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Spanien startet „Operation Weihnachten“ mit 6.000 Einsatzkräften für 22,4 Millionen Urlaubsfahrten

Dez. 20, 2025
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Spanien startet „Operation Weihnachten“ mit 6.000 Einsatzkräften für 22,4 Millionen Urlaubsfahrten
Die Generaldirektion für Verkehr (DGT) hat am 19. Dezember ihre jährliche „Operación Navidad“ gestartet und damit einen landesweiten Verkehrsmanagementplan aktiviert, der bis zum 6. Januar läuft. Die Behörde rechnet mit 22,4 Millionen Autofahrten – ein Rekordwert seit der Pandemie – und setzt 6.000 Guardia-Civil-Verkehrspolizisten, 780 stationäre und mobile Blitzgeräte, 39 Drohnen sowie 245 Alkoholteststellen am Straßenrand ein.

Obwohl es sich hauptsächlich um eine nationale Initiative handelt, ist die Aktion auch für Auslandsresidenten und Pendler über die Grenzen Spaniens hinweg von großer Bedeutung. Viele ausländische Einwohner fahren in den Feiertagen nach Frankreich und Portugal, weshalb die DGT mit den Autobahnbehörden beider Länder zusammenarbeitet, um Echtzeitdaten zu Staus auszutauschen. Zusätzliche reversible Fahrspuren werden auf der AP-7 in Richtung französische Grenze und auf dem A-5-Korridor nach Portugal während der Hauptreisezeiten geöffnet.

Spanien startet „Operation Weihnachten“ mit 6.000 Einsatzkräften für 22,4 Millionen Urlaubsfahrten


Für Mobilitätsmanager, die Firmenwagenflotten oder temporäre Einsätze betreuen, ist die wichtigste Erkenntnis, die Reisezeitenpauschalen anzupassen: Die durchschnittlichen Fahrzeiten zwischen Madrid und Barcelona könnten sich um bis zu 40 Minuten verlängern, während sich die Küstenstrecke Valencia–Alicante am Neujahrswochenende verdoppeln könnte. Auch der Güterverkehr ist betroffen – Lkw über 7,5 Tonnen sind zu bestimmten Zeiten auf bestimmten Streckenabschnitten verboten, was Umzugsunternehmen bei Haushaltsgütern berücksichtigen sollten.

Die DGT hat zudem alle nicht dringenden Straßenarbeiten ausgesetzt und wird Echtzeitwarnungen auf englischsprachigen Kanälen bei X (ehemals Twitter) verbreiten. Arbeitgeber sollten ihre ausländischen Mitarbeiter an Spaniens strikte Null-Promille-Grenze für Fahranfänger (0,0 g/l) und die hohen Bußgelder für die Handynutzung am Steuer erinnern.

Auch wenn diese Maßnahme keine Einwanderungspolitik im engeren Sinne ist, unterstreicht sie Spaniens integrierten Ansatz zur Mobilität in der Ferienzeit und zeigt, wie nationale Verkehrsplanung internationale Einsatzlogistik beeinflussen kann.
Quelle: Sur in English

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