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Zwei neue Fluggesellschaften wollen 2026 die Flugpreise zwischen Indien und den VAE drastisch senken, sagen Regulierungsbehörden

Dez. 29, 2025
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Zwei neue Fluggesellschaften wollen 2026 die Flugpreise zwischen Indien und den VAE drastisch senken, sagen Regulierungsbehörden
Indiens verkehrsreichste internationale Flugroute wird noch wettbewerbsintensiver. Zivilluftfahrtbehörden bestätigten am Sonntag, dass sowohl die in Kochi ansässige Al Hind Air als auch die in Hyderabad beheimatete FlyExpress „No-Objection Certificates“ erhalten haben – die letzte Genehmigung vor der Beantragung der Betriebsgenehmigungen. Beide Airlines planen, Anfang 2026 mit Inlands-Testflügen zu starten und ab dem vierten Quartal Nonstop-Verbindungen nach Dubai, Sharjah und Abu Dhabi anzubieten.

Der Markt zwischen Indien und den VAE verzeichnet bereits über 1.000 wöchentliche Flüge, angetrieben von 3,5 Millionen indischen Expatriates sowie steigendem Freizeit- und Bildungsverkehr. Die Preise bleiben jedoch volatil: Ein One-Way-Ticket von Dubai nach Delhi schwankt je nach Saison zwischen 350 und 1.200 AED. Analysten von CAPA India schätzen, dass jede Kapazitätserhöhung um fünf Prozent die Durchschnittspreise um zwei Prozent senkt; Al Hind und FlyExpress werden im ersten Jahr zusammen etwa sieben Prozent Kapazität hinzufügen.

Zwei neue Fluggesellschaften wollen 2026 die Flugpreise zwischen Indien und den VAE drastisch senken, sagen Regulierungsbehörden


Al Hind Air wird vom Alhind-Konzern unterstützt, einem großen Reise- und Personalvermittlungsunternehmen, das Visa für den Golf und die Entsendung von Arbeitskräften organisiert. Es ist mit „Fly-and-Process“-Paketen zu rechnen, die Tickets mit der Beantragung von Arbeitserlaubnissen in den VAE kombinieren – ein attraktives Angebot für Arbeitsmigranten. FlyExpress hingegen setzt auf Airbus A321 „Combi“-Jets, die sowohl Passagiere als auch zeitkritische E-Commerce-Fracht transportieren; das Netzwerk zielt darauf ab, Städte der zweiten Ebene wie Nagpur oder Coimbatore direkt mit dem Golf zu verbinden und so den Umstieg im Inland zu vermeiden.

Firmen, die für die Mobilität ihrer Mitarbeiter verantwortlich sind, gewinnen dadurch sofort Verhandlungsspielraum. Große IT-Exporteure, die Ingenieure alle 60 Tage zwischen Bengaluru und Dubai rotieren lassen, geben Millionen für Flugtickets aus; schon eine Preissenkung von fünf Prozent bedeutet Einsparungen in Millionenhöhe. HR-Teams sollten jedoch die bilateralen Verhandlungen über Sitzkontingente im Auge behalten – Indien und die VAE haben ihr aktuelles Kontingent nahezu ausgeschöpft, eine weitere Ausweitung hängt daher von einem neuen Luftverkehrsabkommen ab.

Reisende sollten zudem die operative Eröffnung des internationalen Flughafens Navi Mumbai beachten, der über großzügige Slot-Kapazitäten und „Einführungsrabatte“ bei Landegebühren verfügt. Mehrere etablierte Airlines, darunter Akasa Air und Air India Express, haben bereits Flüge dorthin verlegt, was kostensensible Passagiere von Multi-Airport-Preismodellen profitieren lässt.
Quelle: The Times of India

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