
Chinas Nationale Einwanderungsbehörde (NIA) schloss das Jahr 2025 mit einer Cyber-Sicherheitswarnung ab: Am 31. Dezember warnte die Behörde davor, dass Betrüger auf ausländischen Websites Gebühren für das Ausfüllen der neu eingeführten Online-Ankunftskarte für ausländische Reisende verlangen. Der offizielle Service, der landesweit am 20. November gestartet wurde, ist kostenlos und nur über das Regierungsportal der NIA, die „NIA 12367“-App oder verifizierte WeChat-/Alipay-Mini-Programme zugänglich.
Die zweisprachige Mitteilung – veröffentlicht vom Pekinger Amt für Auswärtige Angelegenheiten – fordert ankommende Besucher auf, Drittanbieter-Plattformen zu meiden, die die offizielle Oberfläche nachahmen und dabei Passdaten oder Kreditkarteninformationen abgreifen. Die Behörden betonen, dass Reisende ohne Internetzugang das Formular weiterhin an Smart-Kiosken ausfüllen oder auf die traditionelle Papierkarte bei der Ankunft zurückgreifen können.
Warum das wichtig ist:
• China verzeichnete 2025 über 35 Millionen ausländische Einreisen, und die Umstellung auf digitale Ankunftsdokumente ist ein zentraler Baustein für die Entwicklung „intelligenter Häfen“.
• Cyberkriminelle sehen die Übergangsphase als Chance, Verwirrung auszunutzen und so Identitätsdiebstahl sowie Phishing-Angriffe zu ermöglichen, die besonders die Daten von Geschäftsreisenden gefährden.
Compliance-Teams in Unternehmen sollten die offizielle URL (s.nia.gov.cn/ArrivalCardFillingPC) an ihre Mitarbeiter weitergeben und sie ausdrücklich darauf hinweisen, keine Gebühren zu zahlen. Reiseveranstalter können den QR-Code in ihre Reisebriefings integrieren. Fluggesellschaften wurden gebeten, Passagiere beim Check-in daran zu erinnern.
Die NIA arbeitet mit dem Ministerium für öffentliche Sicherheit zusammen, um betrügerische Domains zu sperren, und prüft, ob Betreiber bei Vorliegen entsprechender Abkommen ausgeliefert werden können. Gleichzeitig plant die Behörde, für die nächste Version der digitalen Karte eine biometrische Authentifizierung einzuführen, die im zweiten Quartal 2026 am Flughafen Shanghai Pudong pilotiert werden soll.
Dieser Vorfall zeigt, dass die schnelle Digitalisierung von Grenzformalitäten zwar die Effizienz steigert, aber auch zusätzliche Cyberrisiken mit sich bringt, die Mobilitätsmanager im Blick behalten müssen.
Die zweisprachige Mitteilung – veröffentlicht vom Pekinger Amt für Auswärtige Angelegenheiten – fordert ankommende Besucher auf, Drittanbieter-Plattformen zu meiden, die die offizielle Oberfläche nachahmen und dabei Passdaten oder Kreditkarteninformationen abgreifen. Die Behörden betonen, dass Reisende ohne Internetzugang das Formular weiterhin an Smart-Kiosken ausfüllen oder auf die traditionelle Papierkarte bei der Ankunft zurückgreifen können.
Warum das wichtig ist:
• China verzeichnete 2025 über 35 Millionen ausländische Einreisen, und die Umstellung auf digitale Ankunftsdokumente ist ein zentraler Baustein für die Entwicklung „intelligenter Häfen“.
• Cyberkriminelle sehen die Übergangsphase als Chance, Verwirrung auszunutzen und so Identitätsdiebstahl sowie Phishing-Angriffe zu ermöglichen, die besonders die Daten von Geschäftsreisenden gefährden.
Compliance-Teams in Unternehmen sollten die offizielle URL (s.nia.gov.cn/ArrivalCardFillingPC) an ihre Mitarbeiter weitergeben und sie ausdrücklich darauf hinweisen, keine Gebühren zu zahlen. Reiseveranstalter können den QR-Code in ihre Reisebriefings integrieren. Fluggesellschaften wurden gebeten, Passagiere beim Check-in daran zu erinnern.
Die NIA arbeitet mit dem Ministerium für öffentliche Sicherheit zusammen, um betrügerische Domains zu sperren, und prüft, ob Betreiber bei Vorliegen entsprechender Abkommen ausgeliefert werden können. Gleichzeitig plant die Behörde, für die nächste Version der digitalen Karte eine biometrische Authentifizierung einzuführen, die im zweiten Quartal 2026 am Flughafen Shanghai Pudong pilotiert werden soll.
Dieser Vorfall zeigt, dass die schnelle Digitalisierung von Grenzformalitäten zwar die Effizienz steigert, aber auch zusätzliche Cyberrisiken mit sich bringt, die Mobilitätsmanager im Blick behalten müssen.