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CSO-Zahlen zeigen 16 % Rückgang bei der Einwanderung – Nachfrage nach Arbeitserlaubnissen bleibt jedoch hoch

Dez. 12, 2025
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CSO-Zahlen zeigen 16 % Rückgang bei der Einwanderung – Nachfrage nach Arbeitserlaubnissen bleibt jedoch hoch
Das irische Zentralamt für Statistik (CSO) meldet, dass im Jahr bis April 2025 insgesamt 125.300 Menschen nach Irland gezogen sind – ein Rückgang von 16 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die am 11. Dezember im Jahresbericht des Europäischen Migrationsnetzwerks (EMN) veröffentlichten Daten markieren die erste deutliche Verlangsamung seit der vollständigen Grenzöffnung im Jahr 2022.

Analysten führen den Rückgang vor allem auf weniger Zuwanderungen aus der Ukraine zurück, da die EU-Temporärschutzmaßnahmen stabil bleiben und Fälle von Familienzusammenführungen abnehmen. Die Nettozuwanderung bleibt jedoch mit etwas über 40.000 weiterhin positiv, was den Druck auf Irlands angespannten Wohnungs- und Arbeitsmarkt aufrechterhält. Beschäftigungsbedingte Zuzüge dominieren weiterhin: Das Ministerium für Beschäftigung, Unternehmertum und Innovation (DETE) hat Rekordzahlen an Arbeitserlaubnissen in den Bereichen IT, Gesundheitswesen und Bauwesen ausgestellt, was den Rückgang bei humanitären Zuwanderungen mehr als ausgleicht.

CSO-Zahlen zeigen 16 % Rückgang bei der Einwanderung – Nachfrage nach Arbeitserlaubnissen bleibt jedoch hoch


Für Arbeitgeber ist die zentrale Botschaft, dass der Fachkräftemangel nicht nachlässt. Obwohl die Zahl der humanitären Zuwanderer zurückgegangen ist, konkurrieren Unternehmen weiterhin intensiv um qualifizierte ausländische Arbeitskräfte – insbesondere um jene, die für Critical Skills Employment Permits infrage kommen. Der kommende MAR-Fahrplan wird ab März 2026 zusätzliche Kosten verursachen, aber die Angebotsengpässe nicht lösen.

Die Daten unterstreichen auch die Herausforderungen in der regionalen Planung. Dublin und Cork nehmen weiterhin den Großteil der Zuwanderer auf, was die Mietmärkte und öffentlichen Dienstleistungen stark belastet. Personal- und Mobilitätsteams sollten daher verstärkt auf „Hub-and-Spoke“-Modelle setzen – also Expatriates in Satellitenbüros wie Galway oder Limerick unterbringen, wo der Wohnraum etwas leichter verfügbar ist.

Praktisch sollten Unternehmen weiterhin frühzeitig Arbeitserlaubnisanträge stellen, die Bearbeitungszeiten (derzeit sechs bis acht Wochen für die meisten Kategorien) genau beobachten und Remote-First- oder Hybridmodelle prüfen, um ihren Talentpool zu erweitern. Das CSO wird seine nächste Migrationsstatistik im März 2026 veröffentlichen, was Politikern und Arbeitgebern eine klarere Einschätzung darüber ermöglicht, ob der Rückgang nur eine vorübergehende Schwankung oder ein neuer Trend ist.
Quelle: The Irish Times / VisaHQ

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