
Die Europäische Kommission hat monatelange Spekulationen beendet und bestätigt, dass das European Travel Information and Authorisation System (ETIAS) für visumfreie Staatsangehörige – darunter auch Brasilianer – Ende 2026 endlich in Betrieb gehen wird. Die Online-Genehmigung kostet 7 € und ist drei Jahre lang für mehrere Einreisen gültig. Fluggesellschaften riskieren jedoch Bußgelder, wenn Passagiere ohne Genehmigung ankommen, weshalb eine frühzeitige Einhaltung der Vorschriften unerlässlich ist.
Obwohl ETIAS bereits dreimal verschoben wurde, erklärt Brüssel, dass die technischen Tests nun abgeschlossen sind und nach der Veröffentlichung des Startdatums im Amtsblatt der EU eine sechsmonatige Übergangsfrist folgt. Grenzbeamte werden Reisepässe innerhalb von Sekunden mit ETIAS-Datenbanken abgleichen, die Interpol-, Europol- und Gesundheitswarnungen prüfen.
In 2024 verzeichneten brasilianische Passinhaber 1,9 Millionen Einreisen in den Schengen-Raum – eine Zahl, die mit der Erholung von Firmenveranstaltungen und sogenannten „Bleisure“-Reisen voraussichtlich steigen wird. Für Personal- und Reisemanagement bedeutet das System einen zusätzlichen Schritt im Vorfeld von Dienstreisen, neben dem US-ESTA und Kanadas eTA. Bis zu 3 % der Anträge könnten zur manuellen Prüfung weitergeleitet werden, die bis zu 30 Tage dauern kann. Unternehmen sollten daher ETIAS-Prüfungen in ihre Reisegenehmigungsprozesse einplanen.
Datenschutzexperten weisen darauf hin, dass ETIAS biometrische Daten und Reiseverläufe bis zu fünf Jahre nach der letzten Reise speichert, was Fragen zur DSGVO-Konformität für Unternehmen aufwirft, die die Reisedaten ihrer Mitarbeiter zentral verwalten. Mobility-Teams sollten daher Einwilligungstexte und Archivierungsrichtlinien entsprechend anpassen.
Positiv zu vermerken ist, dass portugiesische Grenzbeamte schätzen, dass die Kombination von ETIAS mit elektronischen Grenzkontrollsystemen (e-Gates) die Passkontrolle um etwa 20 Sekunden verkürzen könnte – eine willkommene Entlastung während der Sommerhochs in Lissabon und Madrid.
Obwohl ETIAS bereits dreimal verschoben wurde, erklärt Brüssel, dass die technischen Tests nun abgeschlossen sind und nach der Veröffentlichung des Startdatums im Amtsblatt der EU eine sechsmonatige Übergangsfrist folgt. Grenzbeamte werden Reisepässe innerhalb von Sekunden mit ETIAS-Datenbanken abgleichen, die Interpol-, Europol- und Gesundheitswarnungen prüfen.
In 2024 verzeichneten brasilianische Passinhaber 1,9 Millionen Einreisen in den Schengen-Raum – eine Zahl, die mit der Erholung von Firmenveranstaltungen und sogenannten „Bleisure“-Reisen voraussichtlich steigen wird. Für Personal- und Reisemanagement bedeutet das System einen zusätzlichen Schritt im Vorfeld von Dienstreisen, neben dem US-ESTA und Kanadas eTA. Bis zu 3 % der Anträge könnten zur manuellen Prüfung weitergeleitet werden, die bis zu 30 Tage dauern kann. Unternehmen sollten daher ETIAS-Prüfungen in ihre Reisegenehmigungsprozesse einplanen.
Datenschutzexperten weisen darauf hin, dass ETIAS biometrische Daten und Reiseverläufe bis zu fünf Jahre nach der letzten Reise speichert, was Fragen zur DSGVO-Konformität für Unternehmen aufwirft, die die Reisedaten ihrer Mitarbeiter zentral verwalten. Mobility-Teams sollten daher Einwilligungstexte und Archivierungsrichtlinien entsprechend anpassen.
Positiv zu vermerken ist, dass portugiesische Grenzbeamte schätzen, dass die Kombination von ETIAS mit elektronischen Grenzkontrollsystemen (e-Gates) die Passkontrolle um etwa 20 Sekunden verkürzen könnte – eine willkommene Entlastung während der Sommerhochs in Lissabon und Madrid.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
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