
Die Zollbehörden am Flughafen Brüssel schlagen Alarm: Die Jahresendstatistik vom 16. Dezember zeigt, dass die Beschlagnahmungen von Drogen im Jahr 2025 mehr als doppelt so hoch sind wie zuvor. Laut dem Föderalen Öffentlichen Dienst (FÖD) Finanzen wurden 1.767 kg Cannabis und 245 kg Ketamin im Gepäck von Passagieren sichergestellt – ein Anstieg von 50 Prozent gegenüber 2024. Auch die Beschlagnahmungen bei Paketen und Fracht stiegen deutlich an.
Kristian Vanderwaeren, leitender Zollbeamter, erklärte gegenüber Journalisten, dass Schmuggler den wichtigsten belgischen Flughafen zunehmend als Transitpunkt zwischen Nordamerika und dem asiatisch-pazifischen Raum nutzen. Cannabislieferungen stammen mittlerweile überwiegend aus den USA, Kanada und Thailand, während Ketamin, das in Handgepäck entdeckt wird, meist nach Australien und Neuseeland gelangt, wo die Straßenpreise bis zu zehnmal höher sind.
Dieser Anstieg hat auch Auswirkungen auf die Abläufe in den Mobilitätsteams von Unternehmen. Längere Nachkontrollen können die Ankunftszeiten für zufällig ausgewählte Passagiere um 30 bis 45 Minuten verlängern, etwa bei Abstrichtests oder Gepäckdurchleuchtungen. Arbeitgeber, die Mitarbeiter über den Flughafen Brüssel entsenden, werden daher geraten, diese Verzögerungen bei der Planung von Weiterreisen oder Umzügen zu berücksichtigen und Reisende an die strengen Null-Toleranz-Regeln Belgiens im Umgang mit Betäubungsmitteln zu erinnern.
Die Zollbehörden reagieren auf den Trend mit zusätzlichen Maßnahmen: zivile Streifen in der Ankunftshalle, KI-gestützte Risikoanalysen basierend auf Passagierdaten im Voraus sowie eine engere Zusammenarbeit mit der Flughafenpolizei und Spediteuren. Diese Maßnahmen sollen legitimen Reisenden Sicherheit geben und gleichzeitig Belgiens Ruf als schnellen Umschlagplatz im Schengen-Raum bewahren.
Branchenexperten weisen darauf hin, dass verstärkte Kontrollen in nahegelegenen Häfen wie Antwerpen bereits dazu geführt haben, dass Schmuggelrouten vermehrt auf Passagierkanäle ausweichen. Sollte das Aufkommen weiter steigen, könnten Unternehmen häufiger mit Stichprobenkontrollen bei Mitarbeiterversendungen (unbegleitetes Gepäck, Hausrat) rechnen, da der Zoll seine Kontrollen ausweitet. Global Mobility Manager sollten daher ihre Compliance-Schulungen überprüfen und sicherstellen, dass Entsandte die belgischen Strafen für Drogenbesitz kennen, die Geldbußen und Freiheitsstrafen umfassen.
Kristian Vanderwaeren, leitender Zollbeamter, erklärte gegenüber Journalisten, dass Schmuggler den wichtigsten belgischen Flughafen zunehmend als Transitpunkt zwischen Nordamerika und dem asiatisch-pazifischen Raum nutzen. Cannabislieferungen stammen mittlerweile überwiegend aus den USA, Kanada und Thailand, während Ketamin, das in Handgepäck entdeckt wird, meist nach Australien und Neuseeland gelangt, wo die Straßenpreise bis zu zehnmal höher sind.
Dieser Anstieg hat auch Auswirkungen auf die Abläufe in den Mobilitätsteams von Unternehmen. Längere Nachkontrollen können die Ankunftszeiten für zufällig ausgewählte Passagiere um 30 bis 45 Minuten verlängern, etwa bei Abstrichtests oder Gepäckdurchleuchtungen. Arbeitgeber, die Mitarbeiter über den Flughafen Brüssel entsenden, werden daher geraten, diese Verzögerungen bei der Planung von Weiterreisen oder Umzügen zu berücksichtigen und Reisende an die strengen Null-Toleranz-Regeln Belgiens im Umgang mit Betäubungsmitteln zu erinnern.
Die Zollbehörden reagieren auf den Trend mit zusätzlichen Maßnahmen: zivile Streifen in der Ankunftshalle, KI-gestützte Risikoanalysen basierend auf Passagierdaten im Voraus sowie eine engere Zusammenarbeit mit der Flughafenpolizei und Spediteuren. Diese Maßnahmen sollen legitimen Reisenden Sicherheit geben und gleichzeitig Belgiens Ruf als schnellen Umschlagplatz im Schengen-Raum bewahren.
Branchenexperten weisen darauf hin, dass verstärkte Kontrollen in nahegelegenen Häfen wie Antwerpen bereits dazu geführt haben, dass Schmuggelrouten vermehrt auf Passagierkanäle ausweichen. Sollte das Aufkommen weiter steigen, könnten Unternehmen häufiger mit Stichprobenkontrollen bei Mitarbeiterversendungen (unbegleitetes Gepäck, Hausrat) rechnen, da der Zoll seine Kontrollen ausweitet. Global Mobility Manager sollten daher ihre Compliance-Schulungen überprüfen und sicherstellen, dass Entsandte die belgischen Strafen für Drogenbesitz kennen, die Geldbußen und Freiheitsstrafen umfassen.
Quelle: Belga News Agency
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