
Der Rechtsausschuss der französischen Nationalversammlung veröffentlichte am 10. Dezember 2025 still und leise seinen lang erwarteten Bericht (Nr. 2199) und unterstützt damit einen von Sozialisten eingebrachten Gesetzentwurf, der die Verlängerung von mehrjährigen Aufenthaltstiteln und Zehnjahreskarten für Aufenthaltsberechtigte nahezu automatisch machen würde. Der Vorschlag, erstmals von Abgeordneter Fatiha Keloua Hachi eingebracht, sieht vor, die derzeitigen persönlichen Verlängerungsgespräche durch eine vereinfachte Online-Erklärung zu ersetzen, sofern der Ausländer die französischen Gesetze eingehalten hat und weiterhin die ursprünglichen Voraussetzungen erfüllt.
Nach den aktuellen Bestimmungen müssen Inhaber von mehrjährigen Aufenthaltstiteln Monate vor Ablauf persönlich bei der Präfektur erscheinen, aktualisierte Dokumente und biometrische Daten vorlegen und oft wochenlang auf eine Entscheidung warten. Personalabteilungen beklagen, dass diese Verzögerungen die Einsatzplanung erschweren und das Risiko erhöhen, dass Mitarbeiter oder Angehörige ihren Aufenthaltsstatus verlieren. Der Ausschussbericht weist darauf hin, dass im Jahr 2024 fast 1,3 Millionen Verlängerungen bearbeitet wurden, was die Präfekturmitarbeiter stark beanspruchte und geschätzte indirekte Kosten von 120 Millionen Euro für Arbeitgeber und Kommunen verursachte.
Würde das Gesetz verabschiedet, würde ein „stillschweigendes Verlängerungssystem“ eingeführt, ähnlich dem britischen E-Visum: Bewohner würden Nachweise wie Meldebescheinigung, Steuererklärungen und ein aktuelles Foto über das Online-Portal ANEF hochladen; bleibt ein Widerspruch der Präfektur innerhalb von zwei Monaten aus, erfolgt die automatische Verlängerung. Der Bericht fordert zudem eine drastische Senkung der Verlängerungsgebühren von 225 auf 100 Euro sowie einen neuen Beschwerdeweg über den digitalen Verwaltungsombudsmann Frankreichs.
Wirtschafts- und Einwanderungsanwälte sehen in der Maßnahme einen möglichen Wendepunkt für multinationale Unternehmen in Frankreich, wo Angehörige von Familienaufenthaltstiteln fast die Hälfte aller Verlängerungen ausmachen. Konservative Abgeordnete haben jedoch bereits Änderungsanträge eingereicht, die den Vorteil auf hochqualifizierte Arbeitskräfte beschränken wollen, da automatische Verlängerungen die Einwanderungskontrollen schwächen könnten. Die Debatte im Plenum ist für den 18. Dezember angesetzt, eine Überprüfung durch den Senat wird für Januar 2026 erwartet.
Für Manager der globalen Mobilität ist die Botschaft klar: Sollte der Gesetzentwurf den legislativen Prozess überstehen, könnten sich die Verlängerungsplanungen von sechs auf sechs Wochen verkürzen, was das Compliance-Risiko und Budgetunsicherheiten verringert. Unternehmen wird empfohlen, ihre entsandten Mitarbeiter jetzt zu überprüfen, um bei Inkrafttreten der neuen Regelungen – möglicherweise bereits ab dem 1. Juli 2026 – schnell reagieren zu können.
Nach den aktuellen Bestimmungen müssen Inhaber von mehrjährigen Aufenthaltstiteln Monate vor Ablauf persönlich bei der Präfektur erscheinen, aktualisierte Dokumente und biometrische Daten vorlegen und oft wochenlang auf eine Entscheidung warten. Personalabteilungen beklagen, dass diese Verzögerungen die Einsatzplanung erschweren und das Risiko erhöhen, dass Mitarbeiter oder Angehörige ihren Aufenthaltsstatus verlieren. Der Ausschussbericht weist darauf hin, dass im Jahr 2024 fast 1,3 Millionen Verlängerungen bearbeitet wurden, was die Präfekturmitarbeiter stark beanspruchte und geschätzte indirekte Kosten von 120 Millionen Euro für Arbeitgeber und Kommunen verursachte.
Würde das Gesetz verabschiedet, würde ein „stillschweigendes Verlängerungssystem“ eingeführt, ähnlich dem britischen E-Visum: Bewohner würden Nachweise wie Meldebescheinigung, Steuererklärungen und ein aktuelles Foto über das Online-Portal ANEF hochladen; bleibt ein Widerspruch der Präfektur innerhalb von zwei Monaten aus, erfolgt die automatische Verlängerung. Der Bericht fordert zudem eine drastische Senkung der Verlängerungsgebühren von 225 auf 100 Euro sowie einen neuen Beschwerdeweg über den digitalen Verwaltungsombudsmann Frankreichs.
Wirtschafts- und Einwanderungsanwälte sehen in der Maßnahme einen möglichen Wendepunkt für multinationale Unternehmen in Frankreich, wo Angehörige von Familienaufenthaltstiteln fast die Hälfte aller Verlängerungen ausmachen. Konservative Abgeordnete haben jedoch bereits Änderungsanträge eingereicht, die den Vorteil auf hochqualifizierte Arbeitskräfte beschränken wollen, da automatische Verlängerungen die Einwanderungskontrollen schwächen könnten. Die Debatte im Plenum ist für den 18. Dezember angesetzt, eine Überprüfung durch den Senat wird für Januar 2026 erwartet.
Für Manager der globalen Mobilität ist die Botschaft klar: Sollte der Gesetzentwurf den legislativen Prozess überstehen, könnten sich die Verlängerungsplanungen von sechs auf sechs Wochen verkürzen, was das Compliance-Risiko und Budgetunsicherheiten verringert. Unternehmen wird empfohlen, ihre entsandten Mitarbeiter jetzt zu überprüfen, um bei Inkrafttreten der neuen Regelungen – möglicherweise bereits ab dem 1. Juli 2026 – schnell reagieren zu können.
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