
Mit weniger als 48 Stunden Vorlaufzeit hat das US-Heimatschutzministerium bestätigt, dass ab dem 15. Dezember 2025 alle Antragsteller für das H-1B-Spezialistenvisum – sowie deren H-4-Angehörige – verpflichtenden Social-Media-Hintergrundprüfungen unterzogen werden. Obwohl die Regelung technisch für alle Nationalitäten gilt, entfallen über 70 Prozent der aktiven H-1B-Inhaber auf indische Fachkräfte, die somit am stärksten betroffen sind.
Konsularbeamte werden künftig fünf Jahre öffentliche Beiträge auf Plattformen wie LinkedIn, X (ehemals Twitter), Facebook, Instagram und YouTube überprüfen. Die Behörden begründen die Änderung damit, eine „Sicherheitslücke“ zu schließen, indem sie Lebensläufe, Aufenthaltsorte und mögliche extremistische Sympathien mit der Online-Präsenz der Antragsteller abgleichen können. Zudem kann es im Interview zu Nachfragen nach Nutzernamen weiterer Plattformen kommen; das Verschweigen oder Löschen von Accounts kann zu Ablehnungen führen.
Indische IT-Dienstleister und US-Techkonzerne eilen, ihre Mobilitätsrichtlinien anzupassen. Ein Fortune-500-Unternehmen aus Bengaluru teilte Global Mobility News mit, dass es eine interne Anweisung herausgegeben hat, wonach Mitarbeiter, die eine Visumsstempelung anstreben, ihre öffentlichen Profile sofort „prüfen und bereinigen“ sollen – dabei sollen digitale Forensik-Protokolle geführt werden, um nachträgliche Änderungen auszuschließen. Einwanderungsanwälte warnen unterdessen, dass die neue Regel die Interviewdauer verlängern und die administrative Bearbeitung erschweren könnte, was Januar-Projekte gefährden kann.
Praktische Tipps für Reisende sind: Screenshots wichtiger Profilseiten zur Nachweisführung aufbewahren, politische Kommentare vermeiden, die missverstanden werden könnten, und einen zweiwöchigen Puffer vor wichtigen Vor-Ort-Terminen einplanen. Unternehmen mit umfangreichen Entsendungen prüfen alternative Wege wie Kanadas Global Skills Strategy oder Nearshore-Standorte in Mexiko, um Verzögerungen bei der Genehmigung abzufedern.
Während das Heimatschutzministerium betont, dass „gesetzestreue Antragsteller nichts zu befürchten haben“, kündigen Branchenverbände wie NASSCOM an, Ablehnungstrends genau zu beobachten und gegebenenfalls ab Mitte 2026, wenn erste Daten vorliegen, eine Überprüfung zu fordern.
Konsularbeamte werden künftig fünf Jahre öffentliche Beiträge auf Plattformen wie LinkedIn, X (ehemals Twitter), Facebook, Instagram und YouTube überprüfen. Die Behörden begründen die Änderung damit, eine „Sicherheitslücke“ zu schließen, indem sie Lebensläufe, Aufenthaltsorte und mögliche extremistische Sympathien mit der Online-Präsenz der Antragsteller abgleichen können. Zudem kann es im Interview zu Nachfragen nach Nutzernamen weiterer Plattformen kommen; das Verschweigen oder Löschen von Accounts kann zu Ablehnungen führen.
Indische IT-Dienstleister und US-Techkonzerne eilen, ihre Mobilitätsrichtlinien anzupassen. Ein Fortune-500-Unternehmen aus Bengaluru teilte Global Mobility News mit, dass es eine interne Anweisung herausgegeben hat, wonach Mitarbeiter, die eine Visumsstempelung anstreben, ihre öffentlichen Profile sofort „prüfen und bereinigen“ sollen – dabei sollen digitale Forensik-Protokolle geführt werden, um nachträgliche Änderungen auszuschließen. Einwanderungsanwälte warnen unterdessen, dass die neue Regel die Interviewdauer verlängern und die administrative Bearbeitung erschweren könnte, was Januar-Projekte gefährden kann.
Praktische Tipps für Reisende sind: Screenshots wichtiger Profilseiten zur Nachweisführung aufbewahren, politische Kommentare vermeiden, die missverstanden werden könnten, und einen zweiwöchigen Puffer vor wichtigen Vor-Ort-Terminen einplanen. Unternehmen mit umfangreichen Entsendungen prüfen alternative Wege wie Kanadas Global Skills Strategy oder Nearshore-Standorte in Mexiko, um Verzögerungen bei der Genehmigung abzufedern.
Während das Heimatschutzministerium betont, dass „gesetzestreue Antragsteller nichts zu befürchten haben“, kündigen Branchenverbände wie NASSCOM an, Ablehnungstrends genau zu beobachten und gegebenenfalls ab Mitte 2026, wenn erste Daten vorliegen, eine Überprüfung zu fordern.
Quelle: Times of India / PTI