
Kanadas Minister für internationalen Handel, Maninder Sidhu, bestätigte am 13. Januar 2026, dass die formellen Verhandlungen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten über ein umfassendes Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (CEPA) nächsten Monat beginnen werden.
Obwohl das Abkommen vor allem als Handels- und Investitionspakt beworben wird – Abu Dhabi hat Investitionen von bis zu 50 Milliarden US-Dollar in Energie und Infrastruktur angekündigt – wird erwartet, dass das CEPA spezielle Kapitel zu Geschäftsreisenden, innerbetrieblichen Versetzungen und der Anerkennung beruflicher Qualifikationen enthalten wird.
Für kanadische LNG-Produzenten könnte eine erleichterte kurzfristige Mobilität für emiratische technische Spezialisten die Projektzeiten verkürzen, während kanadische Ingenieurbüros von vereinfachten Visaverfahren für Mitarbeiter profitieren könnten, die in Megaprojekte in den VAE entsandt werden.
Die Ankündigung erfolgt, während Ottawa bestrebt ist, den Handel über die USA hinaus zu diversifizieren und Golfkapital anzuziehen. Das letzte bilaterale Handelsabkommen der Region schloss Kanada 2012 mit Jordanien ab, seitdem wurden Mobilitätsregelungen um Klauseln für digitale Nomaden und die Koordinierung von Steuern bei Fernarbeit erweitert.
Die Verhandler müssen noch heikle Themen wie die gegenseitige Anerkennung von Sicherheitsüberprüfungen und Aufenthaltsbeschränkungen für Vertragsarbeiter klären. Die Wirtschaftsräte beider Seiten befragen derzeit ihre Mitglieder zu Prioritäten vor der ersten Verhandlungsrunde in Dubai.
Obwohl das Abkommen vor allem als Handels- und Investitionspakt beworben wird – Abu Dhabi hat Investitionen von bis zu 50 Milliarden US-Dollar in Energie und Infrastruktur angekündigt – wird erwartet, dass das CEPA spezielle Kapitel zu Geschäftsreisenden, innerbetrieblichen Versetzungen und der Anerkennung beruflicher Qualifikationen enthalten wird.
Für kanadische LNG-Produzenten könnte eine erleichterte kurzfristige Mobilität für emiratische technische Spezialisten die Projektzeiten verkürzen, während kanadische Ingenieurbüros von vereinfachten Visaverfahren für Mitarbeiter profitieren könnten, die in Megaprojekte in den VAE entsandt werden.
Die Ankündigung erfolgt, während Ottawa bestrebt ist, den Handel über die USA hinaus zu diversifizieren und Golfkapital anzuziehen. Das letzte bilaterale Handelsabkommen der Region schloss Kanada 2012 mit Jordanien ab, seitdem wurden Mobilitätsregelungen um Klauseln für digitale Nomaden und die Koordinierung von Steuern bei Fernarbeit erweitert.
Die Verhandler müssen noch heikle Themen wie die gegenseitige Anerkennung von Sicherheitsüberprüfungen und Aufenthaltsbeschränkungen für Vertragsarbeiter klären. Die Wirtschaftsräte beider Seiten befragen derzeit ihre Mitglieder zu Prioritäten vor der ersten Verhandlungsrunde in Dubai.
Quelle: Reuters
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