
Treffen in Straßburg am 10. Dezember 2025: Die Parlamentarische Versammlung des Europarats hat beschlossen, Änderungen zu prüfen, die langjährige Schutzbestimmungen für Migranten in der Europäischen Menschenrechtskonvention einschränken würden. 27 Mitgliedstaaten unterzeichneten eine gemeinsame Erklärung, in der sie strengere Grenzen für den Schutz von Asylsuchenden fordern, die schwere Straftaten begehen oder Sicherheitsrisiken darstellen – eine direkte Reaktion auf den zunehmenden Druck der extremen Rechten und jüngste Vorfälle in Frankreich und Deutschland.
Obwohl der Europarat vom EU-System getrennt ist, bilden seine Normen die Grundlage vieler französischer Gerichtsentscheidungen zu Abschiebungen und Ablehnungen von Familienzusammenführungen. Der französische Innenminister Gérald Darmanin begrüßte die Debatte mit der Begründung, „unser rechtliches Instrumentarium müsse die Realitäten von 2025 widerspiegeln, nicht die von 1945.“ Menschenrechtsorganisationen, darunter die französische Ligue des droits de l’Homme, warnten, dass die Initiative das Prinzip des Non-Refoulement gefährden und Staaten ermutigen könnte, langjährig ansässigen Migranten den Aufenthaltsstatus zu entziehen.
Sollte die Reform umgesetzt werden, könnte der Europarat den Regierungen ermöglichen, Visa wieder einzuführen oder Bewohner bei nationalen Sicherheitsbedenken schneller auszuweisen. Experten für Unternehmensmobilität befürchten eine uneinheitliche Auslegung in Europa, die die Planung von Einsätzen für Drittstaatsangehörige mit familiären Verbindungen in mehreren Rechtsgebieten erschweren würde.
Die nächsten Schritte umfassen Anhörungen in den Ausschüssen im Januar sowie eine Plenarabstimmung im April 2026. Unternehmen sollten die Debatte aufmerksam verfolgen und Notfallpläne für Mitarbeiter mit subsidiärem Schutzstatus in Frankreich oder Nachbarländern prüfen.
Obwohl der Europarat vom EU-System getrennt ist, bilden seine Normen die Grundlage vieler französischer Gerichtsentscheidungen zu Abschiebungen und Ablehnungen von Familienzusammenführungen. Der französische Innenminister Gérald Darmanin begrüßte die Debatte mit der Begründung, „unser rechtliches Instrumentarium müsse die Realitäten von 2025 widerspiegeln, nicht die von 1945.“ Menschenrechtsorganisationen, darunter die französische Ligue des droits de l’Homme, warnten, dass die Initiative das Prinzip des Non-Refoulement gefährden und Staaten ermutigen könnte, langjährig ansässigen Migranten den Aufenthaltsstatus zu entziehen.
Sollte die Reform umgesetzt werden, könnte der Europarat den Regierungen ermöglichen, Visa wieder einzuführen oder Bewohner bei nationalen Sicherheitsbedenken schneller auszuweisen. Experten für Unternehmensmobilität befürchten eine uneinheitliche Auslegung in Europa, die die Planung von Einsätzen für Drittstaatsangehörige mit familiären Verbindungen in mehreren Rechtsgebieten erschweren würde.
Die nächsten Schritte umfassen Anhörungen in den Ausschüssen im Januar sowie eine Plenarabstimmung im April 2026. Unternehmen sollten die Debatte aufmerksam verfolgen und Notfallpläne für Mitarbeiter mit subsidiärem Schutzstatus in Frankreich oder Nachbarländern prüfen.
Quelle: Associated Press
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