
In einem seltenen Zeichen einer diplomatischen Annäherung hat Indien stillschweigend eine zusätzliche administrative Prüfung für kurzfristige Geschäftsvisa aus China abgeschafft. Hochrangige Beamte teilten Reuters am 13. Dezember mit, dass das neue Verfahren darauf abzielt, ein Geschäftsvisum (B) innerhalb von vier Wochen nach Antragstellung auszustellen – zuvor dauerte der Prozess oft 8 bis 12 Wochen, was Projektleiter von Reisen abhielt.
Dieser Schritt folgt auf Delhis Entscheidung im vergangenen Monat, nach einer fünfjährigen Aussetzung infolge des Grenzzwischenfalls in Ladakh 2020 wieder Touristenvisa für chinesische Staatsbürger zu erteilen. Guo Jiakun, Sprecher des chinesischen Außenministeriums, bezeichnete das vereinfachte Verfahren als „positiven Schritt“, der den Austausch zwischen den Menschen erleichtern werde. Indische Wirtschaftsverbände wie die CII begrüßten die Änderung, da sie blockierte Investitionsvorhaben in den Bereichen Elektronik, erneuerbare Energien und Autozulieferteile wieder in Gang bringen könnte.
Praktisch müssen Antragsteller nun nur noch ein Sicherheitsprüfungsformular statt bisher drei ausfüllen, und die meisten Interviews entfallen, wenn biometrische Daten bereits vorliegen. Hintergrundprüfungen bleiben jedoch streng, insbesondere für Bewerber aus sensiblen Bereichen wie der Telekommunikationsinfrastruktur. Mobilitätsmanager sollten daher weiterhin einen Puffer von mindestens sechs Wochen einplanen, bis verlässliche Zeitangaben vorliegen.
Chinesische Unternehmen in Indien – laut Handelsministerium etwa 170 – sehen in schnelleren Visa eine Chance, Verhandlungen über Joint Ventures und Kundendienst zu beschleunigen. Ein in Shanghai ansässiger Hersteller von Elektrofahrzeugen teilte Global Mobility News mit, dass er ab Februar alle sechs Wochen technische Teams in seinem Werk in Pune rotieren lassen will – etwas, das unter den alten Zeitvorgaben „undenkbar“ gewesen wäre.
Die Beamten betonen, dass die Politik prinzipienbasiert ist und künftig auch andere Nationalitäten umfassen wird. China profitiert jedoch zuerst, da es fast 40 Prozent der anhängigen Geschäftsvisaanträge ausmacht.
Dieser Schritt folgt auf Delhis Entscheidung im vergangenen Monat, nach einer fünfjährigen Aussetzung infolge des Grenzzwischenfalls in Ladakh 2020 wieder Touristenvisa für chinesische Staatsbürger zu erteilen. Guo Jiakun, Sprecher des chinesischen Außenministeriums, bezeichnete das vereinfachte Verfahren als „positiven Schritt“, der den Austausch zwischen den Menschen erleichtern werde. Indische Wirtschaftsverbände wie die CII begrüßten die Änderung, da sie blockierte Investitionsvorhaben in den Bereichen Elektronik, erneuerbare Energien und Autozulieferteile wieder in Gang bringen könnte.
Praktisch müssen Antragsteller nun nur noch ein Sicherheitsprüfungsformular statt bisher drei ausfüllen, und die meisten Interviews entfallen, wenn biometrische Daten bereits vorliegen. Hintergrundprüfungen bleiben jedoch streng, insbesondere für Bewerber aus sensiblen Bereichen wie der Telekommunikationsinfrastruktur. Mobilitätsmanager sollten daher weiterhin einen Puffer von mindestens sechs Wochen einplanen, bis verlässliche Zeitangaben vorliegen.
Chinesische Unternehmen in Indien – laut Handelsministerium etwa 170 – sehen in schnelleren Visa eine Chance, Verhandlungen über Joint Ventures und Kundendienst zu beschleunigen. Ein in Shanghai ansässiger Hersteller von Elektrofahrzeugen teilte Global Mobility News mit, dass er ab Februar alle sechs Wochen technische Teams in seinem Werk in Pune rotieren lassen will – etwas, das unter den alten Zeitvorgaben „undenkbar“ gewesen wäre.
Die Beamten betonen, dass die Politik prinzipienbasiert ist und künftig auch andere Nationalitäten umfassen wird. China profitiert jedoch zuerst, da es fast 40 Prozent der anhängigen Geschäftsvisaanträge ausmacht.
Quelle: The Pioneer / Reuters