
Spät am 6. Januar aktivierte die Brussels Airport Company ihr „Code Snow“-Protokoll, nachdem das Königliche Meteorologische Institut bis zu fünf Zentimeter Neuschnee über Nacht prognostiziert hatte. Zwölf zusätzliche Räumteams wurden in Bereitschaft versetzt, und die Bundespolizei richtete mobile Passkontrollstellen an entlegenen Gates ein, um manuelle Kontrollen zu beschleunigen, falls die automatischen E-Gates ausfallen.
Das Betriebszentrum des Flughafens informierte die Fluggesellschaften, dass das Enteisen pro Umlauf 30 bis 45 Minuten zusätzlich in Anspruch nehmen werde, insbesondere bei Großraumflugzeugen mit Abflügen nach Nordamerika. Dies stellt eine Herausforderung für Reisende mit engen Schengen-Anschlüssen dar: Bei falscher Reihenfolge beim Boarding könnten sie in die falsche intra- oder extra-Schengen-Schlange geraten und einer vollständigen Einreisekontrolle unterzogen werden. Daher wurden die Airlines angewiesen, die Dokumentenprüfung bereits am ursprünglichen Gate zu verstärken – selbst bei rein innergemeinschaftlichen Flügen.
Für Mobilitätsmanager besteht das Hauptproblem darin, dass verlängerte Standzeiten Transferpassagiere über die sechs Stunden hinaus verzögern könnten, ab denen für bestimmte Nationalitäten die belgische Kurzzeitvisumspflicht greift. Geschäftsreiseteams wird empfohlen, Lounges oder Tagesräume im Voraus zu buchen und die Mitarbeiter daran zu erinnern, physische belgische Aufenthaltstitel mitzuführen, statt sich nur auf digitale Kopien zu verlassen.
Der Brussels Airport hat zudem seine Hotline des Business Travel Centres wieder geöffnet – ein Service, der während des Sturms Felix 2025 eingerichtet wurde, um Hotelkontingente und Taxigutscheine für betroffene Firmenreisende zu koordinieren. Laut Flughafenangaben konnte die Hotline die durchschnittliche Umbuchungszeit im letzten Winter von drei Stunden auf 45 Minuten verkürzen.
Sollte der Schneefall die Prognosen übersteigen, könnte Brüssel das Slot-Reduktionsmodell des Frankfurter Flughafens übernehmen: Airlines würden Flüge vorsorglich ohne finanzielle Sanktionen streichen, um die Enteisungskapazitäten für wichtige Langstreckenverbindungen zu sichern. Unternehmen mit kritischen Sendungen oder VIP-Delegierten sollten daher Notfallpläne entwickeln, die auch den Straßentransport über Lille oder Düsseldorf einschließen.
Das Betriebszentrum des Flughafens informierte die Fluggesellschaften, dass das Enteisen pro Umlauf 30 bis 45 Minuten zusätzlich in Anspruch nehmen werde, insbesondere bei Großraumflugzeugen mit Abflügen nach Nordamerika. Dies stellt eine Herausforderung für Reisende mit engen Schengen-Anschlüssen dar: Bei falscher Reihenfolge beim Boarding könnten sie in die falsche intra- oder extra-Schengen-Schlange geraten und einer vollständigen Einreisekontrolle unterzogen werden. Daher wurden die Airlines angewiesen, die Dokumentenprüfung bereits am ursprünglichen Gate zu verstärken – selbst bei rein innergemeinschaftlichen Flügen.
Für Mobilitätsmanager besteht das Hauptproblem darin, dass verlängerte Standzeiten Transferpassagiere über die sechs Stunden hinaus verzögern könnten, ab denen für bestimmte Nationalitäten die belgische Kurzzeitvisumspflicht greift. Geschäftsreiseteams wird empfohlen, Lounges oder Tagesräume im Voraus zu buchen und die Mitarbeiter daran zu erinnern, physische belgische Aufenthaltstitel mitzuführen, statt sich nur auf digitale Kopien zu verlassen.
Der Brussels Airport hat zudem seine Hotline des Business Travel Centres wieder geöffnet – ein Service, der während des Sturms Felix 2025 eingerichtet wurde, um Hotelkontingente und Taxigutscheine für betroffene Firmenreisende zu koordinieren. Laut Flughafenangaben konnte die Hotline die durchschnittliche Umbuchungszeit im letzten Winter von drei Stunden auf 45 Minuten verkürzen.
Sollte der Schneefall die Prognosen übersteigen, könnte Brüssel das Slot-Reduktionsmodell des Frankfurter Flughafens übernehmen: Airlines würden Flüge vorsorglich ohne finanzielle Sanktionen streichen, um die Enteisungskapazitäten für wichtige Langstreckenverbindungen zu sichern. Unternehmen mit kritischen Sendungen oder VIP-Delegierten sollten daher Notfallpläne entwickeln, die auch den Straßentransport über Lille oder Düsseldorf einschließen.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
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