
Eine Koalition von 20 Bundesstaaten unter Führung Kaliforniens reichte am 13. Dezember vor einem Bundesgericht in Boston Klage ein, um die Trump-Administration daran zu hindern, eine Gebühr von 100.000 US-Dollar für jede neue H-1B-Antragstellung zu erheben. Die Klage argumentiert, dass das Einwanderungs- und Staatsangehörigkeitsgesetz der Regierung nur erlaubt, Kosten in Höhe der Bearbeitungsgebühren – derzeit etwa 2.000 bis 5.000 US-Dollar pro Antrag – zu erheben, und dass die Umwandlung des Programms in eine Einnahmequelle die Exekutivbefugnisse überschreitet. Die Bundesstaaten schätzen, dass die Regelung in den nächsten drei Haushaltsjahren rund 3 Milliarden US-Dollar an zusätzlichen Kosten verursachen würde und vor allem Technologie-, Hochschul- und Gesundheitsunternehmen trifft, die auf ausländische Fachkräfte angewiesen sind.
Die Kläger warnen zudem vor einer abschreckenden Wirkung auf Start-ups und Forschungseinrichtungen, die die sechsstellige Zusatzgebühr nicht auf Fördermittel oder Risikokapital umlegen können. Kaliforniens Generalstaatsanwalt Rob Bonta bezeichnete die Maßnahme als „eine heimliche Steuer, die der Kongress nie genehmigt hat“, während Vertreter von Massachusetts darauf hinwiesen, dass 37 Prozent der Beschäftigten im Bereich Computersystem-Design im Bundesstaat den H-1B-Status besitzen. Die US-Handelskammer und mehrere Arbeitgeberkoalitionen haben parallel Klagen eingereicht, und die drei Verfahren könnten Anfang nächsten Jahres zusammengelegt werden.
Das Weiße Haus verteidigt die Gebühr als Abschreckung gegen angeblichen Missbrauch des Programms und argumentiert, dass große Outsourcing-Firmen die begrenzte Anzahl an H-1B-Visa monopolisieren und die Löhne in den USA drücken. Kritiker entgegnen, dass die wahre Folge eine Verlagerung von Investitionen nach Kanada, Großbritannien und Singapur sein wird, wo die Kosten für Arbeitserlaubnisse nur einen Bruchteil der vorgeschlagenen Gebühr ausmachen. Einwanderungsanwälte prognostizieren sofortige Störungen für die H-1B-Vergabesaison 2027, die im März beginnt, da Arbeitgeber die Antragskosten Monate im Voraus einplanen müssen.
Praktische Empfehlung: Multinationale Unternehmen sollten ihre Personalplanung überprüfen, Alternativen wie L-1- oder O-1-Visa in Betracht ziehen und die Kostenfolgen durch die Gebühr kalkulieren, falls sie vor Gericht Bestand hat. Arbeitgeber, die in diesem Quartal Arbeitsverträge unterzeichnen, sollten eine Klausel aufnehmen, die mögliche staatliche Zusatzgebühren berücksichtigt. Schließlich sollten Unternehmen, die auf Drittanbieter für Arbeitseinsätze setzen, genau verfolgen, wie diese die neue Gebühr entweder selbst tragen oder an die Endkunden weitergeben wollen.
Die Kläger warnen zudem vor einer abschreckenden Wirkung auf Start-ups und Forschungseinrichtungen, die die sechsstellige Zusatzgebühr nicht auf Fördermittel oder Risikokapital umlegen können. Kaliforniens Generalstaatsanwalt Rob Bonta bezeichnete die Maßnahme als „eine heimliche Steuer, die der Kongress nie genehmigt hat“, während Vertreter von Massachusetts darauf hinwiesen, dass 37 Prozent der Beschäftigten im Bereich Computersystem-Design im Bundesstaat den H-1B-Status besitzen. Die US-Handelskammer und mehrere Arbeitgeberkoalitionen haben parallel Klagen eingereicht, und die drei Verfahren könnten Anfang nächsten Jahres zusammengelegt werden.
Das Weiße Haus verteidigt die Gebühr als Abschreckung gegen angeblichen Missbrauch des Programms und argumentiert, dass große Outsourcing-Firmen die begrenzte Anzahl an H-1B-Visa monopolisieren und die Löhne in den USA drücken. Kritiker entgegnen, dass die wahre Folge eine Verlagerung von Investitionen nach Kanada, Großbritannien und Singapur sein wird, wo die Kosten für Arbeitserlaubnisse nur einen Bruchteil der vorgeschlagenen Gebühr ausmachen. Einwanderungsanwälte prognostizieren sofortige Störungen für die H-1B-Vergabesaison 2027, die im März beginnt, da Arbeitgeber die Antragskosten Monate im Voraus einplanen müssen.
Praktische Empfehlung: Multinationale Unternehmen sollten ihre Personalplanung überprüfen, Alternativen wie L-1- oder O-1-Visa in Betracht ziehen und die Kostenfolgen durch die Gebühr kalkulieren, falls sie vor Gericht Bestand hat. Arbeitgeber, die in diesem Quartal Arbeitsverträge unterzeichnen, sollten eine Klausel aufnehmen, die mögliche staatliche Zusatzgebühren berücksichtigt. Schließlich sollten Unternehmen, die auf Drittanbieter für Arbeitseinsätze setzen, genau verfolgen, wie diese die neue Gebühr entweder selbst tragen oder an die Endkunden weitergeben wollen.
Quelle: Reuters
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