Bundesrat verfügt gezielte Verstärkung der Schweizer Grenzkontrollen
EU-Ein- und Ausreisesystem sorgt für vierstündige Warteschlangen am Flughafen Genf
Bern strebt gezielte Schweizer Beteiligung am EU-Migrationssolidaritätsmechanismus an
Neueste Nachrichten
Schweiz präsentiert erstmals Konsularstrategie für 2026-29
Der Bundesrat hat eine vierjährige Konsularstrategie verabschiedet, die darauf abzielt, die Visadienste zu modernisieren, die Unterstützung für Bürger zu digitalisieren und die Krisenbereitschaft zu verbessern. Unternehmen können mit einer effizienteren Visaerteilung und verbesserten Reise-Risiko-Warnungen durch die Schweizer Botschaften rechnen.
Winterreise-Boom und Vorschlag für beschleunigte Einbürgerung unterstreichen die Attraktivität der Schweiz
Die Passagierzahlen am Flughafen Zürich erreichten am 19. Dezember einen Rekordwert und unterstreichen damit den Boom des Wintertourismus in der Schweiz. Gleichzeitig prüfen die Gesetzgeber eine erleichterte Einbürgerung für ausländische Unternehmer – ein Schritt, der die Attraktivität der Schweiz für global mobile Talente weiter steigern könnte.
Flughafen Genf kämpft mit vierstündigen Warteschlangen bei Einführung des EU-Ein- und Ausreisesystems
Anlaufschwierigkeiten beim neuen biometrischen Ein- und Ausreisesystem der EU führten am 19. Dezember zu Wartezeiten von bis zu vier Stunden am Flughafen Genf, weshalb die Behörden die Terminals zweimal schließen mussten. Mit der schrittweisen Ausweitung des EES von 10 % auf 100 % der Nicht-EU-Reisenden bis April 2026 müssen Schweizer Drehkreuze mit längeren Abfertigungszeiten rechnen, was den Ski- und Geschäftsreiseverkehr beeinträchtigen könnte. Mobilitätsmanager sollten ihre Reisezeitplanungen überarbeiten und das Personal zur biometrischen Registrierung schulen.
Bundesrat präsentiert erstmals Konsularstrategie: Schnellere Visa und digitale Unterstützung für Auslandschweizer angekündigt
Am 19. Dezember hat der Bundesrat die erste Konsularstrategie der Schweiz (2026–29) verabschiedet. Sie setzt klare Ziele zur Digitalisierung der Visabearbeitung, zur Stärkung der Krisenhilfe und zur Ausweitung der Online-Dienste für die 800.000 im Ausland lebenden Schweizerinnen und Schweizer. Mit dem Plan sollen die Bearbeitungszeiten für Visa um 20 % verkürzt und mobile e-ID- sowie Beglaubigungstools eingeführt werden – ein praktischer Vorteil für Unternehmen, die auf schnelle Auslandseinsätze angewiesen sind.