
Am 22. Dezember stellte die spanische Koalitionsregierung einen Entwurf zur Reform des Einwanderungsgesetzes vor, der die Voraussetzung für den Nachweis eines dreijährigen Aufenthalts zur Legalisierung durch „arraigo social“ auf zwei Jahre verkürzt und die Verfahren zur Arbeitserlaubnis vereinfacht. Migrationsministerin Elma Saiz erklärte, die Reform könne jährlich rund 300.000 weitere Migranten legalisieren – deutlich mehr als bisher – und so akuten Arbeitskräftemangel in Bau, Altenpflege und Gastgewerbe lindern.
Wesentliche Maßnahmen sind unter anderem, dass Antragsteller für „arraigo“ künftig finanzielle Mittel statt eines Arbeitsvertrags nachweisen können, die Verlängerung bestimmter Visa sowie die Digitalisierung der Formalitäten über das Sozialversicherungsportal. Arbeitgeber profitieren von einer schnelleren Einstellung von bereits in Spanien lebenden Fachkräften, während Migranten früheren Zugang zu Gesundheitsversorgung und regulärer Beschäftigung erhalten.
Wirtschaftskammern begrüßten die Reform, forderten jedoch eine Vereinfachung der Arbeitsmarktprüfungen und eine bessere konsularische Kapazität für Hochqualifizierten-Visa. Oppositionsparteien kritisierten den Plan als Anreiz für irreguläre Migration, was im Januar zu hitzigen Debatten im Parlament führen dürfte.
Unternehmen, die für 2026 umfangreiche Rekrutierungen planen, sollten ihre internen Compliance-Prozesse überprüfen: Nach Inkrafttreten des Gesetzes verkürzen sich die Vorlaufzeiten, gleichzeitig steigt die Verantwortung der Arbeitgeber, faire Löhne und Ausbildungsmöglichkeiten nachzuweisen. Rechtsexperten empfehlen, auch die Praktiken von Subunternehmern zu prüfen, um Haftungsrisiken im Rahmen der spanischen Mitverantwortlichkeitsregelungen zu vermeiden.
Wesentliche Maßnahmen sind unter anderem, dass Antragsteller für „arraigo“ künftig finanzielle Mittel statt eines Arbeitsvertrags nachweisen können, die Verlängerung bestimmter Visa sowie die Digitalisierung der Formalitäten über das Sozialversicherungsportal. Arbeitgeber profitieren von einer schnelleren Einstellung von bereits in Spanien lebenden Fachkräften, während Migranten früheren Zugang zu Gesundheitsversorgung und regulärer Beschäftigung erhalten.
Wirtschaftskammern begrüßten die Reform, forderten jedoch eine Vereinfachung der Arbeitsmarktprüfungen und eine bessere konsularische Kapazität für Hochqualifizierten-Visa. Oppositionsparteien kritisierten den Plan als Anreiz für irreguläre Migration, was im Januar zu hitzigen Debatten im Parlament führen dürfte.
Unternehmen, die für 2026 umfangreiche Rekrutierungen planen, sollten ihre internen Compliance-Prozesse überprüfen: Nach Inkrafttreten des Gesetzes verkürzen sich die Vorlaufzeiten, gleichzeitig steigt die Verantwortung der Arbeitgeber, faire Löhne und Ausbildungsmöglichkeiten nachzuweisen. Rechtsexperten empfehlen, auch die Praktiken von Subunternehmern zu prüfen, um Haftungsrisiken im Rahmen der spanischen Mitverantwortlichkeitsregelungen zu vermeiden.
Quelle: Spain in English