
Reisende aus visumfreien Ländern wie den USA, Großbritannien, Kanada und Australien müssen künftig 20 € – also das Dreifache der ursprünglich angekündigten 7 € – für die Beantragung einer ETIAS-Genehmigung (European Travel Information and Authorisation System) zahlen, bevor sie in die Schweiz oder eines der anderen 29 teilnehmenden europäischen Länder einreisen. Die überarbeitete Gebühr wurde am 30. Dezember von den EU-Innenministern beschlossen und vom Staatssekretariat für Migration (SEM) gegenüber Schweizer Medien bestätigt.
ETIAS funktioniert ähnlich wie das US-ESTA: Antragsteller füllen ein Online-Formular mit Passdaten, Reiseverlauf und Sicherheitsfragen aus. Die meisten Genehmigungen werden innerhalb von Minuten erteilt und sind drei Jahre lang oder bis zum Ablauf des Reisepasses gültig. Kinder unter 18 und Personen über 70 sind von der Gebühr befreit, müssen aber dennoch einen Antrag stellen.
Die Schweizer Flughäfen werden ETIAS-Kontrollen in automatisierte Grenzkontrollsysteme integrieren, die im Rahmen des neuen Entry/Exit-Systems eingeführt werden. Damit wird die Gebühr von 20 € zu einem zusätzlichen Kostenfaktor für Unternehmen, die auf schnelle Kundenbesuche oder Konferenzredner angewiesen sind. Mobilitätsmanager werden daher empfohlen, Reise-Richtlinien, Einladungsschreiben und Spesenregelungen entsprechend anzupassen und eine Vorlaufzeit von 96 Stunden einzuplanen.
Verbraucherschützer warnen vor einer Zunahme betrügerischer Websites, die bereits „Express“-ETIAS-Genehmigungen anbieten; eine mehrsprachige Aufklärungskampagne wird Anfang des Jahres an Schweizer Bahnhöfen und Flughäfen starten. Datenschutzorganisationen bereiten zudem rechtliche Schritte vor, da sie die Verknüpfung biometrischer EES-Daten mit der ETIAS-Sicherheitsprüfung als massenhafte Reiseüberwachung ansehen.
Mittelfristig werden ETIAS-Daten in die Migrationsrisikobewertungen der Schweiz einfließen, was die Einreiseverweigerung bei wiederholten Überschreitungen der Aufenthaltsdauer erleichtern könnte. Unternehmen sollten daher sicherstellen, dass reisende Mitarbeiter frühere Schengen-Besuche korrekt angeben, um unbeabsichtigte Warnsignale zu vermeiden.
ETIAS funktioniert ähnlich wie das US-ESTA: Antragsteller füllen ein Online-Formular mit Passdaten, Reiseverlauf und Sicherheitsfragen aus. Die meisten Genehmigungen werden innerhalb von Minuten erteilt und sind drei Jahre lang oder bis zum Ablauf des Reisepasses gültig. Kinder unter 18 und Personen über 70 sind von der Gebühr befreit, müssen aber dennoch einen Antrag stellen.
Die Schweizer Flughäfen werden ETIAS-Kontrollen in automatisierte Grenzkontrollsysteme integrieren, die im Rahmen des neuen Entry/Exit-Systems eingeführt werden. Damit wird die Gebühr von 20 € zu einem zusätzlichen Kostenfaktor für Unternehmen, die auf schnelle Kundenbesuche oder Konferenzredner angewiesen sind. Mobilitätsmanager werden daher empfohlen, Reise-Richtlinien, Einladungsschreiben und Spesenregelungen entsprechend anzupassen und eine Vorlaufzeit von 96 Stunden einzuplanen.
Verbraucherschützer warnen vor einer Zunahme betrügerischer Websites, die bereits „Express“-ETIAS-Genehmigungen anbieten; eine mehrsprachige Aufklärungskampagne wird Anfang des Jahres an Schweizer Bahnhöfen und Flughäfen starten. Datenschutzorganisationen bereiten zudem rechtliche Schritte vor, da sie die Verknüpfung biometrischer EES-Daten mit der ETIAS-Sicherheitsprüfung als massenhafte Reiseüberwachung ansehen.
Mittelfristig werden ETIAS-Daten in die Migrationsrisikobewertungen der Schweiz einfließen, was die Einreiseverweigerung bei wiederholten Überschreitungen der Aufenthaltsdauer erleichtern könnte. Unternehmen sollten daher sicherstellen, dass reisende Mitarbeiter frühere Schengen-Besuche korrekt angeben, um unbeabsichtigte Warnsignale zu vermeiden.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
Wie VisaHQ helfen kann
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