
Der spanische Minister für Industrie und Tourismus, Jordi Hereu, nutzte einen Besuch in der Binnenstadt Palencia am 8. Januar, um einen Vier-Säulen-Plan zur Entschärfung des Overtourism in Küsten-Hotspots wie Barcelona, Mallorca und San Sebastián vorzustellen. Das Konzept – „dezentralisieren, diversifizieren, ent-saisonalieren und digitalisieren“ – zielt darauf ab, bis 2028 mindestens 10 % der Rekordzahl von 91,5 Millionen internationalen Besuchern auf weniger bekannte historische Städte und Naturparks umzulenken.
Die Regierung wird 1,2 Milliarden Euro aus EU-Wiederaufbaufonds und dem nationalen Plan für nachhaltigen Tourismus in den Ausbau von Bahnverbindungen, die Aufwertung von Kulturerbestätten und intelligente Destination-Plattformen investieren, die von SEGITTUR betrieben werden. Pilotprojekte starten im Frühjahr in Castilla y León, Extremadura und Aragón – Regionen, die seit langem beklagen, dass die wirtschaftlichen Vorteile des Massentourismus an ihnen vorbeigehen.
Für Geschäftsreisen und Mobilitätsprogramme ist die Verschiebung entscheidend, da sie die Geografie von Meetings und Incentives (MICE) verändert. Binnenstädte wie Valladolid und Zaragoza positionieren sich als alternative Kongressstandorte mit niedrigeren Veranstaltungsorten und großzügigen kommunalen Zuschüssen. Hotels in diesen Märkten verzeichnen laut Datenanalyst STR eine um 18 % gestiegene Gruppenbuchung im Jahresvergleich.
Politische Analysten sehen in der Strategie auch eine Reaktion auf den zunehmenden sozialen Druck. Barcelona hat bereits zugesagt, bis 2028 10.000 lizenzierte Ferienwohnungen auslaufen zu lassen, während die Balearen die Anzahl der Kreuzfahrtschiffe begrenzen. Durch die Verteilung der Nachfrage hofft Madrid, die Wohnkosteninflation und die Belastung öffentlicher Dienste in überfüllten Gebieten zu verringern, ohne die Tourismuseinnahmen zu gefährden, die 2025 126,7 Milliarden Euro betrugen.
Der Erfolg wird jedoch von der Koordination zwischen Zentral- und Kommunalbehörden abhängen. Kritiker warnen, dass kleinere Städte selbst mit Wohnraumknappheit konfrontiert werden könnten, wenn Vorschriften und Kontrollen nicht Schritt halten. Manager für Unternehmensmobilität sollten lokale Genehmigungsverfahren und Verfügbarkeiten von Unterkünften genau beobachten, wenn sie größere Verlegungen oder Offsite-Events in aufstrebenden Destinationen planen.
Die Regierung wird 1,2 Milliarden Euro aus EU-Wiederaufbaufonds und dem nationalen Plan für nachhaltigen Tourismus in den Ausbau von Bahnverbindungen, die Aufwertung von Kulturerbestätten und intelligente Destination-Plattformen investieren, die von SEGITTUR betrieben werden. Pilotprojekte starten im Frühjahr in Castilla y León, Extremadura und Aragón – Regionen, die seit langem beklagen, dass die wirtschaftlichen Vorteile des Massentourismus an ihnen vorbeigehen.
Für Geschäftsreisen und Mobilitätsprogramme ist die Verschiebung entscheidend, da sie die Geografie von Meetings und Incentives (MICE) verändert. Binnenstädte wie Valladolid und Zaragoza positionieren sich als alternative Kongressstandorte mit niedrigeren Veranstaltungsorten und großzügigen kommunalen Zuschüssen. Hotels in diesen Märkten verzeichnen laut Datenanalyst STR eine um 18 % gestiegene Gruppenbuchung im Jahresvergleich.
Politische Analysten sehen in der Strategie auch eine Reaktion auf den zunehmenden sozialen Druck. Barcelona hat bereits zugesagt, bis 2028 10.000 lizenzierte Ferienwohnungen auslaufen zu lassen, während die Balearen die Anzahl der Kreuzfahrtschiffe begrenzen. Durch die Verteilung der Nachfrage hofft Madrid, die Wohnkosteninflation und die Belastung öffentlicher Dienste in überfüllten Gebieten zu verringern, ohne die Tourismuseinnahmen zu gefährden, die 2025 126,7 Milliarden Euro betrugen.
Der Erfolg wird jedoch von der Koordination zwischen Zentral- und Kommunalbehörden abhängen. Kritiker warnen, dass kleinere Städte selbst mit Wohnraumknappheit konfrontiert werden könnten, wenn Vorschriften und Kontrollen nicht Schritt halten. Manager für Unternehmensmobilität sollten lokale Genehmigungsverfahren und Verfügbarkeiten von Unterkünften genau beobachten, wenn sie größere Verlegungen oder Offsite-Events in aufstrebenden Destinationen planen.
Quelle: Travel and Tour World