
Der Wirtschafts- und Sozialrat Spaniens (CES) hat am 9. Januar eine vernichtende Stellungnahme veröffentlicht und den aktuellen Prozess zur Bearbeitung von Einwanderungsdokumenten als „nicht zweckmäßig“ bezeichnet. Tausende ausländische Einwohner berichten von monatelangen Wartezeiten auf Termine zur Beantragung oder Verlängerung der TIE-Karten.
Das beratende Gremium, das Gewerkschaften, Arbeitgeber und zivilgesellschaftliche Organisationen vereint, warnt davor, dass opportunistische Vermittler Bots einsetzen, um die knappen Termine bei der Ausländerbehörde zu horten und diese online für bis zu 200 Euro weiterzuverkaufen. Im vergangenen Monat wurden auf dem Festland über 100 Personen festgenommen, die solche Termin-Betrugsnetzwerke betrieben, doch die Nachfrage übersteigt das Angebot weiterhin deutlich.
Besonders betroffen sind Briten – seit dem Brexit Drittstaatsangehörige – mit Wartezeiten von bis zu vier Monaten in Málaga und auf den Balearen. Die Verzögerungen wirken sich auch auf die Unternehmensmobilität aus: Expats können ohne gültige TIE weder Arbeitsverträge unterschreiben, Immobilien mieten noch Bankkonten eröffnen, was Unternehmen zwingt, vorübergehende Unterkünfte und Gehaltsvorschüsse zu finanzieren.
Die Regierung plant, ab April 2026 eine neue digitale Plattform einzuführen, die alle Anträge auf Aufenthalt, Arbeitserlaubnis und Visa zentralisiert, Doppelarbeit reduziert und die Vergabe von Terminen zur biometrischen Erfassung KI-gestützt steuert. Der CES fordert Madrid auf, eine klare Servicevereinbarung mit einer maximalen Entscheidungsfrist von 30 Tagen zu veröffentlichen und Sanktionen gegen Vermittler zu verhängen, die das System missbrauchen.
Praktischer Tipp: Mobilitätsteams sollten in diesem Quartal mehr Zeit für die erste Beantragung von Genehmigungen einplanen und Mitarbeiter anweisen, offizielle Terminportale direkt zu nutzen statt auf Drittanbieter zurückzugreifen.
Das beratende Gremium, das Gewerkschaften, Arbeitgeber und zivilgesellschaftliche Organisationen vereint, warnt davor, dass opportunistische Vermittler Bots einsetzen, um die knappen Termine bei der Ausländerbehörde zu horten und diese online für bis zu 200 Euro weiterzuverkaufen. Im vergangenen Monat wurden auf dem Festland über 100 Personen festgenommen, die solche Termin-Betrugsnetzwerke betrieben, doch die Nachfrage übersteigt das Angebot weiterhin deutlich.
Besonders betroffen sind Briten – seit dem Brexit Drittstaatsangehörige – mit Wartezeiten von bis zu vier Monaten in Málaga und auf den Balearen. Die Verzögerungen wirken sich auch auf die Unternehmensmobilität aus: Expats können ohne gültige TIE weder Arbeitsverträge unterschreiben, Immobilien mieten noch Bankkonten eröffnen, was Unternehmen zwingt, vorübergehende Unterkünfte und Gehaltsvorschüsse zu finanzieren.
Die Regierung plant, ab April 2026 eine neue digitale Plattform einzuführen, die alle Anträge auf Aufenthalt, Arbeitserlaubnis und Visa zentralisiert, Doppelarbeit reduziert und die Vergabe von Terminen zur biometrischen Erfassung KI-gestützt steuert. Der CES fordert Madrid auf, eine klare Servicevereinbarung mit einer maximalen Entscheidungsfrist von 30 Tagen zu veröffentlichen und Sanktionen gegen Vermittler zu verhängen, die das System missbrauchen.
Praktischer Tipp: Mobilitätsteams sollten in diesem Quartal mehr Zeit für die erste Beantragung von Genehmigungen einplanen und Mitarbeiter anweisen, offizielle Terminportale direkt zu nutzen statt auf Drittanbieter zurückzugreifen.
Quelle: Majorca Daily Bulletin