
Der Ansturm auf die Feiertage zum Jahresende – normalerweise ein großer Gewinn für die Tourismusbehörden Thailands und Kambodschas – schwächt sich an diesem Wochenende ab, nachdem es drei Wochen lang tödliche Gefechte an der gemeinsamen Grenze der beiden Länder gab. Reisebüros in Delhi und Mumbai berichteten der Times of India, dass die Anfragen für Bangkok, Pattaya, Siem Reap und Phnom Penh innerhalb von 72 Stunden nach den ersten Artillerieangriffen um 10 bis 35 Prozent zurückgingen. Branchenverbände wie die Indian Association of Tour Operators verzeichnen Stornierungen von 8 bis 18 Prozent sowie eine deutlich größere Welle von Reiseplanänderungen.
Indische Freizeitreisende wenden sich stattdessen „als sicherer wahrgenommenen“ Kurzstreckenzielen zu, die Visa bei Ankunft oder schnelle E-Visa anbieten, insbesondere Vietnam, Sri Lanka, Indonesien und Japan. Vietnam ist der größte Gewinner: Daten von EaseMyTrip zeigen, dass die Buchungen von Indien nach Vietnam im Zeitraum vom 25. Dezember bis 5. Januar im Jahresvergleich um 125 Prozent gestiegen sind, während Sri Lanka nach der Senkung der Visagebühren Anfang dieses Monats einen fünffachen Anstieg verzeichnet. Innerhalb Indiens nehmen Goa, Kerala und die Andamanen-Inseln die Nachfrage von Familien auf, die internationale Risiken meiden wollen.
Für Mobility-Manager bei indischen Multis ist die Situation eine Erinnerung daran, dass geopolitische Krisen selbst den Freizeitverkehr in der Hochsaison durcheinanderbringen können. Unternehmen, die Incentive-Reisen oder MICE-Veranstaltungen in Südostasien organisieren, beschleunigen ihre Duty-of-Care-Prüfungen und bitten Versicherer um Bestätigung des Kriegsschadensschutzes. HR-Teams raten den Mitarbeitern, sich auf dem MADAD-Portal des Außenministeriums zu registrieren und die Kulanzregelungen der Fluggesellschaften vor der Ticketbuchung zu beobachten.
Mittelfristig scheint der Schaden für Thailand beherrschbar – die Ausgaben pro Reisendem bleiben mit ₹1,1 bis 4 Lakh unverändert – doch kambodschanische Anbieter fürchten eine längere Flaute. Sicherheitswahrnehmung, Flugverbindungen und Visaerleichterungen sind inzwischen die drei wichtigsten Entscheidungsfaktoren für indische Kunden und übertreffen die reinen Kosten. Die Tourismusbüros in der ASEAN-Region werden voraussichtlich Anfang 2026 gemeinsame Werbeaktionen verstärken, um ihren Anteil am 20-Milliarden-US-Dollar-Auslandsreisemarkt Indiens zu halten.
Praktisch sollten Reisende, die bereits Tickets für Thailand oder Kambodscha haben, die Hinweise der Fluggesellschaften prüfen: Die meisten bieten kostenlose Umbuchungen an, vollständige Rückerstattungen hängen jedoch von der Tarifklasse ab. Wer nach Vietnam oder Sri Lanka umsteigt, sollte die Bearbeitungszeiten für E-Visa (derzeit 1–3 Werktage) überprüfen und sicherstellen, dass die Reiseversicherung auch bei Reiseabbrüchen aufgrund von Unruhen greift.
Indische Freizeitreisende wenden sich stattdessen „als sicherer wahrgenommenen“ Kurzstreckenzielen zu, die Visa bei Ankunft oder schnelle E-Visa anbieten, insbesondere Vietnam, Sri Lanka, Indonesien und Japan. Vietnam ist der größte Gewinner: Daten von EaseMyTrip zeigen, dass die Buchungen von Indien nach Vietnam im Zeitraum vom 25. Dezember bis 5. Januar im Jahresvergleich um 125 Prozent gestiegen sind, während Sri Lanka nach der Senkung der Visagebühren Anfang dieses Monats einen fünffachen Anstieg verzeichnet. Innerhalb Indiens nehmen Goa, Kerala und die Andamanen-Inseln die Nachfrage von Familien auf, die internationale Risiken meiden wollen.
Für Mobility-Manager bei indischen Multis ist die Situation eine Erinnerung daran, dass geopolitische Krisen selbst den Freizeitverkehr in der Hochsaison durcheinanderbringen können. Unternehmen, die Incentive-Reisen oder MICE-Veranstaltungen in Südostasien organisieren, beschleunigen ihre Duty-of-Care-Prüfungen und bitten Versicherer um Bestätigung des Kriegsschadensschutzes. HR-Teams raten den Mitarbeitern, sich auf dem MADAD-Portal des Außenministeriums zu registrieren und die Kulanzregelungen der Fluggesellschaften vor der Ticketbuchung zu beobachten.
Mittelfristig scheint der Schaden für Thailand beherrschbar – die Ausgaben pro Reisendem bleiben mit ₹1,1 bis 4 Lakh unverändert – doch kambodschanische Anbieter fürchten eine längere Flaute. Sicherheitswahrnehmung, Flugverbindungen und Visaerleichterungen sind inzwischen die drei wichtigsten Entscheidungsfaktoren für indische Kunden und übertreffen die reinen Kosten. Die Tourismusbüros in der ASEAN-Region werden voraussichtlich Anfang 2026 gemeinsame Werbeaktionen verstärken, um ihren Anteil am 20-Milliarden-US-Dollar-Auslandsreisemarkt Indiens zu halten.
Praktisch sollten Reisende, die bereits Tickets für Thailand oder Kambodscha haben, die Hinweise der Fluggesellschaften prüfen: Die meisten bieten kostenlose Umbuchungen an, vollständige Rückerstattungen hängen jedoch von der Tarifklasse ab. Wer nach Vietnam oder Sri Lanka umsteigt, sollte die Bearbeitungszeiten für E-Visa (derzeit 1–3 Werktage) überprüfen und sicherstellen, dass die Reiseversicherung auch bei Reiseabbrüchen aufgrund von Unruhen greift.
Quelle: The Times of India