
Der Flughafen Lüttich startete das Jahr 2026 mit einem Rekord: Für das Geschäftsjahr 2025 wurden mit 1,324 Millionen Tonnen Fracht ein Plus von 14 % gegenüber 2024 verzeichnet – die zweitbeste Leistung in der Geschichte des Flughafens. Die Geschäftsleitung führt diesen Erfolg auf die „Freighters First“-Strategie zurück, bei der Frachtfluggesellschaften bevorzugte Slots und Vorfeldflächen vor Passagierflügen erhalten. Dadurch konnten 56 Airlines gewonnen werden, nach nur 40 vor zwei Jahren.
Dieses Wachstum ist ein wichtiger Impuls für Belgiens globale Mobilitätslandschaft. Während der Flughafen Brüssel mit Kapazitätsengpässen und wetterbedingten Störungen kämpft, hat sich Lüttich als unverzichtbare Ausweichlösung für zeitkritische Industriefracht, pharmazeutische Kühlketten und On-Board-Courier-Verkehre etabliert, die Just-in-Time-Fertigung unterstützen. Allein im Dezember stieg die Frachtmenge um 16 % im Vergleich zum Vorjahr, was die Bedeutung des Hubs für den Weihnachts-E-Commerce unterstreicht.
Die Diversifizierung der Kundenbasis verringert zudem die Abhängigkeit von einzelnen Märkten: Der größte Frachtführer macht jetzt nur noch 13 % des Volumens aus, nach 20 % im Jahr 2023. Neue Ziele wie Mumbai, Chicago, Mexiko-Stadt und Taipeh erweitern 2025 die Reichweite belgischer Exporteure, ohne auf Partnerhubs angewiesen zu sein. Für Personalabteilungen, die Mitarbeiter in Belgiens Logistikkorridor (Lüttich–Charleroi–Zaventem) versetzen, bedeutet das mehr direkte Luftfrachtoptionen für unbegleitetes persönliches Gepäck und wichtige Projektfracht.
Herausforderungen bleiben bestehen. Ab dem 1. Juli 2026 tritt eine neue EU-Steuer auf E-Commerce-Pakete in Kraft, die das Wachstum bremsen könnte, während geopolitische Spannungen bestimmte Handelsrouten stören könnten. Die Flughafenleitung will sich daher auf wertschöpfende Branchen wie Pharma und Frischwaren konzentrieren, um mögliche Rückgänge im Onlinehandel auszugleichen.
Für Fachleute der Unternehmensmobilität lautet die Botschaft zweigleisig: Die belgische Frachtinfrastruktur wächst rasant und unterstützt komplexe Logistikaufgaben. Gleichzeitig könnten Kostenmodelle angepasst werden müssen, falls die E-Commerce-Steuer die Versandkosten für die letzte Meile erhöht. Auch die Entwicklung der Slotvergabe in Lüttich ist wichtig – Nachtflüge sind von 59 % im Jahr 2020 auf 34,5 % im Jahr 2025 zurückgegangen, da der Flughafen verstärkt auf fluglärmfreundliche Tageszeiten setzt.
Dieses Wachstum ist ein wichtiger Impuls für Belgiens globale Mobilitätslandschaft. Während der Flughafen Brüssel mit Kapazitätsengpässen und wetterbedingten Störungen kämpft, hat sich Lüttich als unverzichtbare Ausweichlösung für zeitkritische Industriefracht, pharmazeutische Kühlketten und On-Board-Courier-Verkehre etabliert, die Just-in-Time-Fertigung unterstützen. Allein im Dezember stieg die Frachtmenge um 16 % im Vergleich zum Vorjahr, was die Bedeutung des Hubs für den Weihnachts-E-Commerce unterstreicht.
Die Diversifizierung der Kundenbasis verringert zudem die Abhängigkeit von einzelnen Märkten: Der größte Frachtführer macht jetzt nur noch 13 % des Volumens aus, nach 20 % im Jahr 2023. Neue Ziele wie Mumbai, Chicago, Mexiko-Stadt und Taipeh erweitern 2025 die Reichweite belgischer Exporteure, ohne auf Partnerhubs angewiesen zu sein. Für Personalabteilungen, die Mitarbeiter in Belgiens Logistikkorridor (Lüttich–Charleroi–Zaventem) versetzen, bedeutet das mehr direkte Luftfrachtoptionen für unbegleitetes persönliches Gepäck und wichtige Projektfracht.
Herausforderungen bleiben bestehen. Ab dem 1. Juli 2026 tritt eine neue EU-Steuer auf E-Commerce-Pakete in Kraft, die das Wachstum bremsen könnte, während geopolitische Spannungen bestimmte Handelsrouten stören könnten. Die Flughafenleitung will sich daher auf wertschöpfende Branchen wie Pharma und Frischwaren konzentrieren, um mögliche Rückgänge im Onlinehandel auszugleichen.
Für Fachleute der Unternehmensmobilität lautet die Botschaft zweigleisig: Die belgische Frachtinfrastruktur wächst rasant und unterstützt komplexe Logistikaufgaben. Gleichzeitig könnten Kostenmodelle angepasst werden müssen, falls die E-Commerce-Steuer die Versandkosten für die letzte Meile erhöht. Auch die Entwicklung der Slotvergabe in Lüttich ist wichtig – Nachtflüge sind von 59 % im Jahr 2020 auf 34,5 % im Jahr 2025 zurückgegangen, da der Flughafen verstärkt auf fluglärmfreundliche Tageszeiten setzt.
Quelle: Aviation.Direct
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