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Belgische Eisenbahngewerkschaften rufen für den 26. bis 30. Januar zu einer einwöchigen Streikwoche auf und drohen mit landesweiten Reisechaos

Jan. 9, 2026
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Belgische Eisenbahngewerkschaften rufen für den 26. bis 30. Januar zu einer einwöchigen Streikwoche auf und drohen mit landesweiten Reisechaos
Die drei wichtigsten belgischen Eisenbahngewerkschaften – ACOD Spoor, CSC-Transcom und SLFP – haben am 8. Januar 2026 offiziell einen Streik angekündigt, der von Montag, dem 26. Januar, bis Freitag, dem 30. Januar, dauern soll. Die Aktion richtet sich gegen ein Bundesgesetz, das ab Juni 2026 den Beamtenstatus für neue Mitarbeiter der SNCB und Infrabel abschaffen und nach Gewerkschaftsangaben einseitige Entscheidungsregeln in gemeinsamen Arbeitskomitees einführen würde. (thebulletin.be)

Sollte der Streik stattfinden, wird die SNCB nur einen „Mindestservice“ anbieten – historisch etwa 25 bis 30 % der normalen Wochentagszüge –, während internationale Betreiber wie Thalys, Eurostar und Deutsche Bahn entscheiden müssen, ob sie ihre auf belgischem Gebiet verkehrenden Züge umleiten oder ausfallen lassen. Für globale Mobilitätsteams ist der Zeitpunkt ungünstig: Die letzte Januarwoche ist traditionell eine Wechselperiode für Graduiertenprogramme und kurzfristige Entsendungen, die am 1. Februar beginnen. Arbeitgeber müssen alternative Straßenverkehrsmittel organisieren oder zusätzliche Hotelübernachtungen für umziehende Mitarbeiter genehmigen. (thebulletin.be)

Belgische Eisenbahngewerkschaften rufen für den 26. bis 30. Januar zu einer einwöchigen Streikwoche auf und drohen mit landesweiten Reisechaos


Der Arbeitsausstand könnte auch den Pendlerverkehr ins EU-Viertel Brüssels erheblich beeinträchtigen, gerade während der belgischen EU-Ratspräsidentschaft, die eine Reihe hochrangiger Treffen veranstaltet. Ratsbeamte teilten The Bulletin mit, dass sie Charterbus-Shuttles aus Gent, Antwerpen und Lüttich prüfen und möglicherweise hybrides Arbeiten für Delegierte erlauben, die die Hauptstadt nicht erreichen können. (thebulletin.be)

Unternehmen mit Reisegenehmigungsverfahren werden dringend gebeten, den Zeitraum vom 25. bis 31. Januar in Online-Buchungssystemen als „orange“ zu markieren und Reisende über Erstattungsregeln für Taxis und Mietwagen zu informieren. Frühere Bahnstreiks hatten auch Auswirkungen auf angrenzende Bereiche wie die Gepäckabfertigung am Flughafen Brüssel, wenn Solidaritätsaktionen der Gewerkschaften ausgerufen wurden; Mobilitätsmanager sollten daher die Luftfahrtmeldungen genau beobachten. (levif.be)
Quelle: The Bulletin

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