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Streikwelle an Flughäfen gefährdet Weihnachtsreisen am Madrid-Barajas und weiteren spanischen Drehkreuzen

Dez. 20, 2025
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Streikwelle an Flughäfen gefährdet Weihnachtsreisen am Madrid-Barajas und weiteren spanischen Drehkreuzen
Der Jahresendreiseverkehr in Spanien kollidiert mit Streiks an den größten Flughäfen des Landes. In einer Mitteilung vom 19. Dezember bestätigte das Bodenabfertigungsunternehmen Azul Handling, dass seine Mitarbeiter – die den Großteil der Ryanair-Flüge betreuen – bis zum 31. Dezember an jedem Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag mit rollierenden Streiks fortfahren werden. Die Ausstände finden in drei täglichen Zeitblöcken statt (05:00–09:00, 12:00–15:00 und 21:00–23:59) und betreffen die Flughäfen Madrid-Barajas, Barcelona-El Prat, Málaga, Palma de Mallorca, Alicante und Teneriffa Süd.

Obwohl das spanische Mindestdienstleistungsdekret die Streikenden verpflichtet, zwischen 57 % und 87 % der Flüge aufrechtzuerhalten, bedeutet dies für Reisende lange Check-in-Schlangen und häufiges Gepäck, das nicht mit demselben Flugzeug transportiert wird. Ryanair rät Passagieren, nur mit Handgepäck zu reisen, während der spanische Flughafenbetreiber Aena Aufsichtspersonal einsetzt, um die Gepäckförderbänder am Laufen zu halten. Die Störungen kommen zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt: Das Verkehrsministerium erwartet zwischen dem 20. und 31. Dezember mit 5,6 Millionen Sitzplätzen das höchste Passagieraufkommen seit 2019.

Streikwelle an Flughäfen gefährdet Weihnachtsreisen am Madrid-Barajas und weiteren spanischen Drehkreuzen


Die spanischen Streiks sind Teil einer größeren Welle von Unruhen in Europa, die auch London-Luton (DHL-Bodenpersonal), Paris-Charles de Gaulle (Fluglotsen) und italienische Flughäfen trifft. Branchenanalysten warnen, dass sich die Auswirkungen über Tage in den Flugnetzwerken ausbreiten könnten, insbesondere wenn sich Gepäck an Drehkreuzen staut.

Für Manager der Unternehmensmobilität lautet die Empfehlung klar: Zusätzliche Zeitpuffer in Reisepläne einbauen, wo möglich nur Handgepäck erlauben und direkte Kommunikationskanäle zu den Reisenden aufrechterhalten. Unternehmen, die während der Feiertage auf „Bleisure“-Reisen setzen, sollten auf kurzfristige Umbuchungen – oft über Nebenflughäfen wie Zaragoza oder Murcia – vorbereitet sein und Übernachtungskosten einplanen, falls Anschlussflüge ausfallen.

Blickt man voraus, haben die Gewerkschaften angedeutet, dass sie im Januar die Streiks verschärfen könnten, falls kein neues Vergütungsmodell vereinbart wird. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit weiterer Turbulenzen, gerade zu Beginn der Hochsaison für Ski-Charter in Spanien. Personalabteilungen sollten daher ihre Fürsorgeprogramme überprüfen und sicherstellen, dass Mitarbeiter rechtzeitig vor Ankunft am Flughafen mit aktuellen Reisehinweisen versorgt werden.
Quelle: Travel And Tour World

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