
Die kanadische Freizeitfluggesellschaft Air Transat und die Air Line Pilots Association (ALPA) haben in der Nacht zum 10. Dezember 2025 eine vorläufige Tarifvereinbarung getroffen und damit einen Streik abgewendet, der das gesamte transatlantische Programm der Airline – einschließlich bis zu vier täglichen Flügen nach Paris Charles-de-Gaulle – hätte lahmlegen können. Die Einigung erfolgte nur wenige Stunden vor Ablauf der 72-stündigen Streikankündigung der Gewerkschaft um 03:00 Uhr ET.
Laut Verhandlungskreisen sieht der Fünfjahresvertrag zweistellige Gehaltserhöhungen, verbesserte Dienstpläne und höhere Pensionsbeiträge für die 750 Piloten vor. ALPA hatte zuvor Gehaltssteigerungen von bis zu 59 % gefordert, um die Bezahlung an das Niveau nordamerikanischer Kollegen anzupassen. Angesichts des drohenden Streiks hatte Air Transat bereits mit Flugstreichungen begonnen und Passagiere umgebucht; französische Reiseveranstalter berichteten von einem Anstieg besorgter Anrufe von Urlaubern, die Wintersonnenreisen über Paris gebucht hatten.
Der Flugbetrieb normalisiert sich nun wieder, wobei die Airline jedoch vor Verzögerungen warnt, während Flugzeuge und Crews neu positioniert werden. Reisebüros rechnen mit Folgeeffekten für Geschäftsreisen in dieser Woche und raten ihren Kunden, Anschlussflüge ab CDG zu bestätigen und mehr Zeit für Termine einzuplanen.
Aus Mobilitätssicht erspart der abgewendete Streik Unternehmen die Kosten für die Umbuchung von Transatlantikflügen in der Hochsaison sowie den Aufwand, Mitarbeiter über London oder Amsterdam umzuleiten. Gleichzeitig verdeutlicht die Situation die anhaltende Arbeitsmarktvolatilität in der Luftfahrtbranche: Sowohl die Kabinenbesatzung von Air France als auch französische Fluglotsen stehen im Januar vor neuen Tarifverhandlungen, was das Risiko weiterer Störungen erhöht.
Die Piloten werden in den kommenden Tagen über die vorläufige Vereinbarung abstimmen; eine Ratifizierung würde den Arbeitsfrieden bis mindestens 2031 sichern und dem umfangreichen Freizeit- und Besuchsverkehr zwischen Frankreich und Kanada zugutekommen.
Laut Verhandlungskreisen sieht der Fünfjahresvertrag zweistellige Gehaltserhöhungen, verbesserte Dienstpläne und höhere Pensionsbeiträge für die 750 Piloten vor. ALPA hatte zuvor Gehaltssteigerungen von bis zu 59 % gefordert, um die Bezahlung an das Niveau nordamerikanischer Kollegen anzupassen. Angesichts des drohenden Streiks hatte Air Transat bereits mit Flugstreichungen begonnen und Passagiere umgebucht; französische Reiseveranstalter berichteten von einem Anstieg besorgter Anrufe von Urlaubern, die Wintersonnenreisen über Paris gebucht hatten.
Der Flugbetrieb normalisiert sich nun wieder, wobei die Airline jedoch vor Verzögerungen warnt, während Flugzeuge und Crews neu positioniert werden. Reisebüros rechnen mit Folgeeffekten für Geschäftsreisen in dieser Woche und raten ihren Kunden, Anschlussflüge ab CDG zu bestätigen und mehr Zeit für Termine einzuplanen.
Aus Mobilitätssicht erspart der abgewendete Streik Unternehmen die Kosten für die Umbuchung von Transatlantikflügen in der Hochsaison sowie den Aufwand, Mitarbeiter über London oder Amsterdam umzuleiten. Gleichzeitig verdeutlicht die Situation die anhaltende Arbeitsmarktvolatilität in der Luftfahrtbranche: Sowohl die Kabinenbesatzung von Air France als auch französische Fluglotsen stehen im Januar vor neuen Tarifverhandlungen, was das Risiko weiterer Störungen erhöht.
Die Piloten werden in den kommenden Tagen über die vorläufige Vereinbarung abstimmen; eine Ratifizierung würde den Arbeitsfrieden bis mindestens 2031 sichern und dem umfangreichen Freizeit- und Besuchsverkehr zwischen Frankreich und Kanada zugutekommen.
Quelle: Reuters
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