
Italiens größte Gewerkschaft, die CGIL, hat für Freitag, den 12. Dezember 2025, zu einem 24-stündigen Generalstreik gegen den Haushaltsentwurf der Regierung für 2026 aufgerufen. Der Ausstand betrifft nahezu alle öffentlichen und privaten Sektoren, am stärksten spürbar wird er jedoch im Nahverkehr sein: Stadtbusse, Straßenbahnen, U-Bahnen sowie die meisten Regional- und Fernzüge werden betroffen sein. Die Fluggesellschaften sind diesmal ausgenommen – die italienischen Fluglotsen haben bereits einen eigenen Streik für den 17. Dezember angekündigt – dennoch werden Bahn-Flug-Verbindungen und Zubringer zum Flughafen beeinträchtigt sein.
Nach italienischem Recht müssen sogenannte „fasce di garanzia“ (geschützte Servicezeiten) vor Ort gewährleistet werden, deren genaue Zeiten jedoch stark variieren. So fährt das ATM-Netz in Mailand nur vor 8:45 Uhr und zwischen 15:00 und 18:00 Uhr; das Personal der römischen ATAC nimmt nicht teil, während Florenz, Neapel und Bologna jeweils geteilte Schichten mit langen Ausfallzeiten am Mittag und späten Abend haben. Auch der Güterverkehr auf der Schiene wird voraussichtlich langsamer, was zu Verzögerungen in Just-in-Time-Lieferketten führen kann.
Vizepremier und Verkehrsminister Matteo Salvini bezeichnete den Streik als „unverantwortlich“ und argumentierte, dass er der Wirtschaft an einem geschäftigen Freitag vor Weihnachten Millionen kosten werde. CGIL-Chef Maurizio Landini entgegnete, dass Lohnstagnation und Haushaltskürzungen den Arbeitern keine andere Wahl ließen. Die Spannungen eskalierten, nachdem Salvini die Gewerkschaft verspottete, weil sie 17 ihrer letzten 24 Generalstreiks an Freitagen angesetzt habe, und damit suggerierte, die Aktion diene als bequeme Brückentage; Landini erwiderte, dass Streiks am Freitag die Beteiligung maximieren, ohne die Produktion am Montag lahmzulegen.
Praktische Tipps für Mobilitätsmanager: Informieren Sie Ihre Mitarbeiter rechtzeitig über die Reiseeinschränkungen, ermöglichen Sie wo möglich Homeoffice und empfehlen Sie, Taxis oder Fahrdienste außerhalb der Stoßzeiten frühzeitig zu buchen. Der Hochgeschwindigkeitszugbetreiber Italo garantiert „Mindestverbindungen“, warnt jedoch vor kurzfristigen Ausfällen. Kunden mit Trenitalia-Tickets für betroffene Züge können innerhalb von 48 Stunden umbuchen oder eine Rückerstattung beantragen.
Obwohl Geschäftsflüge und Linienflüge planmäßig stattfinden, ist mit Gedränge an den Bahnhöfen Rom Termini, Mailand Centrale und Florenz SMN am Donnerstagabend zu rechnen, da Reisende versuchen, den Streik zu umgehen. Unternehmen mit kritischer Fracht sollten auf Seewege ausweichen oder den Versand bis nach dem Wochenende verschieben.
Nach italienischem Recht müssen sogenannte „fasce di garanzia“ (geschützte Servicezeiten) vor Ort gewährleistet werden, deren genaue Zeiten jedoch stark variieren. So fährt das ATM-Netz in Mailand nur vor 8:45 Uhr und zwischen 15:00 und 18:00 Uhr; das Personal der römischen ATAC nimmt nicht teil, während Florenz, Neapel und Bologna jeweils geteilte Schichten mit langen Ausfallzeiten am Mittag und späten Abend haben. Auch der Güterverkehr auf der Schiene wird voraussichtlich langsamer, was zu Verzögerungen in Just-in-Time-Lieferketten führen kann.
Vizepremier und Verkehrsminister Matteo Salvini bezeichnete den Streik als „unverantwortlich“ und argumentierte, dass er der Wirtschaft an einem geschäftigen Freitag vor Weihnachten Millionen kosten werde. CGIL-Chef Maurizio Landini entgegnete, dass Lohnstagnation und Haushaltskürzungen den Arbeitern keine andere Wahl ließen. Die Spannungen eskalierten, nachdem Salvini die Gewerkschaft verspottete, weil sie 17 ihrer letzten 24 Generalstreiks an Freitagen angesetzt habe, und damit suggerierte, die Aktion diene als bequeme Brückentage; Landini erwiderte, dass Streiks am Freitag die Beteiligung maximieren, ohne die Produktion am Montag lahmzulegen.
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Obwohl Geschäftsflüge und Linienflüge planmäßig stattfinden, ist mit Gedränge an den Bahnhöfen Rom Termini, Mailand Centrale und Florenz SMN am Donnerstagabend zu rechnen, da Reisende versuchen, den Streik zu umgehen. Unternehmen mit kritischer Fracht sollten auf Seewege ausweichen oder den Versand bis nach dem Wochenende verschieben.
Quelle: ANSA
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