
Treffen in Brüssel am Internationalen Tag der Migranten (18. Dezember 2025): EU-Abgeordnete und Minister der Mitgliedstaaten einigten sich politisch darauf, Bangladesch, Kolumbien, Ägypten, Kosovo, Indien, Marokko und Tunesien als „sichere Herkunftsländer“ einzustufen. Im Rahmen der überarbeiteten Asylverfahrensverordnung – Teil des lang verhandelten Pakts zu Migration und Asyl – sollen Anträge von Staatsangehörigen dieser Länder künftig in nur 12 Wochen bearbeitet werden, wobei die Beweislast auf die Antragsteller verlagert wird.
Belgien, als Gastgeber der Verhandlungen und zukünftiger Inhaber der rotierenden EU-Ratspräsidentschaft 2026, spielte eine vermittelnde Rolle. Die belgische Staatssekretärin für Asyl und Migration, Anneleen Van Bossuyt, begrüßte die Einigung und betonte, dass dadurch „Kapazitäten für echte Schutzfälle“ frei würden, versprach jedoch humane Schutzmaßnahmen.
NGOs wie Amnesty International kritisierten die Entscheidung scharf und argumentierten, dass pauschale „Sicherheitslisten“ individuelle Risiken wie kastengebundene Gewalt in Indien oder politische Repressionen in Ägypten ignorierten. Sie warnen vor höheren Ablehnungsquoten und beschleunigten Rückführungen vom Flughafen Zaventem und anderen EU-Drehkreuzen, was zu Engpässen in der Haft führen könnte.
Für Arbeitgeber könnte die Entscheidung indirekte Auswirkungen auf die Talentgewinnung haben: Abgelehnte Asylbewerber versuchen oft, über Arbeitserlaubnisse eine Legalisierung zu erreichen – ein Weg, der bei steigenden Schnellverfahren-Ablehnungen schrumpfen könnte. Personalabteilungen sollten beobachten, ob betroffene Staatsangehörige bei der Beantragung von Geschäftsvisa oder Einzelgenehmigungen längere Sicherheitsprüfungen durchlaufen müssen.
Die neuen Regeln werden Anfang 2026 im Amtsblatt veröffentlicht und geben jedem Mitgliedstaat – auch Belgien – das Recht, die Liste sicherer Herkunftsländer einseitig zu erweitern, was auf eine härtere Linie gegenüber irregulärer Migration im gesamten EU-Binnenmarkt hinweist.
Belgien, als Gastgeber der Verhandlungen und zukünftiger Inhaber der rotierenden EU-Ratspräsidentschaft 2026, spielte eine vermittelnde Rolle. Die belgische Staatssekretärin für Asyl und Migration, Anneleen Van Bossuyt, begrüßte die Einigung und betonte, dass dadurch „Kapazitäten für echte Schutzfälle“ frei würden, versprach jedoch humane Schutzmaßnahmen.
NGOs wie Amnesty International kritisierten die Entscheidung scharf und argumentierten, dass pauschale „Sicherheitslisten“ individuelle Risiken wie kastengebundene Gewalt in Indien oder politische Repressionen in Ägypten ignorierten. Sie warnen vor höheren Ablehnungsquoten und beschleunigten Rückführungen vom Flughafen Zaventem und anderen EU-Drehkreuzen, was zu Engpässen in der Haft führen könnte.
Für Arbeitgeber könnte die Entscheidung indirekte Auswirkungen auf die Talentgewinnung haben: Abgelehnte Asylbewerber versuchen oft, über Arbeitserlaubnisse eine Legalisierung zu erreichen – ein Weg, der bei steigenden Schnellverfahren-Ablehnungen schrumpfen könnte. Personalabteilungen sollten beobachten, ob betroffene Staatsangehörige bei der Beantragung von Geschäftsvisa oder Einzelgenehmigungen längere Sicherheitsprüfungen durchlaufen müssen.
Die neuen Regeln werden Anfang 2026 im Amtsblatt veröffentlicht und geben jedem Mitgliedstaat – auch Belgien – das Recht, die Liste sicherer Herkunftsländer einseitig zu erweitern, was auf eine härtere Linie gegenüber irregulärer Migration im gesamten EU-Binnenmarkt hinweist.
Quelle: Associated Press
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