
Der Flughafen Zürich (ZRH) bereitet sich auf den jährlichen Ansturm durch das Weltwirtschaftsforum (WEF) vor – und 2026 wird die bisher geschäftigste Ausgabe. Die Flughafenleitung gab am 13. Januar bekannt, dass zwischen dem 17. und 25. Januar mit rund 1.000 zusätzlichen Flugbewegungen gerechnet wird, wenn politische und Wirtschaftsführer über den größten Schweizer Flughafen nach Davos an- und abreisen. Zum Ansturm zählen Staatsflugzeuge, Großraumcharter für Unternehmensdelegationen sowie eine Rekordzahl an Geschäftsflugzeugen. Um den Ablauf zu gewährleisten, hat das Bundesamt für Zivilluftfahrt vorübergehende Ausnahmen genehmigt, die Starts und Landungen nach der üblichen Nachtruhe um 23:30 Uhr erlauben.
Hinter den Zahlen steckt monatelange Detailplanung. Der Flughafen Zürich, der Schweizer Flugsicherer Skyguide und Abfertiger wie Jet Aviation haben spezielle „Slots“ vergeben, um Ankünfte und Abflüge über den Tag zu verteilen und eine Überlastung der Vorfeldflächen zu vermeiden. Die meisten Geschäftsflugzeuge werden auf entfernten Parkpositionen auf der Westseite des Flughafens abgestellt; die Crews wurden angewiesen, Busshuttle für Passagiere und Selbstbedienungs-Grenzkontrollterminals im Rahmen des neuen EU-Einreise-/Ausreisesystems (EES) einzuplanen. Das Terminal für die allgemeine Luftfahrt hat sein Personal um 40 Prozent aufgestockt und zusätzliche biometrische Kioske installiert, um Wartezeiten zu verkürzen.
Reisende müssen zudem mit strengeren Regeln auf dem Flughafengelände rechnen. Die Kantonspolizei Zürich wird die bundesweite WEF-Sicherheitsverordnung durchsetzen, was bedeutet, dass Beobachtungshügel, Aussichtsplattformen und einige Zufahrtsstraßen kurzfristig gesperrt werden können. Die Passagierabfertigung bleibt jedoch unverändert; der Flughafen betont, dass reguläre Linienflüge planmäßig stattfinden und es keine zusätzlichen Beschränkungen für Handgepäckflüssigkeiten oder elektronische Geräte über die üblichen EU-Vorgaben hinaus gibt. Dennoch raten Geschäftsreisemanager Führungskräften, mindestens 30 Minuten Pufferzeit für mögliche Busshuttle zum Vorfeld und zusätzliche Sicherheitskontrollen einzuplanen.
Für Unternehmen ist die wichtigste Erkenntnis, dass der Flughafen Zürich nahezu ausgelastet sein wird und kurzfristige Slots für Privatjets kaum verfügbar sind. Firmen, die noch Charterflüge buchen müssen, sollten den EuroAirport Basel oder Militärflugplätze wie Dübendorf in Betracht ziehen, die während der WEF-Woche temporäre Zollstellen einrichten. Die Gebühren für Bodenabfertigung sind bereits um 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen, und einige Betreiber erheben einen „Sicherheitszuschlag“ von 500 bis 1.000 CHF pro Flugbewegung.
Hinter den Zahlen steckt monatelange Detailplanung. Der Flughafen Zürich, der Schweizer Flugsicherer Skyguide und Abfertiger wie Jet Aviation haben spezielle „Slots“ vergeben, um Ankünfte und Abflüge über den Tag zu verteilen und eine Überlastung der Vorfeldflächen zu vermeiden. Die meisten Geschäftsflugzeuge werden auf entfernten Parkpositionen auf der Westseite des Flughafens abgestellt; die Crews wurden angewiesen, Busshuttle für Passagiere und Selbstbedienungs-Grenzkontrollterminals im Rahmen des neuen EU-Einreise-/Ausreisesystems (EES) einzuplanen. Das Terminal für die allgemeine Luftfahrt hat sein Personal um 40 Prozent aufgestockt und zusätzliche biometrische Kioske installiert, um Wartezeiten zu verkürzen.
Reisende müssen zudem mit strengeren Regeln auf dem Flughafengelände rechnen. Die Kantonspolizei Zürich wird die bundesweite WEF-Sicherheitsverordnung durchsetzen, was bedeutet, dass Beobachtungshügel, Aussichtsplattformen und einige Zufahrtsstraßen kurzfristig gesperrt werden können. Die Passagierabfertigung bleibt jedoch unverändert; der Flughafen betont, dass reguläre Linienflüge planmäßig stattfinden und es keine zusätzlichen Beschränkungen für Handgepäckflüssigkeiten oder elektronische Geräte über die üblichen EU-Vorgaben hinaus gibt. Dennoch raten Geschäftsreisemanager Führungskräften, mindestens 30 Minuten Pufferzeit für mögliche Busshuttle zum Vorfeld und zusätzliche Sicherheitskontrollen einzuplanen.
Für Unternehmen ist die wichtigste Erkenntnis, dass der Flughafen Zürich nahezu ausgelastet sein wird und kurzfristige Slots für Privatjets kaum verfügbar sind. Firmen, die noch Charterflüge buchen müssen, sollten den EuroAirport Basel oder Militärflugplätze wie Dübendorf in Betracht ziehen, die während der WEF-Woche temporäre Zollstellen einrichten. Die Gebühren für Bodenabfertigung sind bereits um 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen, und einige Betreiber erheben einen „Sicherheitszuschlag“ von 500 bis 1.000 CHF pro Flugbewegung.
Quelle: SWI Swissinfo