
In einem mutigen Schritt, um die östlichste Provinz Kanadas zur einwandererfreundlichsten Region des Landes zu machen, hat Neufundland und Labrador mit sofortiger Wirkung am 5. Dezember die Bearbeitungsgebühren für das Provincial Nominee Program (PNP) abgeschafft. Die Ankündigung erfolgte durch Gerry Byrne, Minister für Einwanderung, Bevölkerungswachstum und Fachkräfte. Damit entfallen die bisherigen Gebühren von 250 bis 1.000 CAD für die Kategorien Facharbeiter, internationale Absolventen und Express Entry des NLPNP.
Die Provinz nimmt derzeit jährlich rund 1.700 neue Daueraufenthalter auf, doch Ottawa hat genügend PNP- und Atlantic Immigration Program (AIP)-Plätze bereitgestellt, damit Neufundland bis 2026 jährlich bis zu 5.100 Neuankömmlinge willkommen heißen kann. Die Abschaffung der Gebühren ist Teil einer umfassenderen Strategie – kombiniert mit rekordverdächtigen Bearbeitungszeiten von nur 25 Tagen und kostenlosen Integrationsdiensten – um sich gegenüber größeren Provinzen, die ihre Zulassungsregeln verschärfen oder Kosten erhöhen, einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.
Für Arbeitgeber in den Bereichen Offshore-Energie, Aquakultur und dem aufstrebenden Technologiesektor könnte der Wegfall der Gebühren eine finanzielle Hürde bei der Rekrutierung internationaler Fachkräfte beseitigen, insbesondere in niedrig bezahlten Berufen, in denen die Bearbeitungsgebühr oft vom Unternehmen getragen wurde. Die Provinzverwaltung bestätigt, dass bereits laufende Anträge automatisch erstattet werden, während neue Anträge ab dem 5. Dezember gebührenfrei bearbeitet werden.
Integrationsagenturen bereiten sich auf eine Zunahme von Anfragen vor und betonen, dass die Änderung der Gebührenregelung gut zur Bevölkerungswachstumsstrategie der Provinz und der intensiven Ansprache internationaler Absolventen der Memorial University passt. Arbeitgeber werden geraten, ihre Umzugsbudgets zu überprüfen, da die weggefallenen Gebühren die Gesamtkosten-Nutzen-Rechnung bei der Wahl zwischen bundesstaatlichen, atlantischen und provinziellen Programmen verändern.
Analysten warnen jedoch, dass die Abschaffung der Gebühren allein die Herausforderungen bei der Bindung von Neuankömmlingen nicht lösen wird: Wohnraummangel in St. John’s und eingeschränkte öffentliche Verkehrsmittel bleiben Hindernisse. Dennoch signalisiert die Ankündigung, dass kleinere Regionen mit attraktiven Kosten und schnellen Bearbeitungszeiten konkurrieren können und andere atlantische Provinzen dazu anregen könnte, ihre eigenen Gebührenstrukturen zu überdenken.
Die Provinz nimmt derzeit jährlich rund 1.700 neue Daueraufenthalter auf, doch Ottawa hat genügend PNP- und Atlantic Immigration Program (AIP)-Plätze bereitgestellt, damit Neufundland bis 2026 jährlich bis zu 5.100 Neuankömmlinge willkommen heißen kann. Die Abschaffung der Gebühren ist Teil einer umfassenderen Strategie – kombiniert mit rekordverdächtigen Bearbeitungszeiten von nur 25 Tagen und kostenlosen Integrationsdiensten – um sich gegenüber größeren Provinzen, die ihre Zulassungsregeln verschärfen oder Kosten erhöhen, einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.
Für Arbeitgeber in den Bereichen Offshore-Energie, Aquakultur und dem aufstrebenden Technologiesektor könnte der Wegfall der Gebühren eine finanzielle Hürde bei der Rekrutierung internationaler Fachkräfte beseitigen, insbesondere in niedrig bezahlten Berufen, in denen die Bearbeitungsgebühr oft vom Unternehmen getragen wurde. Die Provinzverwaltung bestätigt, dass bereits laufende Anträge automatisch erstattet werden, während neue Anträge ab dem 5. Dezember gebührenfrei bearbeitet werden.
Integrationsagenturen bereiten sich auf eine Zunahme von Anfragen vor und betonen, dass die Änderung der Gebührenregelung gut zur Bevölkerungswachstumsstrategie der Provinz und der intensiven Ansprache internationaler Absolventen der Memorial University passt. Arbeitgeber werden geraten, ihre Umzugsbudgets zu überprüfen, da die weggefallenen Gebühren die Gesamtkosten-Nutzen-Rechnung bei der Wahl zwischen bundesstaatlichen, atlantischen und provinziellen Programmen verändern.
Analysten warnen jedoch, dass die Abschaffung der Gebühren allein die Herausforderungen bei der Bindung von Neuankömmlingen nicht lösen wird: Wohnraummangel in St. John’s und eingeschränkte öffentliche Verkehrsmittel bleiben Hindernisse. Dennoch signalisiert die Ankündigung, dass kleinere Regionen mit attraktiven Kosten und schnellen Bearbeitungszeiten konkurrieren können und andere atlantische Provinzen dazu anregen könnte, ihre eigenen Gebührenstrukturen zu überdenken.
Quelle: Immigration News Canada
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