
Die erste Festtagssaison seit der Einführung des neuen Ein- und Ausreisesystems (EES) der EU in Finnland belastet die Kapazitäten der Grenzkontrolle am Flughafen Helsinki-Vantaa erheblich. Eine Momentaufnahme des Airports Council International zeigt, dass die Abfertigungszeiten für visumfreie Drittstaatsangehörige im Vergleich zu 2024 um bis zu 70 % angestiegen sind. Am 18. Dezember wurden Spitzenwartezeiten von bis zu 55 Minuten für Passagiere aus Großbritannien und den USA verzeichnet, die vor der Kontrolle Fingerabdrücke und Gesichtsbilder an Selbstbedienungskiosken erfassen mussten.
Finavia hatte vor dem Start des EES im Oktober 2025 insgesamt 36 Kioske installiert, doch Softwareprobleme und ein Mangel an geschultem Personal führen dazu, dass während der Spitzenzeiten bis zu ein Drittel der Geräte außer Betrieb sind. Dies zwingt die Warteschlangen, sich bis in die Abflughalle zu erstrecken. Die Grenzpolizei bezeichnet die Schwierigkeiten als „Anlaufschwierigkeiten“ und versichert, dass ein Software-Update und zusätzliches Personal die durchschnittlichen Wartezeiten bis Mitte Januar auf unter 25 Minuten reduzieren sollen.
Geschäftsreisende spüren die Auswirkungen besonders stark. Mehrere in Helsinki ansässige multinationale Unternehmen haben Reisehinweise herausgegeben, die ihre Mitarbeiter auffordern, mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein. Reisebüros berichten von einem Anstieg der Anfragen für VIP-Fast-Track-Dienste, die die Kioske umgehen.
Der Vorfall verdeutlicht die operativen Herausforderungen bei der Umsetzung biometrischer Kontrollen an den EU-Außengrenzen. Mit der verpflichtenden Einführung des Europäischen Reiseinformations- und Genehmigungssystems (ETIAS) im Laufe des Jahres 2026 warnen Beteiligte vor weiteren Störungen, sofern sich Personalstärke und Zuverlässigkeit der Kioske nicht rasch verbessern.
Finnland, das für seine reibungslose Reisetechnologie bekannt ist, steht unter Druck, zu beweisen, dass das EES reibungslos funktioniert, bevor es 2026 die Pilotphase der digitalen EU-Reiseanwendung startet.
Finavia hatte vor dem Start des EES im Oktober 2025 insgesamt 36 Kioske installiert, doch Softwareprobleme und ein Mangel an geschultem Personal führen dazu, dass während der Spitzenzeiten bis zu ein Drittel der Geräte außer Betrieb sind. Dies zwingt die Warteschlangen, sich bis in die Abflughalle zu erstrecken. Die Grenzpolizei bezeichnet die Schwierigkeiten als „Anlaufschwierigkeiten“ und versichert, dass ein Software-Update und zusätzliches Personal die durchschnittlichen Wartezeiten bis Mitte Januar auf unter 25 Minuten reduzieren sollen.
Geschäftsreisende spüren die Auswirkungen besonders stark. Mehrere in Helsinki ansässige multinationale Unternehmen haben Reisehinweise herausgegeben, die ihre Mitarbeiter auffordern, mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein. Reisebüros berichten von einem Anstieg der Anfragen für VIP-Fast-Track-Dienste, die die Kioske umgehen.
Der Vorfall verdeutlicht die operativen Herausforderungen bei der Umsetzung biometrischer Kontrollen an den EU-Außengrenzen. Mit der verpflichtenden Einführung des Europäischen Reiseinformations- und Genehmigungssystems (ETIAS) im Laufe des Jahres 2026 warnen Beteiligte vor weiteren Störungen, sofern sich Personalstärke und Zuverlässigkeit der Kioske nicht rasch verbessern.
Finnland, das für seine reibungslose Reisetechnologie bekannt ist, steht unter Druck, zu beweisen, dass das EES reibungslos funktioniert, bevor es 2026 die Pilotphase der digitalen EU-Reiseanwendung startet.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
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