anhalten, bei Besuchen in Aufnahmezentren stets Ausweisdokumente griffbereit zu haben, sich bei den lokalen Behörden für Updates zu registrieren und die Mitteilungen von Fedasil bezüglich Umzugsanweisungen aufmerksam zu verfolgen. Arbeitgeber könnten zudem eine Zusammenarbeit mit NGOs in Erwägung ziehen, um Notfallhilfen zu unterstützen oder Gemeinschaftswohnprojekte zu fördern, die den Druck auf das Aufnahme-Netzwerk mindern.
Quelle: The Brussels Times / Belga