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ETIAS-Gebühr von 17 £ bestätigt: Was die neue EU/Schweiz-Reisegenehmigung für die Geschäftsbeziehungen zwischen Großbritannien und der Schweiz bedeutet

Dez. 27, 2025
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ETIAS-Gebühr von 17 £ bestätigt: Was die neue EU/Schweiz-Reisegenehmigung für die Geschäftsbeziehungen zwischen Großbritannien und der Schweiz bedeutet
Die Schlagzeilen in britischen und schottischen Medien am 26. Dezember konzentrierten sich auf eine Reihe von politischen Änderungen im Jahr 2026, doch für die Schweizer Zuwanderung ist vor allem die Bestätigung wichtig, dass das Europäische Reiseinformations- und -genehmigungssystem (ETIAS) von britischen Staatsangehörigen eine Gebühr von 20 Euro (etwa 17 Pfund) pro Reisendem verlangen wird. Da die Schweiz Vollmitglied des Schengen-Raums ist, wird die ETIAS-Genehmigung für Briten, die nach Zürich, Genf oder Basel einreisen, ab Ende 2026 verpflichtend sein.

Für Schweizer Unternehmen, die auf kurzfristige Experten aus Großbritannien angewiesen sind – etwa Pharma-Auditoren aus Cambridge oder Fintech-Berater aus London – bedeutet die neue Gebühr zusätzlichen bürokratischen Aufwand und Kosten. Obwohl ETIAS drei Jahre gültig ist, müssen Personalabteilungen sicherstellen, dass Auftragnehmer mindestens 96 Stunden vor Abreise online einen Antrag stellen und mit demselben Reisepass reisen, der für die Antragstellung verwendet wurde. Andernfalls könnte es passieren, dass Mitarbeiter am Flughafen Heathrow oder Edinburgh das Boarding verweigert wird, was kritische Projekte verzögern könnte.

ETIAS-Gebühr von 17 £ bestätigt: Was die neue EU/Schweiz-Reisegenehmigung für die Geschäftsbeziehungen zwischen Großbritannien und der Schweiz bedeutet


Reise-Management-Unternehmen schätzen, dass ein mittelgroßer Schweizer Konzern mit jährlich 400 Dienstreisen von britischen Mitarbeitern etwa 7.500 CHF an Gebühren plus Verwaltungskosten aufwenden muss. Das ist im Vergleich zu den Flugkosten gering, muss aber in den Kostenstellen erfasst werden und könnte Vertragsverhandlungen beeinflussen, wenn Schweizer Kunden die Reisekosten übernehmen.

Die Schweizer Tourismusverbände sehen die Situation unterschiedlich: Einige befürchten, dass die Gebühr Städtereisende abschreckt, während Skigebiete argumentieren, dass eine einmalige Gebühr, die sich über mehrere Reisen amortisiert, wohl kaum wohlhabende britische Skifahrer abschrecken wird. Sicher ist, dass Grenzbeamte in Genf dieselben ETIAS-Daten für risikobasierte Kontrollen nutzen werden, was die Einreise für regelkonforme Reisende beschleunigen, für Vergessliche aber längere Wartezeiten bedeuten kann.

Praktische Maßnahmen für Mobility-Manager sind die Aktualisierung der Reiserichtlinien, das Einfügen von ETIAS-Erinnerungen in automatisierte Vorab-E-Mails und die Überprüfung, ob Sicherheitsanbieter den ETIAS-Status in ihren Reisenden-Tracking-Dashboards erfassen. Unternehmen können die Gebühr auch vorab bezahlen, um Rückerstattungsanträge zu vermeiden – ein Vorgehen, das bereits von zwei Schweizer Medizintechnik-Giganten erprobt wird.
Quelle: Travel and Tour World

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