
Der Flughafen Brüssel hat am 8. Januar den vollständigen Winterbetrieb aufgenommen, nachdem in der Nacht eine Schneefront bis zu sechs Zentimeter Pulverschnee über Zentralbelgien gebracht hatte. In Absprache mit Fluggesellschaften und Bodenabfertigungspartnern wurden vorsorglich 40 Flüge gestrichen – jeweils 20 Ankünfte und Abflüge –, um Flugzeuge und Stellplätze für prioritäre Einsätze freizuhalten. Ab 4:00 Uhr morgens waren Enteisungsfahrzeuge im Einsatz, während Räumkolonnen ununterbrochen arbeiteten, um die Reibung auf der einzigen aktiven Start- und Landebahn aufrechtzuerhalten.
Der Code-Orange-Alarm des Königlichen Meteorologischen Instituts verpflichtet Betreiber kritischer Infrastrukturen zu Notfallmaßnahmen. Für den Flughafen bedeutete dies eine Begrenzung des Verkehrsaufkommens, längere Mindest-Wendezeiten und die Verlagerung von Abflügen mit Großraumflugzeugen aus der frühen Morgenzeit, in der die Temperaturen voraussichtlich unter –5 °C bleiben. Die Flughafenleitung warnte die Fluggesellschaften vor durchschnittlichen Verspätungen von 30 bis 45 Minuten im Tagesverlauf und riet den Passagieren, mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein.
Aus Sicht des Mobilitätsmanagements hat dies zwei wesentliche Folgen: Erstens können Ausfälle auf Hub-and-Spoke-Strecken Transferpassagiere auf Langstreckenflüge strandeten lassen, was möglicherweise zu Umleitungen innerhalb des Schengen-Raums und zusätzlichen Grenzkontrollen bei Umbuchungen über andere EU-Flughäfen führt. Zweitens müssen Frachtkapazitäten in den Frachträumen der gestrichenen Passagierflüge über Liège oder Frankfurt umverteilt werden, was die Kapazitäten der benachbarten Frachtzentren gerade in der Hochphase des E-Commerce nach den Feiertagen zusätzlich belastet.
Unternehmen mit zeitkritischen Sendungen und Geschäftsreisende mit engen Zeitplänen sollten die vorab vereinbarten Umleitungsoptionen in ihren Reise-Risikoplänen aktivieren. Personal- und Mobilitätsteams wird empfohlen, die Kulanzregelungen der Airlines im Blick zu behalten: Einige Fluggesellschaften haben Gebührenbefreiungen für Umbuchungen von Tickets eingeführt, die vor dem 7. Januar ausgestellt wurden, allerdings nur, wenn die neuen Reisedaten vor dem 15. Januar liegen. Schließlich sollten Rückkehrer aus dem Weihnachtsurlaub mit längeren Wartezeiten bei der Anmeldung im Bürgeramt in der kommenden Woche rechnen, da viele verspätete Neuankömmlinge gleichzeitig eintreffen.
Obwohl der Schneefall voraussichtlich bis zum Abend des 9. Januar nachlässt, warnen Meteorologen vor möglichem gefrierendem Nebel in der Nacht, der weitere Reibungstests auf der Start- und Landebahn erforderlich machen könnte. Reisenden wird daher empfohlen, ihre Kontaktdaten in den Airline-Apps aktuell zu halten und großzügige Zeitpuffer bei der Planung von Terminen oder Visaanträgen in der Hauptstadt einzuplanen.
Der Code-Orange-Alarm des Königlichen Meteorologischen Instituts verpflichtet Betreiber kritischer Infrastrukturen zu Notfallmaßnahmen. Für den Flughafen bedeutete dies eine Begrenzung des Verkehrsaufkommens, längere Mindest-Wendezeiten und die Verlagerung von Abflügen mit Großraumflugzeugen aus der frühen Morgenzeit, in der die Temperaturen voraussichtlich unter –5 °C bleiben. Die Flughafenleitung warnte die Fluggesellschaften vor durchschnittlichen Verspätungen von 30 bis 45 Minuten im Tagesverlauf und riet den Passagieren, mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein.
Aus Sicht des Mobilitätsmanagements hat dies zwei wesentliche Folgen: Erstens können Ausfälle auf Hub-and-Spoke-Strecken Transferpassagiere auf Langstreckenflüge strandeten lassen, was möglicherweise zu Umleitungen innerhalb des Schengen-Raums und zusätzlichen Grenzkontrollen bei Umbuchungen über andere EU-Flughäfen führt. Zweitens müssen Frachtkapazitäten in den Frachträumen der gestrichenen Passagierflüge über Liège oder Frankfurt umverteilt werden, was die Kapazitäten der benachbarten Frachtzentren gerade in der Hochphase des E-Commerce nach den Feiertagen zusätzlich belastet.
Unternehmen mit zeitkritischen Sendungen und Geschäftsreisende mit engen Zeitplänen sollten die vorab vereinbarten Umleitungsoptionen in ihren Reise-Risikoplänen aktivieren. Personal- und Mobilitätsteams wird empfohlen, die Kulanzregelungen der Airlines im Blick zu behalten: Einige Fluggesellschaften haben Gebührenbefreiungen für Umbuchungen von Tickets eingeführt, die vor dem 7. Januar ausgestellt wurden, allerdings nur, wenn die neuen Reisedaten vor dem 15. Januar liegen. Schließlich sollten Rückkehrer aus dem Weihnachtsurlaub mit längeren Wartezeiten bei der Anmeldung im Bürgeramt in der kommenden Woche rechnen, da viele verspätete Neuankömmlinge gleichzeitig eintreffen.
Obwohl der Schneefall voraussichtlich bis zum Abend des 9. Januar nachlässt, warnen Meteorologen vor möglichem gefrierendem Nebel in der Nacht, der weitere Reibungstests auf der Start- und Landebahn erforderlich machen könnte. Reisenden wird daher empfohlen, ihre Kontaktdaten in den Airline-Apps aktuell zu halten und großzügige Zeitpuffer bei der Planung von Terminen oder Visaanträgen in der Hauptstadt einzuplanen.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
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