
Scandinavian Airlines (SAS) hat am 31. Dezember eine strategische Allianz mit Iberia, Austrian Airlines und Norwegian vorgestellt, die darauf abzielt, Pünktlichkeit als Wettbewerbsvorteil im stark frequentierten europäischen Luftraum zu etablieren.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Marketing-Allianzen liegt der Fokus dieses Pakts auf dem operativen Datenaustausch: Die vier Fluggesellschaften werden Echtzeit-Analysen zu Flugzeugumschlägen teilen, das Personal für die Flugabfertigung gemeinsam schulen und ein einheitliches Dashboard für das Störfallmanagement einführen. Für die in Wien ansässige Austrian Airlines bedeutet die Partnerschaft eine engere Integration in das ausgereifte „Control-Tower“-Modell von SAS, das für eine Pünktlichkeitsquote von 90 % im Jahr 2025 verantwortlich gemacht wird.
Geschäftsreisende profitieren am meisten: Ab dem zweiten Quartal 2026 werden die Partner die Mindestumsteigezeiten an den Drehkreuzen in Wien, Madrid, Oslo und Kopenhagen auf 35 Minuten angleichen, was engere Tagesreisepläne ermöglicht. Interline-E-Tickets schützen Passagiere bei drohenden Verspätungen automatisch durch Umbuchung auf den pünktlichsten Partner.
Die Allianz verzichtet bewusst auf kartellrechtlich heikle Umsatzbündelungen und konzentriert sich stattdessen auf den Austausch von Ersatzflugzeugen und Crews bei unregelmäßigem Betrieb. Stefan-Kenan Scheib, COO von Austrian, erklärte, dass bereits zwei A320neo für „Rettungsflüge“ auf stark frequentierten Strecken in Frankfurt und Zürich reserviert sind.
Mobilitätsmanager sollten ihre bevorzugten Carrier-Vereinbarungen aktualisieren: Statusvorteile gelten künftig in allen vier Vielfliegerprogrammen, und standardisierte „Pünktlichkeitsklauseln“ sichern Entschädigungen, falls das gemeinsame Netzwerk über zwei Monate hinweg eine Pünktlichkeitsquote von 85 % unterschreitet.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Marketing-Allianzen liegt der Fokus dieses Pakts auf dem operativen Datenaustausch: Die vier Fluggesellschaften werden Echtzeit-Analysen zu Flugzeugumschlägen teilen, das Personal für die Flugabfertigung gemeinsam schulen und ein einheitliches Dashboard für das Störfallmanagement einführen. Für die in Wien ansässige Austrian Airlines bedeutet die Partnerschaft eine engere Integration in das ausgereifte „Control-Tower“-Modell von SAS, das für eine Pünktlichkeitsquote von 90 % im Jahr 2025 verantwortlich gemacht wird.
Geschäftsreisende profitieren am meisten: Ab dem zweiten Quartal 2026 werden die Partner die Mindestumsteigezeiten an den Drehkreuzen in Wien, Madrid, Oslo und Kopenhagen auf 35 Minuten angleichen, was engere Tagesreisepläne ermöglicht. Interline-E-Tickets schützen Passagiere bei drohenden Verspätungen automatisch durch Umbuchung auf den pünktlichsten Partner.
Die Allianz verzichtet bewusst auf kartellrechtlich heikle Umsatzbündelungen und konzentriert sich stattdessen auf den Austausch von Ersatzflugzeugen und Crews bei unregelmäßigem Betrieb. Stefan-Kenan Scheib, COO von Austrian, erklärte, dass bereits zwei A320neo für „Rettungsflüge“ auf stark frequentierten Strecken in Frankfurt und Zürich reserviert sind.
Mobilitätsmanager sollten ihre bevorzugten Carrier-Vereinbarungen aktualisieren: Statusvorteile gelten künftig in allen vier Vielfliegerprogrammen, und standardisierte „Pünktlichkeitsklauseln“ sichern Entschädigungen, falls das gemeinsame Netzwerk über zwei Monate hinweg eine Pünktlichkeitsquote von 85 % unterschreitet.
Quelle: Travel and Tour World