
Brasilianische Unternehmen, die kurzfristige Reisen nach Europa planen, müssen ihre Budgets für 2026 überarbeiten, nachdem Brüssel am 30. Dezember bestätigt hat, dass die Gebühr für das European Travel Information and Authorisation System (ETIAS) von 7 auf 20 Euro steigt. Obwohl ETIAS kein Visum ist, müssen alle visumfreien Staatsangehörigen – darunter auch Brasilianer – vor dem Boarding von Flügen oder Kreuzfahrten in den Schengen-Raum die Genehmigung einholen, sobald das System im vierten Quartal 2026 startet.
Nach der neuen Regelung bleibt der digitale Reiseausweis drei Jahre lang gültig (oder bis zum Ablauf des Reisepasses), doch bei jedem neuen Reisepass ist eine erneute Zahlung von 20 Euro fällig. Die Europäische Kommission begründet die deutliche Erhöhung mit den zusätzlichen Anforderungen an die Cybersicherheit und der Integration in das EU-Einreise-/Ausreisesystem (EES).
Für Mobility-Manager ist die finanzielle Belastung nur die Spitze des Eisbergs. Da ETIAS direkt mit dem EES verknüpft wird, werden Überziehungen automatisch erfasst, und Verstöße können sofortige Wiedereinreiseverbote nach sich ziehen. Die Beratungsgesellschaft Deloitte schätzt, dass ein zehnköpfiges Ingenieurteam, das alle zwei Monate nach Deutschland wechselt, unter dem neuen Tarif jährliche Compliance-Kosten von 400 auf 1.140 Euro steigen sieht – ohne Berücksichtigung des Verwaltungsaufwands.
Reise-Management-Unternehmen raten brasilianischen Personalabteilungen, ihre 90/180-Tage-Tracking-Tools zu aktualisieren und Reisende darauf hinzuweisen, dass bei einer Passerneuerung während des Einsatzes eine neue Antragstellung erforderlich ist. Das brasilianische Außenministerium erklärte, man beobachte die Entwicklungen, habe aber keine Pläne für eine Gegengebühr.
Dienstleister wie VisaHQ bereiten Sammelantragsportale und konsolidierte Zahlungsübersichten vor, um die Auswirkungen abzumildern. Dennoch sind sich die meisten Experten einig, dass die Ära des reibungslosen Reisens nach Europa für brasilianische Vielflieger bald vorbei ist.
Nach der neuen Regelung bleibt der digitale Reiseausweis drei Jahre lang gültig (oder bis zum Ablauf des Reisepasses), doch bei jedem neuen Reisepass ist eine erneute Zahlung von 20 Euro fällig. Die Europäische Kommission begründet die deutliche Erhöhung mit den zusätzlichen Anforderungen an die Cybersicherheit und der Integration in das EU-Einreise-/Ausreisesystem (EES).
Für Mobility-Manager ist die finanzielle Belastung nur die Spitze des Eisbergs. Da ETIAS direkt mit dem EES verknüpft wird, werden Überziehungen automatisch erfasst, und Verstöße können sofortige Wiedereinreiseverbote nach sich ziehen. Die Beratungsgesellschaft Deloitte schätzt, dass ein zehnköpfiges Ingenieurteam, das alle zwei Monate nach Deutschland wechselt, unter dem neuen Tarif jährliche Compliance-Kosten von 400 auf 1.140 Euro steigen sieht – ohne Berücksichtigung des Verwaltungsaufwands.
Reise-Management-Unternehmen raten brasilianischen Personalabteilungen, ihre 90/180-Tage-Tracking-Tools zu aktualisieren und Reisende darauf hinzuweisen, dass bei einer Passerneuerung während des Einsatzes eine neue Antragstellung erforderlich ist. Das brasilianische Außenministerium erklärte, man beobachte die Entwicklungen, habe aber keine Pläne für eine Gegengebühr.
Dienstleister wie VisaHQ bereiten Sammelantragsportale und konsolidierte Zahlungsübersichten vor, um die Auswirkungen abzumildern. Dennoch sind sich die meisten Experten einig, dass die Ära des reibungslosen Reisens nach Europa für brasilianische Vielflieger bald vorbei ist.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
Wie VisaHQ helfen kann
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