
Spanien hat einen bedeutenden Erfolg im internationalen Reisemarkt erzielt. Am 19. Dezember bestätigte der World Travel & Tourism Council (WTTC), dass er seinen globalen Hauptsitz Anfang 2026 von London nach Madrid verlegen wird. Damit endet ein wettbewerbsintensiver Auswahlprozess, bei dem die spanische Hauptstadt gegen Dubai, Mailand, Paris und Genf antrat.
Das 17-köpfige Betriebskomitee des WTTC nannte sechs Gründe für Madrid: niedrigere Betriebskosten, großzügige staatliche Anreize, starke Luftverkehrsanbindung über den Flughafen Adolfo Suárez Madrid-Barajas, Nähe zu anderen Tourismusorganisationen wie der UN Tourism, ein großes mehrsprachiges Talentpotenzial und vereinfachte spanische Visaverfahren für Fachkräfte außerhalb der EU. In der ersten Phase werden rund 80 hochqualifizierte Arbeitsplätze in die Stadt gebracht, mit einer geplanten Erweiterung in der zweiten Phase, sobald geeignete Räumlichkeiten gefunden sind.
Aus politischer Sicht verlagert sich das WTTC – das mehr als 200 der weltweit größten Fluggesellschaften, Hotelketten und Reise-Technologieunternehmen vertritt – ins Herz des EU-Regulierungsumfelds, während Brüssel über den überarbeiteten Schengen-Grenzkodex und das verzögerte biometrische Ein- und Ausreisesystem debattiert. Spanische Behörden hoffen, dass die Ansiedlung von UN Tourism und WTTC Madrid zur „Genf des globalen Tourismus“ macht und Investitionen in Start-ups fördert, die sich auf nachhaltige Mobilität und Reisedatenanalyse spezialisieren.
Für multinationale Unternehmen ergeben sich zwei praktische Vorteile: Erstens plant das WTTC den Ausbau seiner Forschungsabteilung, was detailliertere Analysen zu Arbeitsmarkt und Visapolitik ermöglicht, die für Relocation-Teams wertvoll sind. Zweitens will der Rat vierteljährliche Runden Tische mit den spanischen Ministerien für Inklusion (Einwanderung) und Verkehr veranstalten, wodurch Firmenkunden neue Möglichkeiten erhalten, bei Themen wie Flughafen-Slotvergabe und digitalen Nomadenvisa Einfluss zu nehmen.
Auch der Brexit spielte eine Rolle. WTTC-Manager verwiesen auf anhaltende Schwierigkeiten bei britischen Arbeitsvisa für Nicht-Staatsangehörige und die hohen Kosten für die Entsendung von Mitarbeitern nach London. Madrids Status innerhalb des Schengen-Raums bietet EU-Bürgern Bewegungsfreiheit, während das Startup-Gesetz eine fünfjährige Steuerregelung für Nichtansässige vorsieht, die für zuziehende Expats attraktiv ist.
Vorausgesetzt, die kommunalen Planungen verlaufen planmäßig, wird das WTTC sein Büro in der Calle de Serrano während der Fitur 2026, Spaniens führender Tourismusmesse, eröffnen und damit Madrids neuen Status als globales Mobilitätszentrum festigen.
Das 17-köpfige Betriebskomitee des WTTC nannte sechs Gründe für Madrid: niedrigere Betriebskosten, großzügige staatliche Anreize, starke Luftverkehrsanbindung über den Flughafen Adolfo Suárez Madrid-Barajas, Nähe zu anderen Tourismusorganisationen wie der UN Tourism, ein großes mehrsprachiges Talentpotenzial und vereinfachte spanische Visaverfahren für Fachkräfte außerhalb der EU. In der ersten Phase werden rund 80 hochqualifizierte Arbeitsplätze in die Stadt gebracht, mit einer geplanten Erweiterung in der zweiten Phase, sobald geeignete Räumlichkeiten gefunden sind.
Aus politischer Sicht verlagert sich das WTTC – das mehr als 200 der weltweit größten Fluggesellschaften, Hotelketten und Reise-Technologieunternehmen vertritt – ins Herz des EU-Regulierungsumfelds, während Brüssel über den überarbeiteten Schengen-Grenzkodex und das verzögerte biometrische Ein- und Ausreisesystem debattiert. Spanische Behörden hoffen, dass die Ansiedlung von UN Tourism und WTTC Madrid zur „Genf des globalen Tourismus“ macht und Investitionen in Start-ups fördert, die sich auf nachhaltige Mobilität und Reisedatenanalyse spezialisieren.
Für multinationale Unternehmen ergeben sich zwei praktische Vorteile: Erstens plant das WTTC den Ausbau seiner Forschungsabteilung, was detailliertere Analysen zu Arbeitsmarkt und Visapolitik ermöglicht, die für Relocation-Teams wertvoll sind. Zweitens will der Rat vierteljährliche Runden Tische mit den spanischen Ministerien für Inklusion (Einwanderung) und Verkehr veranstalten, wodurch Firmenkunden neue Möglichkeiten erhalten, bei Themen wie Flughafen-Slotvergabe und digitalen Nomadenvisa Einfluss zu nehmen.
Auch der Brexit spielte eine Rolle. WTTC-Manager verwiesen auf anhaltende Schwierigkeiten bei britischen Arbeitsvisa für Nicht-Staatsangehörige und die hohen Kosten für die Entsendung von Mitarbeitern nach London. Madrids Status innerhalb des Schengen-Raums bietet EU-Bürgern Bewegungsfreiheit, während das Startup-Gesetz eine fünfjährige Steuerregelung für Nichtansässige vorsieht, die für zuziehende Expats attraktiv ist.
Vorausgesetzt, die kommunalen Planungen verlaufen planmäßig, wird das WTTC sein Büro in der Calle de Serrano während der Fitur 2026, Spaniens führender Tourismusmesse, eröffnen und damit Madrids neuen Status als globales Mobilitätszentrum festigen.
Quelle: Travel And Tour World
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