
Brasilianische Führungskräfte, die es gewohnt sind, für schnellere Visatermine in US-Konsulate Dritter Länder zu fliegen, verlieren bald diese Ausweichmöglichkeit. Das US-Außenministerium bestätigte, dass ab dem 4. Januar 2026, wenn das One Big Beautiful Act in Kraft tritt, fast alle Antragsteller für Nichteinwanderungsvisa ihren Antrag im Land ihrer Staatsbürgerschaft oder ihres langfristigen Wohnsitzes stellen müssen. Für Brasilianer bedeutet das, dass sie sich an Konsulate in São Paulo, Rio de Janeiro, Brasília, Recife oder Porto Alegre wenden müssen – obwohl diese bereits zu den weltweit am längsten wartenden Standorten gehören, mit durchschnittlichen Wartezeiten von 250 Tagen für ein B-1/B-2-Interview.
Das sogenannte „Consular-Shopping“ in Buenos Aires, Montevideo und Santiago war seit der Pandemie ein wichtiger Druckausgleich. Das Visafirma VisaHQ schätzt, dass die Rückleitung dieser Antragsteller nach Brasilien die lokale Nachfrage im ersten Jahr um 20 bis 30 Prozent erhöhen könnte, was die Wartezeiten auf über 300 Tage steigen lassen würde, sofern das Außenministerium nicht zusätzliches Personal einstellt oder die Kriterien für Interviewbefreiungen erweitert.
Der Zeitpunkt könnte für multinationale Unternehmen kaum ungünstiger sein. Im Januar beginnt die Konferenzsaison – CES in Las Vegas, NRF Retail’s Big Show in New York und der Prospectors & Developers Bergbau-Gipfel in Toronto – alles Veranstaltungen, die auf brasilianische Geschäftspartner angewiesen sind. ABAV, der brasilianische Verband der Reisebüros, warnt vor Einnahmeverlusten von bis zu 750 Millionen Real, falls Verzögerungen zu Reiseabsagen führen. Einige Firmen verlegen bereits Meetings nach Mexiko-Stadt oder Bogotá, wo Brasilianer visafrei einreisen können und US-Manager kürzere Konsularwartezeiten haben.
Manager für globale Mobilität sollten Reisende dazu anhalten, US-Visa mindestens 12 Monate vor Ablauf zu erneuern, digitale Kopien früherer Visa aufzubewahren (um für Interviewbefreiungen in Frage zu kommen) und alternative Drehkreuze für regionale Projekte zu planen. Unternehmen mit multinationalen Teams könnten verstärkt auf ESTA-berechtigte oder visafreie Passinhaber setzen, um den persönlichen Kontakt zu US-Kunden aufrechtzuerhalten.
Langfristig unterstreicht die Regel einen breiteren Trend zur Antragstellung am Wohnsitzort – eine Praxis, die auch Kanada und Großbritannien bevorzugen – und könnte die Planung globaler Entsendungen grundlegend verändern. Das brasilianische Außenministerium wird voraussichtlich in Washington für zusätzliches Personal lobbyieren, doch vor der Hochsaison im Sommer des Nordens ist mit keiner Entlastung zu rechnen.
Das sogenannte „Consular-Shopping“ in Buenos Aires, Montevideo und Santiago war seit der Pandemie ein wichtiger Druckausgleich. Das Visafirma VisaHQ schätzt, dass die Rückleitung dieser Antragsteller nach Brasilien die lokale Nachfrage im ersten Jahr um 20 bis 30 Prozent erhöhen könnte, was die Wartezeiten auf über 300 Tage steigen lassen würde, sofern das Außenministerium nicht zusätzliches Personal einstellt oder die Kriterien für Interviewbefreiungen erweitert.
Der Zeitpunkt könnte für multinationale Unternehmen kaum ungünstiger sein. Im Januar beginnt die Konferenzsaison – CES in Las Vegas, NRF Retail’s Big Show in New York und der Prospectors & Developers Bergbau-Gipfel in Toronto – alles Veranstaltungen, die auf brasilianische Geschäftspartner angewiesen sind. ABAV, der brasilianische Verband der Reisebüros, warnt vor Einnahmeverlusten von bis zu 750 Millionen Real, falls Verzögerungen zu Reiseabsagen führen. Einige Firmen verlegen bereits Meetings nach Mexiko-Stadt oder Bogotá, wo Brasilianer visafrei einreisen können und US-Manager kürzere Konsularwartezeiten haben.
Manager für globale Mobilität sollten Reisende dazu anhalten, US-Visa mindestens 12 Monate vor Ablauf zu erneuern, digitale Kopien früherer Visa aufzubewahren (um für Interviewbefreiungen in Frage zu kommen) und alternative Drehkreuze für regionale Projekte zu planen. Unternehmen mit multinationalen Teams könnten verstärkt auf ESTA-berechtigte oder visafreie Passinhaber setzen, um den persönlichen Kontakt zu US-Kunden aufrechtzuerhalten.
Langfristig unterstreicht die Regel einen breiteren Trend zur Antragstellung am Wohnsitzort – eine Praxis, die auch Kanada und Großbritannien bevorzugen – und könnte die Planung globaler Entsendungen grundlegend verändern. Das brasilianische Außenministerium wird voraussichtlich in Washington für zusätzliches Personal lobbyieren, doch vor der Hochsaison im Sommer des Nordens ist mit keiner Entlastung zu rechnen.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Brasilien.Mehr von Brasilien
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