Migration Advisory Committee fordert umfassende Überarbeitung der Gehaltsschwellen für Fachkräfte
Regierungsberater fordern Abschaffung der Gehaltsnachlässe für PhD-Inhaber bei britischen Arbeitsvisa
Pflegekräfte aus dem Ausland strömen nach Westminster, um gegen Verschärfung der Visabestimmungen zu protestieren
Neueste Nachrichten
MAC hebt finanzielle Belastungen durch Familienförderung und Defizite bei Englischkenntnissen in umfassendem Jahresbericht hervor
Der Jahresbericht 2025 des MAC weist auf das langfristige Haushaltsdefizit hin, das mit vielen Family Partner-Visa verbunden ist, und fordert strengere Englischsprachregelungen zur Verbesserung der Arbeitsmarktergebnisse. Arbeitgeber könnten künftig mit strengeren Sprachvoraussetzungen und einem stärkeren Fokus auf die Integration von Ehepartnern bei Einwanderungsänderungen rechnen.
Das Innenministerium erhöht die Einwanderungsqualifikationsgebühr ab heute um 32 %
Ab dem 16. Dezember 2025 steigt die britische Einwanderungsqualifikationsgebühr um 32 %. Arbeitgeber müssen nun 1.320 £ pro Fachkraft und Jahr zahlen (bzw. 480 £ für kleine oder gemeinnützige Sponsoren), was bei einem typischen Fünfjahresvisum bis zu 1.600 £ ausmacht. Der deutliche Anstieg wird die Kosten für Arbeitgeber erhöhen, erfordert sofortige Budgetanpassungen und veranlasst einige Unternehmen, ihre Einstellungspläne zu beschleunigen oder neu zu überdenken.
Großbritannien kehrt 2027 zum Erasmus+-Programm zurück und ebnet den Weg für ein umfassenderes Abkommen zur Jugendmobilität
Das Vereinigte Königreich und die EU haben eine nahezu endgültige Einigung erzielt, wonach Großbritannien ab dem akademischen Jahr 2027/28 wieder am Erasmus+-Austauschprogramm teilnehmen wird. Gleichzeitig machen die Verhandlungen über ein separates Jugendmobilitätsvisum Fortschritte, das jungen Menschen ermöglicht, kanalübergreifend zu leben und zu arbeiten. Dieser Schritt soll die Talentpools erweitern und zukünftige Junior-Einsätze zwischen Großbritannien und Europa erleichtern.
Ausschuss des Unterhauses befragt Minister zum UK-Frankreich-Grenzabkommen „Gefährliche Reisen“
Am 16. Dezember hörten Abgeordnete Zeugenaussagen zum UK-Frankreich-Abkommen „Dangerous Journeys“, das 130 Millionen Pfund für gemeinsame Maßnahmen zur Verhinderung von Überfahrten mit kleinen Booten über den Ärmelkanal bereitstellt. Die Ergebnisse könnten die Zuverlässigkeit von Fracht- und Passagierströmen in Dover und am Eurotunnel beeinflussen. Unternehmen mit Lieferketten in der EU sollten daher die Ratifizierung und Umsetzung des Abkommens genau verfolgen.