
Brasilien macht einen entscheidenden Schritt in Richtung papierloser Grenzen und kündigt ein Pilotprojekt mit vier Ländern an, das Reisenden ermöglicht, ein elektronisches Visum und biometrische Gesichtsdaten sicher in einer mobilen Wallet zu speichern. Im Rahmen der am 29. Dezember vorgestellten und am 30. Dezember bestätigten Vereinbarung werden Brasilien, Peru, Kolumbien und Uruguay ihre APIs für die Ausstellung elektronischer Visa, die Erfassung von Selfie-Biometrie und den Echtzeit-Austausch von Passagierdaten harmonisieren.
Der erste Prototyp, genannt „Cross-Border Wallet“, wird ein QR-codiertes brasilianisches e-Visum enthalten, das mit einer lebendigkeitsgeprüften Gesichtsvorlage verknüpft ist. Ausgewählte Flugbesatzungen und Geschäftsreisende werden das System ab dem zweiten Quartal 2026 an den e-Gates in São Paulo/Guarulhos und Rio/Galeão testen. Die Teilnahme ist freiwillig, und Papierpässe bleiben gültig, doch die Behörden betonen, dass digitale Nachweise bis 2027 zum Standard werden sollen.
Für multinationale Unternehmen ergeben sich sofortige Vorteile: Eine einzige Antragstellung kann eine mehrtägige Tour durch mehrere Länder abdecken, wodurch die Vorlaufzeiten von Wochen auf Tage verkürzt und Kurierkosten für physische Pässe eingespart werden. Fluggesellschaften haben bereits mit der Installation kompatibler e-Gate-Leser begonnen, und das brasilianische Justizministerium arbeitet an Vorschriften, die bis Ende 2026 vorschreiben, dass jeder internationale Flughafen die Wallet akzeptieren muss.
Datenschutzexperten warnen jedoch, dass biometrische Vorlagen in mehreren nationalen Datenbanken geteilt werden, was Datenschutzpflichten gemäß Brasiliens LGPD und ähnlichen Gesetzen in den Partnerländern auslöst.
Mobilitätsteams wird empfohlen, Einwilligungsformulare zu aktualisieren, Reisende über die Nutzung digitaler Nachweise aufzuklären und die Wallet zunächst mit Vielfliegern zu testen, um betriebliche Schwachstellen vor dem breiten Rollout zu identifizieren.
Der erste Prototyp, genannt „Cross-Border Wallet“, wird ein QR-codiertes brasilianisches e-Visum enthalten, das mit einer lebendigkeitsgeprüften Gesichtsvorlage verknüpft ist. Ausgewählte Flugbesatzungen und Geschäftsreisende werden das System ab dem zweiten Quartal 2026 an den e-Gates in São Paulo/Guarulhos und Rio/Galeão testen. Die Teilnahme ist freiwillig, und Papierpässe bleiben gültig, doch die Behörden betonen, dass digitale Nachweise bis 2027 zum Standard werden sollen.
Für multinationale Unternehmen ergeben sich sofortige Vorteile: Eine einzige Antragstellung kann eine mehrtägige Tour durch mehrere Länder abdecken, wodurch die Vorlaufzeiten von Wochen auf Tage verkürzt und Kurierkosten für physische Pässe eingespart werden. Fluggesellschaften haben bereits mit der Installation kompatibler e-Gate-Leser begonnen, und das brasilianische Justizministerium arbeitet an Vorschriften, die bis Ende 2026 vorschreiben, dass jeder internationale Flughafen die Wallet akzeptieren muss.
Datenschutzexperten warnen jedoch, dass biometrische Vorlagen in mehreren nationalen Datenbanken geteilt werden, was Datenschutzpflichten gemäß Brasiliens LGPD und ähnlichen Gesetzen in den Partnerländern auslöst.
Mobilitätsteams wird empfohlen, Einwilligungsformulare zu aktualisieren, Reisende über die Nutzung digitaler Nachweise aufzuklären und die Wallet zunächst mit Vielfliegern zu testen, um betriebliche Schwachstellen vor dem breiten Rollout zu identifizieren.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
Wie VisaHQ helfen kann
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