
Einen Monat nach der Einführung des visafreien Einreisewegs für chinesische und pazifische Staatsangehörige, die aus Australien nach Neuseeland reisen, bestätigte Immigration NZ am 11. Dezember, dass bereits 13.000 Besucher diese Möglichkeit genutzt haben und über 24.000 NZeTA-Anträge genehmigt wurden.
Der zwölfmonatige Testlauf erlaubt berechtigten Reisenden mit gültigem australischem Visum, bis zu drei Monate mit nur einer elektronischen Reisegenehmigung nach Neuseeland einzureisen. Erste Daten zeigen eine starke regionale Verteilung: 43 % der Ankünfte landen in Christchurch und 22 % in Queenstown, was den Druck auf den Flughafen Auckland verringert und den Tourismus auf der Südinsel ankurbelt. Behörden gehen davon aus, dass das Programm bei anhaltendem Trend bis zum chinesischen Neujahr rund 180 Millionen NZ$ zur regionalen Wirtschaft beitragen könnte.
Für australische Arbeitgeber ist die Entwicklung zweischneidig. Mitarbeiter mit temporären Fachkräfte- oder Absolventenvisa können nun ohne separates neuseeländisches Visum für Meetings über die Tasmansee reisen, was die Reisekosten vereinfacht. Gleichzeitig müssen Mobility-Manager den Pass- und Visastatus genau überwachen – Arbeitnehmer, die ihr australisches Visum während eines Auslandsaufenthalts verfallen lassen, riskieren die Wiedereinreise nach Australien und damit ihren Arbeitsplatz.
Reiseveranstalter schnüren bereits „Dual-Destination“-Pakete für chinesische FIT-Segmente (freie Individualreisende) und nutzen dabei die erweiterten Codeshare-Abkommen von Qantas und Air New Zealand. Canberra beobachtet die Entwicklung genau: Ein erfolgreicher neuseeländischer Pilotversuch könnte die Forderungen nach gegenseitigen Erleichterungen seitens Australiens verstärken, um die Erholung des Incoming-Tourismus zu fördern.
Der zwölfmonatige Testlauf erlaubt berechtigten Reisenden mit gültigem australischem Visum, bis zu drei Monate mit nur einer elektronischen Reisegenehmigung nach Neuseeland einzureisen. Erste Daten zeigen eine starke regionale Verteilung: 43 % der Ankünfte landen in Christchurch und 22 % in Queenstown, was den Druck auf den Flughafen Auckland verringert und den Tourismus auf der Südinsel ankurbelt. Behörden gehen davon aus, dass das Programm bei anhaltendem Trend bis zum chinesischen Neujahr rund 180 Millionen NZ$ zur regionalen Wirtschaft beitragen könnte.
Für australische Arbeitgeber ist die Entwicklung zweischneidig. Mitarbeiter mit temporären Fachkräfte- oder Absolventenvisa können nun ohne separates neuseeländisches Visum für Meetings über die Tasmansee reisen, was die Reisekosten vereinfacht. Gleichzeitig müssen Mobility-Manager den Pass- und Visastatus genau überwachen – Arbeitnehmer, die ihr australisches Visum während eines Auslandsaufenthalts verfallen lassen, riskieren die Wiedereinreise nach Australien und damit ihren Arbeitsplatz.
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Quelle: New Zealand Government – Beehive