
Das spanische Innenministerium hat seine Jahresbilanz zur Migration veröffentlicht: Im Jahr 2025 erreichten 36.775 irreguläre Migranten spanisches Hoheitsgebiet – ein Rückgang von 42,6 % gegenüber 64.019 im Jahr 2024. Den stärksten Rückgang (-62 %) verzeichnete die Atlantikroute zu den Kanarischen Inseln, lange Zeit der verkehrsreichste und gefährlichste Korridor. Verantwortlich für den Rückgang sind verstärkte gemeinsame Patrouillen und Rücknahmeabkommen mit Marokko und Mauretanien.
Im Rahmen des bilateralen Aktionsplans „Atlantik-Kanarische Inseln“ stellt Spanien Patrouillenboote, Satellitenbilder und Schulungen bereit, während Rabat und Nouakchott sich verpflichten, Schmuggelnetzwerke zu zerschlagen und Rückführungsflüge zu akzeptieren. EU-Fördermittel in Höhe von 240 Millionen Euro für Mauretanien, die Mitte 2025 abgeschlossen wurden, unterstützten die Modernisierung von Küstenradar und die Einrichtung von Aufnahmezentren für auf See Gerettete.
Nicht alle Routen verzeichneten einen Rückgang: Die Ankünfte auf den Balearen stiegen um 24 %, die Landübertritte in Melilla sogar um 181 %. Dies zeigt, wie Durchsetzungsdruck die Migrationsströme verlagern, aber nicht stoppen kann. NGOs warnen, dass kleinere Boote nun gefährlichere westliche Mittelmeer-Routen ohne Rettungsinfrastruktur nutzen, was das Risiko von Todesfällen erhöht.
Wirtschaftliche Auswirkungen: Weniger Bootsankünfte entlasten die Aufnahmeeinrichtungen auf den Kanaren, wo 2024 Hotels zur Unterbringung von Migranten beschlagnahmt wurden. Arbeitgeber in Landwirtschaft und Gastgewerbe könnten mit engeren lokalen Arbeitsmärkten konfrontiert sein und stärker auf formelle Saisonarbeitsprogramme (GECCO) oder den 2025 eingeführten überarbeiteten „arraigo para la formación“-Weg angewiesen sein.
Politische Perspektive: Madrid plant, das Migrationsmemorandum mit Marokko im März 2026 zu erneuern und dabei Entwicklungshilfe möglicherweise an weitere Rückgangsziele zu koppeln. Das Innenministerium bestätigte zudem, dass vor der Sommersaison 550 zusätzliche Guardia-Civil-Beamte nach Mallorca und Ibiza verlegt werden, um die neu entstehende Balearen-Route zu überwachen.
Im Rahmen des bilateralen Aktionsplans „Atlantik-Kanarische Inseln“ stellt Spanien Patrouillenboote, Satellitenbilder und Schulungen bereit, während Rabat und Nouakchott sich verpflichten, Schmuggelnetzwerke zu zerschlagen und Rückführungsflüge zu akzeptieren. EU-Fördermittel in Höhe von 240 Millionen Euro für Mauretanien, die Mitte 2025 abgeschlossen wurden, unterstützten die Modernisierung von Küstenradar und die Einrichtung von Aufnahmezentren für auf See Gerettete.
Nicht alle Routen verzeichneten einen Rückgang: Die Ankünfte auf den Balearen stiegen um 24 %, die Landübertritte in Melilla sogar um 181 %. Dies zeigt, wie Durchsetzungsdruck die Migrationsströme verlagern, aber nicht stoppen kann. NGOs warnen, dass kleinere Boote nun gefährlichere westliche Mittelmeer-Routen ohne Rettungsinfrastruktur nutzen, was das Risiko von Todesfällen erhöht.
Wirtschaftliche Auswirkungen: Weniger Bootsankünfte entlasten die Aufnahmeeinrichtungen auf den Kanaren, wo 2024 Hotels zur Unterbringung von Migranten beschlagnahmt wurden. Arbeitgeber in Landwirtschaft und Gastgewerbe könnten mit engeren lokalen Arbeitsmärkten konfrontiert sein und stärker auf formelle Saisonarbeitsprogramme (GECCO) oder den 2025 eingeführten überarbeiteten „arraigo para la formación“-Weg angewiesen sein.
Politische Perspektive: Madrid plant, das Migrationsmemorandum mit Marokko im März 2026 zu erneuern und dabei Entwicklungshilfe möglicherweise an weitere Rückgangsziele zu koppeln. Das Innenministerium bestätigte zudem, dass vor der Sommersaison 550 zusätzliche Guardia-Civil-Beamte nach Mallorca und Ibiza verlegt werden, um die neu entstehende Balearen-Route zu überwachen.
Quelle: Hespress / Maghrebi News