
Ryanair, Irlands größte Fluggesellschaft, geriet am 17. Dezember erneut in die Schlagzeilen, als 40 Passagieren mit gültigem Ticket der Einstieg in den Flug FR-7612 von Budapest nach Tirana verweigert wurde – obwohl das Flugzeug noch am Gate stand. Videoaufnahmen zeigen verärgerte Kunden, die am Gate B26 mit dem Personal diskutieren, während das Bodenpersonal Gepäck auslud, um eine Verzögerung beim Abflug zu vermeiden.
Der Flughafen Budapest machte einen unerwarteten Anstieg bei den Abflügen außerhalb des Schengen-Raums verantwortlich, der die Passkontrollstellen überforderte. Ryanair hingegen betonte, dass „137 Passagiere, die pünktlich am Gate erschienen, erfolgreich an Bord gingen.“ Die Fluggesellschaft bot Umbuchungen an, verweigerte jedoch Gutscheine für Betreuungsleistungen mit der Begründung, dass die Verzögerung eine Angelegenheit der Flughafenbehörden sei und somit nicht unter die EU-Verordnung 261 falle.
Für irische Unternehmen, die auf Ryanairs umfangreiches mitteleuropäisches Streckennetz angewiesen sind, verdeutlicht der Vorfall ein bekanntes Risiko in der Ferienzeit: Lange Grenzkontrollschlangen Dritter können trotz rechtzeitiger Anmeldung und Sicherheitskontrolle zu verpassten Flügen führen. Reiseverantwortliche sollten ihre Mitarbeiter daher anhalten, an Nicht-Schengen-Drehkreuzen mehr Pufferzeit einzuplanen und, wo möglich, Fast-Track-Services bei der Einreise zu nutzen.
Der Vorfall entfacht auch die Debatte um Ryanairs strikte 30-Minuten-Abschlussfrist neu. Zwar sorgt diese Regel für hohe Pünktlichkeit – Ryanair führte im dritten Quartal 2025 die europäischen Pünktlichkeitstabellen an –, doch sie lässt keinen Spielraum für Engpässe am Flughafen und könnte gegen die von einigen Regulierern geforderte „angemessene Möglichkeit zum Einsteigen“ verstoßen. Verbraucherschützer in Ungarn fordern eine Überprüfung. Eine regulatorische Änderung könnte auch Auswirkungen auf den irischen Markt haben, wo Ryanair über 47 Prozent der Slots am Flughafen Dublin kontrolliert.
Kurzfristig können betroffene Passagiere Erstattungen für zusätzliche Kosten sowie je nach Einzelfall eine Entschädigung von 250 Euro gemäß EU261 geltend machen; Ryanair könnte jedoch auf „außergewöhnliche Umstände“ plädieren. Unternehmen sollten mögliche Zusatzkosten in ihre Risikobudgets einplanen.
Der Flughafen Budapest machte einen unerwarteten Anstieg bei den Abflügen außerhalb des Schengen-Raums verantwortlich, der die Passkontrollstellen überforderte. Ryanair hingegen betonte, dass „137 Passagiere, die pünktlich am Gate erschienen, erfolgreich an Bord gingen.“ Die Fluggesellschaft bot Umbuchungen an, verweigerte jedoch Gutscheine für Betreuungsleistungen mit der Begründung, dass die Verzögerung eine Angelegenheit der Flughafenbehörden sei und somit nicht unter die EU-Verordnung 261 falle.
Für irische Unternehmen, die auf Ryanairs umfangreiches mitteleuropäisches Streckennetz angewiesen sind, verdeutlicht der Vorfall ein bekanntes Risiko in der Ferienzeit: Lange Grenzkontrollschlangen Dritter können trotz rechtzeitiger Anmeldung und Sicherheitskontrolle zu verpassten Flügen führen. Reiseverantwortliche sollten ihre Mitarbeiter daher anhalten, an Nicht-Schengen-Drehkreuzen mehr Pufferzeit einzuplanen und, wo möglich, Fast-Track-Services bei der Einreise zu nutzen.
Der Vorfall entfacht auch die Debatte um Ryanairs strikte 30-Minuten-Abschlussfrist neu. Zwar sorgt diese Regel für hohe Pünktlichkeit – Ryanair führte im dritten Quartal 2025 die europäischen Pünktlichkeitstabellen an –, doch sie lässt keinen Spielraum für Engpässe am Flughafen und könnte gegen die von einigen Regulierern geforderte „angemessene Möglichkeit zum Einsteigen“ verstoßen. Verbraucherschützer in Ungarn fordern eine Überprüfung. Eine regulatorische Änderung könnte auch Auswirkungen auf den irischen Markt haben, wo Ryanair über 47 Prozent der Slots am Flughafen Dublin kontrolliert.
Kurzfristig können betroffene Passagiere Erstattungen für zusätzliche Kosten sowie je nach Einzelfall eine Entschädigung von 250 Euro gemäß EU261 geltend machen; Ryanair könnte jedoch auf „außergewöhnliche Umstände“ plädieren. Unternehmen sollten mögliche Zusatzkosten in ihre Risikobudgets einplanen.
Quelle: The Sun (Irish edition)
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Irland.Mehr von Irland
Alle anzeigen
17. Dezember: Streiks in Italien und Großbritannien lösen vorweihnachtliche Reisehinweise für irische Passagiere aus
Migrantische Arbeiter demonstrieren vor dem Leinster House und fordern schnellere Familienzusammenführungsregelungen