
Frische Daten des Innenministeriums vom 11. Dezember zeigen, dass mittlerweile 2,93 Millionen Menschen mit temporären Visa in Australien leben – etwa 10 % der Bevölkerung und 1,2 Millionen mehr als 2019. Die größten Gruppen sind neuseeländische Staatsbürger mit Special-Category-Visa (731.000) und internationale Studierende (638.000), gefolgt von temporären Absolventen, Working-Holiday-Teilnehmern und Inhabern von Bridging-Visa.
Wohnungsanalysten warnen, dass der Anstieg die jährliche Nachfrage um etwa 40.000 Wohneinheiten pro zusätzlichen 100.000 Migranten erhöht und die ohnehin schon historisch knappen Mietmärkte in Sydney und Brisbane weiter verschärft. Arbeitgeber begrüßen den größeren Arbeitskräftepool – besonders im Gesundheitswesen und Baugewerbe – sehen sich jedoch mit höheren Compliance-Kosten konfrontiert, da die durchschnittliche Restlaufzeit der Visa von 18 auf 14 Monate gesunken ist, was häufigere Arbeitsberechtigungsprüfungen erforderlich macht.
Oppositionspolitiker nutzten die Zahlen, um der Labor-Partei „Migrationschaos“ vorzuwerfen, während Innenminister Tony Burke betonte, dass die im Dezember 2024 vorgestellte Migrationsstrategie erste Erfolge zeige – die Anträge für Studentenvisa sind in diesem Jahr um 26 % gesunken, die für temporäre Absolventen um 31 %. Dennoch hält das Administrative Review Tribunal mit 124.000 anhängigen Migrationsfällen einen Rekord, was auf systemische Verzögerungen hinweist.
Für globale Mobilitätsteams lautet die Botschaft zweigleisig: Australien bleibt auf Talente angewiesen, doch müssen Budgets für höhere Wohnungszuschüsse und strengere Compliance-Maßnahmen, einschließlich stichprobenartiger Fair-Work-Prüfungen, angepasst werden. Aktualisierte Arbeitsberechtigungsverfahren und kürzere Vertragslaufzeiten werden zum Standard. Die Beratungsgesellschaft Deloitte erwartet, dass diese Daten direkt in die geplante Überprüfung der Migrationsstrategie Anfang 2026 einfließen werden.
Wohnungsanalysten warnen, dass der Anstieg die jährliche Nachfrage um etwa 40.000 Wohneinheiten pro zusätzlichen 100.000 Migranten erhöht und die ohnehin schon historisch knappen Mietmärkte in Sydney und Brisbane weiter verschärft. Arbeitgeber begrüßen den größeren Arbeitskräftepool – besonders im Gesundheitswesen und Baugewerbe – sehen sich jedoch mit höheren Compliance-Kosten konfrontiert, da die durchschnittliche Restlaufzeit der Visa von 18 auf 14 Monate gesunken ist, was häufigere Arbeitsberechtigungsprüfungen erforderlich macht.
Oppositionspolitiker nutzten die Zahlen, um der Labor-Partei „Migrationschaos“ vorzuwerfen, während Innenminister Tony Burke betonte, dass die im Dezember 2024 vorgestellte Migrationsstrategie erste Erfolge zeige – die Anträge für Studentenvisa sind in diesem Jahr um 26 % gesunken, die für temporäre Absolventen um 31 %. Dennoch hält das Administrative Review Tribunal mit 124.000 anhängigen Migrationsfällen einen Rekord, was auf systemische Verzögerungen hinweist.
Für globale Mobilitätsteams lautet die Botschaft zweigleisig: Australien bleibt auf Talente angewiesen, doch müssen Budgets für höhere Wohnungszuschüsse und strengere Compliance-Maßnahmen, einschließlich stichprobenartiger Fair-Work-Prüfungen, angepasst werden. Aktualisierte Arbeitsberechtigungsverfahren und kürzere Vertragslaufzeiten werden zum Standard. Die Beratungsgesellschaft Deloitte erwartet, dass diese Daten direkt in die geplante Überprüfung der Migrationsstrategie Anfang 2026 einfließen werden.
Quelle: The Economic Times