
Der Henley & Partners Passport Index 2026, veröffentlicht am 13. Januar, platziert die Schweiz auf einem geteilten dritten Platz – gemeinsam mit vier anderen Ländern – mit visafreiem oder Visum-bei-Ankunft-Zugang zu 186 Reisezielen weltweit, zwei mehr als im Vorjahr. Nur Singapur (192) sowie Japan und Südkorea (jeweils 188) liegen noch vor der Schweiz. Dieser Sprung festigt die Position der Schweiz als eine der mobilsten Nationalitäten weltweit und stärkt das Wertversprechen des Landes für Führungskräfte, die über den hochqualifizierten C-Bewilligungsweg eingebürgert werden möchten. (henleyglobal.com)
Für global agierende Unternehmen erleichtert ein erstklassiger Schweizer Pass die Projektbesetzung: Mitarbeitende, die nach zehn Jahren Aufenthalt eingebürgert werden, können ohne vorherige Visa in 90 Prozent der Länder eingesetzt werden, was Vorlaufzeiten und Kosten reduziert. Das Ranking stärkt zudem die Verhandlungsposition Schweizer Multis bei kurzfristigen Einsätzen in Schwellenländern, die Visa bei Ankunft für Pässe mit hoher Punktzahl akzeptieren. (henleyglobal.com)
Der Bericht warnt jedoch vor einer wachsenden „Mobilitätslücke“: Während wohlhabende Volkswirtschaften ihre visafreien Reiseziele ausweiten, bleiben ärmere Länder bei etwa 40 Destinationen stehen. Die Offenheit der Schweiz ist dabei wechselseitig – das eigene Einreise-Regime gehört zu den liberalsten Europas, mit nur 62 Ländern, die für Kurzaufenthalte ein Visum verlangen. Dieses Gleichgewicht unterstützt Schlüsselbranchen wie Pharma und Fintech, die auf Besuch von F&E-Teams und Investoren angewiesen sind.
Arbeitgeber sollten beachten, dass der starke Pass keine Arbeitserlaubnisquoten außer Kraft setzt. Nicht-EU/EFTA-Beschäftigte unterliegen weiterhin jährlichen Höchstzahlen, während eingebürgerte Mitarbeitende uneingeschränkten Zugang zum Arbeitsmarkt genießen – wie Schweizer Staatsbürger. Der Fokus des Index auf Mobilitätsprivilegien könnte in Bern weitere Debatten über Doppelbürgerregeln und Integrationswege für Langzeitaufenthalter anstoßen. (henleyglobal.com)
Für global agierende Unternehmen erleichtert ein erstklassiger Schweizer Pass die Projektbesetzung: Mitarbeitende, die nach zehn Jahren Aufenthalt eingebürgert werden, können ohne vorherige Visa in 90 Prozent der Länder eingesetzt werden, was Vorlaufzeiten und Kosten reduziert. Das Ranking stärkt zudem die Verhandlungsposition Schweizer Multis bei kurzfristigen Einsätzen in Schwellenländern, die Visa bei Ankunft für Pässe mit hoher Punktzahl akzeptieren. (henleyglobal.com)
Der Bericht warnt jedoch vor einer wachsenden „Mobilitätslücke“: Während wohlhabende Volkswirtschaften ihre visafreien Reiseziele ausweiten, bleiben ärmere Länder bei etwa 40 Destinationen stehen. Die Offenheit der Schweiz ist dabei wechselseitig – das eigene Einreise-Regime gehört zu den liberalsten Europas, mit nur 62 Ländern, die für Kurzaufenthalte ein Visum verlangen. Dieses Gleichgewicht unterstützt Schlüsselbranchen wie Pharma und Fintech, die auf Besuch von F&E-Teams und Investoren angewiesen sind.
Arbeitgeber sollten beachten, dass der starke Pass keine Arbeitserlaubnisquoten außer Kraft setzt. Nicht-EU/EFTA-Beschäftigte unterliegen weiterhin jährlichen Höchstzahlen, während eingebürgerte Mitarbeitende uneingeschränkten Zugang zum Arbeitsmarkt genießen – wie Schweizer Staatsbürger. Der Fokus des Index auf Mobilitätsprivilegien könnte in Bern weitere Debatten über Doppelbürgerregeln und Integrationswege für Langzeitaufenthalter anstoßen. (henleyglobal.com)
Quelle: Henley & Partners press release