Wintersturm in Genf und Personalmangel führen zu 66 Flugverspätungen am Flughafen Cointrin
Schweiz plant 2026 Pilotprojekt für getrennte Unterbringung von störenden Asylbewerbern
WHO begeht den Internationalen Tag der Migranten in Genf mit einem Aufruf zu mehr Gesundheitsgerechtigkeit
Neueste Nachrichten
EU-Kommissar und Genfer IOM-Direktor starten gemeinsamen Appell zum wirtschaftlichen Wert der Migration
Eine gemeinsame Erklärung der EU und der IOM, aufgenommen in Genf, hebt die wichtige Rolle von Migranten bei der Deckung des Fachkräftemangels in Europa hervor und fordert koordinierte, transparente Mobilitätspolitiken. Die Botschaft entspricht den wirtschaftlichen Bedürfnissen der Schweiz und deutet auf eine mögliche Zusammenarbeit zwischen der EU und der Schweiz bei neuen Talentpartnerschaftsprogrammen hin.
Schweiz startet Pilotprojekt für getrennte Unterbringung von störenden Asylbewerbern
Ab Sommer 2026 wird die Schweiz segregierte Unterkünfte für Asylsuchende testen, die in Bundeszentren wiederholt andere bedrohen oder angreifen. Das sechsmonatige Pilotprojekt zielt darauf ab, die Sicherheit zu erhöhen und Ressourcen zu schonen, indem störende erwachsene Männer in gesicherten Bereichen an zwei Standorten untergebracht werden. Sollte der Versuch erfolgreich sein, plant das SEM, das Konzept landesweit auszuweiten – ein Schritt, der den Betriebsdruck verringern und die Bedingungen für die Mehrheit der gut integrierten Bewohner verbessern könnte.
Wetter- und Personalprobleme führen zu 66 Flugverspätungen am Flughafen Genf
Eine Kombination aus starkem Regen, schlechter Sicht und Personalmangel führte am 17. Dezember zu zwei Flugausfällen und 66 Verspätungen am Flughafen Genf Cointrin. Diese Störungen waren Teil einer größeren Welle von Beeinträchtigungen, die auch die Flughäfen London Heathrow und City traf. Passagiere von Swiss und easyJet mussten lange Warteschlangen in Kauf nehmen und verpassten Anschlussflüge, was die anhaltenden Kapazitätsprobleme der europäischen Drehkreuze im Winter verdeutlicht.