
Australische Reisebüros erlebten am 11. Dezember eine Welle von Stornierungen, nachdem die US-Zoll- und Grenzschutzbehörde offiziell vorgeschlagen hatte, dass Besucher im Rahmen des Visa Waiver Programms bei der Beantragung eines ESTA fünf Jahre Social-Media-Aktivitäten, E-Mail-Adressen, Telefonnummern und biometrische Daten vorlegen müssen.
Diese Maßnahme – basierend auf einer Exekutivanordnung von Trump, die darauf abzielt, Personen mit „feindseliger Haltung“ gegenüber den USA die Einreise zu verweigern – wird eine 60-tägige Kommentierungsfrist durchlaufen, soll aber voraussichtlich vor der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 in Kraft treten. Die Ankünfte australischer Reisender in den USA waren bereits im November auf 45.408 gesunken, was kaum die Hälfte des Vorkrisenniveaus ausmacht; Reisebüros prognostizieren nun einen weiteren zweistelligen Rückgang, da Kunden Konferenzen und Incentive-Reisen vermehrt nach Kanada und Japan verlegen.
Für Geschäftsreisemanager bedeutet die Änderung einen erheblichen Mehraufwand bei der Einhaltung der Vorschriften. Dienstreisepläne benötigen längere Vorlaufzeiten, und Kommunikationsteams müssen die Social-Media-Aktivitäten der Unternehmen prüfen, um Missverständnisse bei US-Grenzbeamten zu vermeiden. Multinationale Unternehmen überprüfen zudem ihre Datenschutzrisiken, da Mitarbeiter damit effektiv auch Inhalte Dritter in markierten Beiträgen von Kollegen preisgeben würden.
Tourism Economics schätzt, dass jeder Rückgang von 10.000 australischen Besuchern den US-Gastgewerbebetrieben direkte Einnahmeverluste von 32 Millionen US-Dollar beschert. Im Gegenzug könnten australische Fluggesellschaften wie Qantas profitieren, wenn Kapazitäten auf lukrativere asiatische und europäische Strecken verlagert werden.
Canberra äußerte sich bislang nur zurückhaltend kritisch und betonte das souveräne Recht der USA, Einreisebedingungen festzulegen. Bürgerrechtsorganisationen fordern hingegen, dass die Regierung Albanese formell protestiert und warnen, dass diese umfassenden Datenerhebungen einen beunruhigenden Präzedenzfall schaffen könnten, dem andere Länder folgen könnten.
Diese Maßnahme – basierend auf einer Exekutivanordnung von Trump, die darauf abzielt, Personen mit „feindseliger Haltung“ gegenüber den USA die Einreise zu verweigern – wird eine 60-tägige Kommentierungsfrist durchlaufen, soll aber voraussichtlich vor der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 in Kraft treten. Die Ankünfte australischer Reisender in den USA waren bereits im November auf 45.408 gesunken, was kaum die Hälfte des Vorkrisenniveaus ausmacht; Reisebüros prognostizieren nun einen weiteren zweistelligen Rückgang, da Kunden Konferenzen und Incentive-Reisen vermehrt nach Kanada und Japan verlegen.
Für Geschäftsreisemanager bedeutet die Änderung einen erheblichen Mehraufwand bei der Einhaltung der Vorschriften. Dienstreisepläne benötigen längere Vorlaufzeiten, und Kommunikationsteams müssen die Social-Media-Aktivitäten der Unternehmen prüfen, um Missverständnisse bei US-Grenzbeamten zu vermeiden. Multinationale Unternehmen überprüfen zudem ihre Datenschutzrisiken, da Mitarbeiter damit effektiv auch Inhalte Dritter in markierten Beiträgen von Kollegen preisgeben würden.
Tourism Economics schätzt, dass jeder Rückgang von 10.000 australischen Besuchern den US-Gastgewerbebetrieben direkte Einnahmeverluste von 32 Millionen US-Dollar beschert. Im Gegenzug könnten australische Fluggesellschaften wie Qantas profitieren, wenn Kapazitäten auf lukrativere asiatische und europäische Strecken verlagert werden.
Canberra äußerte sich bislang nur zurückhaltend kritisch und betonte das souveräne Recht der USA, Einreisebedingungen festzulegen. Bürgerrechtsorganisationen fordern hingegen, dass die Regierung Albanese formell protestiert und warnen, dass diese umfassenden Datenerhebungen einen beunruhigenden Präzedenzfall schaffen könnten, dem andere Länder folgen könnten.
Quelle: The Guardian