Stromausfall im Eurotunnel legt Eurostar und LeShuttle am verkehrsreichsten Reisetag lahm
Frankreich senkt Gehaltsschwelle für „Talent – Qualifizierter Mitarbeiter“-Visum auf 39.582 €
Paris setzt 10.000 Polizisten ein und bietet zum Jahreswechsel kostenlosen Nachtverkehr an
Neueste Nachrichten
Ab 1. Januar 2026: Verpflichtende Prüfung zum Staatsbürgerwissen als Voraussetzung für den Französisch-Sprachtest bei Aufenthaltskarten und Einbürgerung
Ab dem 1. Januar 2026 müssen Erstbewerber um mehrjährige Aufenthaltstitel oder die französische Staatsbürgerschaft neben dem Nachweis der Sprachkenntnisse (A2–B2) auch eine 40-Fragen umfassende Staatsbürgerkundeprüfung bestehen. Kritiker bezeichnen den neuen Test als belastend, während Arbeitgeber mit längeren Bearbeitungszeiten und höheren Kosten für die Einhaltung der Vorschriften rechnen müssen.
Die jüdische Einwanderung aus Frankreich nach Israel steigt 2025 um 45 % an
Israel meldet, dass 2025 insgesamt 3.300 französische Juden eingewandert sind – ein Anstieg von 45 % im Vergleich zu 2024 und der höchste Wert seit 2015. Der zunehmende Antisemitismus in Frankreich sowie gezielte israelische Rekrutierungsprogramme treiben diesen Trend voran, was französische Unternehmen dazu veranlasst, ihre Strategien zur Mitarbeiterbindung und Nachfolgeplanung zu überdenken.
Vier Ministerialverordnungen legen fest, welche französischsprachigen Zertifikate für den Aufenthalt und die Staatsangehörigkeit anerkannt werden
Vier neue Verordnungen, die letzte Woche veröffentlicht und am 29. Dezember verbreitet wurden, listen die genauen französischsprachigen Tests und Diplome auf, die die Präfekturen für Aufenthaltserlaubnisse (A2/B1) und die Staatsbürgerschaft (B2) anerkennen müssen. Dieser Schritt beendet jahrelange Ermessensspielräume und ermöglicht es den Personalabteilungen, die Dokumentation zu standardisieren.
China behält reduzierte Visagebühren bis 2026 bei – Französische Reisende zahlen weiterhin nur 45 €
China hat den ermäßigten Visapreis für französische Staatsbürger um ein weiteres Jahr verlängert und hält die Gebühr bis zum 31. Dezember 2026 bei 45 Euro. In Kombination mit dem weiterhin geltenden Verzicht auf Fingerabdrücke und dem visafreien Kurzaufenthaltsprogramm senkt diese Maßnahme die Reisekosten für französische Unternehmen, die ihre Aktivitäten in China wieder aufnehmen.