
In ihrem am 23. Dezember veröffentlichten Quartalsbericht hat die Bank von Spanien ihre Wachstumsprognose für 2025 auf 2,9 % angehoben – ein Plus von 0,3 Punkten – und verweist auf „robuste Binnennachfrage, die Erholung des Tourismus und das durch Zuwanderung bedingte Bevölkerungswachstum“. Auch die Prognosen für 2026 und 2027 wurden nach oben korrigiert.
Warum Zuwanderung wichtig ist
Die Zentralbank stellt fest, dass die Nettozuwanderung seit 2023 etwa 600.000 neue Einwohner gebracht hat, was den Konsum ankurbelt und hilft, den chronischen Fachkräftemangel in den Bereichen Gastgewerbe, Logistik und IT zu lindern. Ohne diesen Zuzug wäre die erwerbsfähige Bevölkerung Spaniens geschrumpft, was das potenzielle BIP um einen halben Prozentpunkt gedrückt hätte.
Dynamik auf dem Arbeitsmarkt
Ausländische Staatsangehörige machen inzwischen 13 % der Erwerbsbevölkerung aus; die Bank warnt jedoch, dass viele von ihnen in niedrigproduktiven Dienstleistungsbereichen arbeiten, in denen die Lohnsteigerungen hinter dem nationalen Durchschnitt zurückbleiben. Die Politik wird aufgefordert, qualifizierte Migranten gezielt in höherwertige Branchen zu lenken, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.
Wichtige Erkenntnisse für Mobility-Experten
• Spanien bleibt dank günstiger demografischer Entwicklung im Vergleich zu alternden Ländern wie Deutschland und Italien ein attraktiver Standort für Unternehmenswachstum.
• Der Wettbewerb um Fachkräfte wird zunehmen; Unternehmen müssen möglicherweise Unterstützung bei der Integration vor Ort und Wohnungszuschüsse anbieten, da die Mieten schneller steigen als die Löhne.
• Die Personalabteilungen sollten anstehende regulatorische Änderungen – etwa die geplante Reform des Migrationsgesetzes – im Blick behalten, die die Anerkennung ausländischer Qualifikationen erleichtern sollen.
Gesamtwirtschaftliches Umfeld
Trotz der positiven Prognose warnt die Bank, dass die Kaufkraft der Haushalte weiterhin durch hohe Lebensmittel- und Wohnkosten belastet wird – ein Thema, das 2026 zu intensiven sozialpolitischen Debatten führen könnte.
Warum Zuwanderung wichtig ist
Die Zentralbank stellt fest, dass die Nettozuwanderung seit 2023 etwa 600.000 neue Einwohner gebracht hat, was den Konsum ankurbelt und hilft, den chronischen Fachkräftemangel in den Bereichen Gastgewerbe, Logistik und IT zu lindern. Ohne diesen Zuzug wäre die erwerbsfähige Bevölkerung Spaniens geschrumpft, was das potenzielle BIP um einen halben Prozentpunkt gedrückt hätte.
Dynamik auf dem Arbeitsmarkt
Ausländische Staatsangehörige machen inzwischen 13 % der Erwerbsbevölkerung aus; die Bank warnt jedoch, dass viele von ihnen in niedrigproduktiven Dienstleistungsbereichen arbeiten, in denen die Lohnsteigerungen hinter dem nationalen Durchschnitt zurückbleiben. Die Politik wird aufgefordert, qualifizierte Migranten gezielt in höherwertige Branchen zu lenken, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.
Wichtige Erkenntnisse für Mobility-Experten
• Spanien bleibt dank günstiger demografischer Entwicklung im Vergleich zu alternden Ländern wie Deutschland und Italien ein attraktiver Standort für Unternehmenswachstum.
• Der Wettbewerb um Fachkräfte wird zunehmen; Unternehmen müssen möglicherweise Unterstützung bei der Integration vor Ort und Wohnungszuschüsse anbieten, da die Mieten schneller steigen als die Löhne.
• Die Personalabteilungen sollten anstehende regulatorische Änderungen – etwa die geplante Reform des Migrationsgesetzes – im Blick behalten, die die Anerkennung ausländischer Qualifikationen erleichtern sollen.
Gesamtwirtschaftliches Umfeld
Trotz der positiven Prognose warnt die Bank, dass die Kaufkraft der Haushalte weiterhin durch hohe Lebensmittel- und Wohnkosten belastet wird – ein Thema, das 2026 zu intensiven sozialpolitischen Debatten führen könnte.
Quelle: Reuters