
Die US-Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) hat am 10. Dezember einen Entwurf für eine neue Verordnung vorgelegt, die soziale Medien-Identifikatoren als verpflichtendes Datenfeld im Elektronischen System für Reisegenehmigungen (ESTA) vorschreibt. Besucher aus den 40 Ländern des Visa Waiver Programms müssten demnach ihre in den letzten fünf Jahren genutzten Benutzernamen angeben sowie erweiterte Angaben zu E-Mail-Adressen, Telefonnummern, IP-Adressen und Wohnorten machen. Zudem soll die bisherige webbasierte Antragstellung zugunsten einer mobilen App abgeschafft werden.
Die CBP begründet die strengere digitale Überprüfung damit, Radikalisierungsanzeichen frühzeitig zu erkennen, bevor Reisende an Bord eines Flugzeugs gehen. Bürgerrechtsorganisationen warnen hingegen, dass die Maßnahme die Meinungsfreiheit einschränkt und gegen europäische Datenschutzbestimmungen verstoßen könnte, was transatlantische Geschäftsreisen erschwert.
Fluggesellschaften und Manager für Geschäftsreisen befürchten höhere Ablehnungsquoten bei ESTA-Anträgen und längere Vorlaufzeiten bei kurzfristigen Dienstreisen, insbesondere für Führungskräfte mit häufigen Namen oder mehrsprachigen Online-Profilen. Die Frist für öffentliche Stellungnahmen läuft bis zum 9. Februar 2026, danach könnte das Heimatschutzministerium die Regelung rechtzeitig zur Sommersaison in Kraft setzen.
Empfehlungen: Multinationale Unternehmen sollten Vielreisende über mögliche Datenschutzrisiken informieren, die Genehmigungsfristen für Reisen anpassen und die Social-Media-Profile wichtiger Mitarbeiter archivieren, um bei Inkrafttreten der Regelung schnell reagieren zu können.
Die CBP begründet die strengere digitale Überprüfung damit, Radikalisierungsanzeichen frühzeitig zu erkennen, bevor Reisende an Bord eines Flugzeugs gehen. Bürgerrechtsorganisationen warnen hingegen, dass die Maßnahme die Meinungsfreiheit einschränkt und gegen europäische Datenschutzbestimmungen verstoßen könnte, was transatlantische Geschäftsreisen erschwert.
Fluggesellschaften und Manager für Geschäftsreisen befürchten höhere Ablehnungsquoten bei ESTA-Anträgen und längere Vorlaufzeiten bei kurzfristigen Dienstreisen, insbesondere für Führungskräfte mit häufigen Namen oder mehrsprachigen Online-Profilen. Die Frist für öffentliche Stellungnahmen läuft bis zum 9. Februar 2026, danach könnte das Heimatschutzministerium die Regelung rechtzeitig zur Sommersaison in Kraft setzen.
Empfehlungen: Multinationale Unternehmen sollten Vielreisende über mögliche Datenschutzrisiken informieren, die Genehmigungsfristen für Reisen anpassen und die Social-Media-Profile wichtiger Mitarbeiter archivieren, um bei Inkrafttreten der Regelung schnell reagieren zu können.
Quelle: Travel and Tour World
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Vereinigte Staaten (USA).Mehr von Vereinigte Staaten (USA)
Alle anzeigen
Studentische Journalisten in Chicago erstellen Crowd-Map zu ICE-Razzien während der „Operation Midway Blitz“
20 US-Bundesstaaten klagen gegen die Einführung der $100.000 H-1B-Visa-Gebühr durch die Trump-Regierung