
Das Eidgenössische Departement für Verteidigung bestätigte am 12. Januar, dass bis zu 5.000 Schweizer Soldaten für eine zweiwöchige Unterstützungseinsatz zum Schutz des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos mobilisiert wurden. Die Truppen – hauptsächlich Militärpolizei, Logistik- und Luftabwehreinheiten – ergänzen die Kantonspolizei Graubünden, die die Gesamtleitung innehat. Ihr Einsatzzeitraum erstreckt sich vom 13. bis 29. Januar 2026 und basiert auf Artikel 66 des Schweizer Militärgesetzes. (seco-cooperation.admin.ch)
Neben der Besetzung von Kontrollposten und dem Schutz von Infrastruktur wie Eisenbahntunneln und Umspannwerken übernimmt die Armee auch die Luftraumsicherung. Ab dem 16. Januar wird eine temporäre Sperrzone mit einem Radius von 25 Seemeilen um Davos eingerichtet, die zwischen dem 19. und 24. Januar durchgehend aktiv ist. Zivile Flüge – darunter Drohnen, Gleitschirme und Rettungshubschrauber – benötigen spezielle Genehmigungen; Verstösse können durch patrouillierende F-35A-Jets oder mobile bodengestützte Luftabwehrsysteme abgefangen werden. Betreiber von Geschäftsflügen zum nahegelegenen Flughafen Samedan müssen mit Änderungen bei Routen und Slot-Zuweisungen rechnen und Passagierdaten 24 Stunden im Voraus melden. (seco-cooperation.admin.ch)
Für Mobilitätsverantwortliche in Unternehmen bedeutet der Militäreinsatz längere Vorlaufzeiten für Fahrzeugakkreditierungen und Mitarbeiterausweise. Hotels in Davos berichten, dass Gästedaten von Bundesbehörden vorab geprüft werden, und Kuriere, die Konferenzmaterialien liefern, unterliegen stichprobenartigen Röntgenkontrollen. Strassensperrungen auf der A28 und den Zufahrtsstrassen führen zu sporadischen Verzögerungen von bis zu einer Stunde – Logistikanbieter empfehlen, Lieferungen möglichst nachts durchzuführen.
Der Einsatz verdeutlicht das mehrschichtige Sicherheitsmodell der Schweiz, bei dem die Bundeskräfte Kantone bei internationalen Anlässen routinemässig unterstützen. Für im Kanton Graubünden ansässige Expat-Mitarbeitende aktiviert die Armee-Präsenz zudem spezielle Versicherungsleistungen und in einigen Fällen Steuervergünstigungen für „Einsatzorte mit erschwerten Bedingungen“ gemäss Schweizer Recht. Unternehmen sollten ihre Duty-of-Care-Briefings aktualisieren und dabei besonders auf Ausweispflichten sowie Einschränkungen bei der Freizeitdrohnennutzung hinweisen. (seco-cooperation.admin.ch)
Neben der Besetzung von Kontrollposten und dem Schutz von Infrastruktur wie Eisenbahntunneln und Umspannwerken übernimmt die Armee auch die Luftraumsicherung. Ab dem 16. Januar wird eine temporäre Sperrzone mit einem Radius von 25 Seemeilen um Davos eingerichtet, die zwischen dem 19. und 24. Januar durchgehend aktiv ist. Zivile Flüge – darunter Drohnen, Gleitschirme und Rettungshubschrauber – benötigen spezielle Genehmigungen; Verstösse können durch patrouillierende F-35A-Jets oder mobile bodengestützte Luftabwehrsysteme abgefangen werden. Betreiber von Geschäftsflügen zum nahegelegenen Flughafen Samedan müssen mit Änderungen bei Routen und Slot-Zuweisungen rechnen und Passagierdaten 24 Stunden im Voraus melden. (seco-cooperation.admin.ch)
Für Mobilitätsverantwortliche in Unternehmen bedeutet der Militäreinsatz längere Vorlaufzeiten für Fahrzeugakkreditierungen und Mitarbeiterausweise. Hotels in Davos berichten, dass Gästedaten von Bundesbehörden vorab geprüft werden, und Kuriere, die Konferenzmaterialien liefern, unterliegen stichprobenartigen Röntgenkontrollen. Strassensperrungen auf der A28 und den Zufahrtsstrassen führen zu sporadischen Verzögerungen von bis zu einer Stunde – Logistikanbieter empfehlen, Lieferungen möglichst nachts durchzuführen.
Der Einsatz verdeutlicht das mehrschichtige Sicherheitsmodell der Schweiz, bei dem die Bundeskräfte Kantone bei internationalen Anlässen routinemässig unterstützen. Für im Kanton Graubünden ansässige Expat-Mitarbeitende aktiviert die Armee-Präsenz zudem spezielle Versicherungsleistungen und in einigen Fällen Steuervergünstigungen für „Einsatzorte mit erschwerten Bedingungen“ gemäss Schweizer Recht. Unternehmen sollten ihre Duty-of-Care-Briefings aktualisieren und dabei besonders auf Ausweispflichten sowie Einschränkungen bei der Freizeitdrohnennutzung hinweisen. (seco-cooperation.admin.ch)