Regierung stellt 2,7 Millionen Euro zur Förderung von Beschäftigung und Integration von Migranten bereit
Mutmaßliche Brandstiftung trifft Gebäude in Dublin, das für Asylunterkünfte vorgesehen ist
Irische Organisationen begehen den Internationalen Tag der Migranten mit neuen Initiativen zur Arbeitsplatzintegration
Neueste Nachrichten
Neuer Migrationsbericht von Eurostat: Irland bleibt einer der attraktivsten Standorte für Talente in der EU
Eine aktuelle Eurostat-Studie vom 18. Dezember zeigt, dass die Gesamtzuwanderung im Jahr 2025 zwar zurückging, Irland jedoch weiterhin zu den größten EU-Empfängern von Fachkräften zählt. Die Daten werden die bevorstehenden politischen Debatten über Beschäftigungsgenehmigungsquoten und Gehaltsschwellenwerte maßgeblich beeinflussen.
Umfrage zeigt: Nordirische Jugend steht Flüchtlingen immer offener gegenüber
Eine neue Umfrage aus Nordirland, veröffentlicht am 18. Dezember, zeigt eine wachsende Unterstützung junger Menschen für die Aufnahme von Geflüchteten. Dies deutet auf ein freundlicheres gesellschaftliches Klima hin, das grenzüberschreitende Mobilität und Integrationsbemühungen auf der Insel Irland erleichtern könnte.
Migrantische Arbeiter demonstrieren vor dem Leinster House und fordern schnellere Familienzusammenführungsregelungen
Am 17. Dezember protestierten Migranten vor dem Leinster House und forderten die Abschaffung der einjährigen Wartezeit sowie der Einkommensnachweispflicht für die Familienzusammenführung in Irland. Die vom Migrant Rights Centre Ireland organisierte Kundgebung macht auf den zunehmenden sozialen Druck und die Notwendigkeit aufmerksam, die Regelungen für alle Inhaber von Arbeitserlaubnissen zu vereinheitlichen, um Talente besser zu halten.
17. Dezember: Streiks in Italien und Großbritannien lösen vorweihnachtliche Reisehinweise für irische Passagiere aus
Bodenpersonal-, Flugverkehrsleitungs- und Airline-Crew-Streiks in Italien sowie Arbeitskämpfe am Flughafen London-Luton drohen heute europaweit zu Verspätungen und Ausfällen. Irische Fluggesellschaften fliegen zwar, warnen jedoch vor möglichen Folgewirkungen. Reiseleiter sollten alternative Routen planen und ihre Mitarbeiter an die EU261-Rechte sowie Versicherungsanforderungen erinnern.
Passkontroll-Stau hält 40 Ryanair-Passagiere in Budapest fest
Ein Stau bei der Passkontrolle am Flughafen Budapest verhinderte, dass 40 Ryanair-Kunden – viele davon auf Geschäftsreisen mit Anschlussflügen – trotz noch am Gate stehender Maschine an Bord gehen konnten. Der Vorfall zeigt die Anfälligkeit enger Boarding-Zeiten und unterstreicht die Notwendigkeit zusätzlicher Pufferzeiten an Nicht-Schengen-Flughäfen in der Hochsaison.
Verspätungen an Heathrow, City und Genf wirken sich auf den irischen Markt aus – 320 Flüge betroffen, Aer Lingus-Kunden unter den Gestrandeten
Nebel und Personalmangel führten am 17. Dezember zu 320 Verspätungen und 17 Annullierungen an den Flughäfen Heathrow, City und Genf, was die Reisepläne von Aer Lingus und anderen Fluggesellschaften erheblich beeinträchtigte. Da fast die Hälfte des irischen Fernverkehrs über diese Drehkreuze abgewickelt wird, sollten Arbeitgeber Notfallrouten aktivieren und die EU261-Richtlinien aktualisieren.
Presseombudsmann weist Beschwerde von DAA-CEO Kenny Jacobs zurück – Unsicherheit über Flughafenverwaltung bleibt bestehen
Der Presserat entschied am 17. Dezember, dass ein umstrittener Artikel der Irish Times über DAA-Chef Kenny Jacobs keine Verletzung der Pressestandards darstellt, was Jacobs’ Position im laufenden Streit mit dem Aufsichtsrat des Flughafens schwächt. Die instabile Führung bei der DAA könnte wichtige Ausbauprojekte verzögern, die für das zukünftige Passagierwachstum Irlands entscheidend sind.